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GEMEINDEBRIEF 
August 2004

Grußwort 

Nun ist der Sommer doch angekommen, und wir haben Sonne und Wärme, dafür aber wenig Wasser für den Garten. Aber da unser Urlaub berufsbedingt erst mal ausgefallen ist, sind wir natürlich froh, wenigstens zu Hause das richtige Urlaubswetter zu genießen. Und nachdem der Juli sehr anstrengend war, hoffen wir für den August auf etwas mehr Normalität, damit wir uns wieder um die alltäglichen Dinge kümmern können.

Gut zu wissen und zu spüren, dass Gott uns durch schwierige Zeiten führt und manchmal trägt. Manchmal muss ich an diejenigen denken, die von Gott nichts wissen (wollen) und den Halt und die Kraft Gottes nicht haben. Und nicht nur dann bin ich froh, dass wir solch einen wundervollen Gott haben!

Einen schönen August wünscht Euch

Lutz Vogt

 


Offene Herzen, offene Türen - Gemeinde mit evangelistischer Vision

Impulstage des Verbandes deutscher Mennonitengemeinden

26.01. - 29.01. 2005
Tagungsstätte Thomashof

Beginn mit dem Abendessen um 18.00 Uhr
Ende nach dem Mittagessen um  13.00 Uhr

Schwerpunkt der Impulstage 2005 ist das Thema "Gemeinde und Evangelisation". Folgende Aspekte werden uns in Vorträgen, Gesprächsgruppen und im Plenumgespräch beschäftigen.

- Evangelisierende Gemeinde - Sehnsucht und Angst

- Gottes Herz für uns Menschen

- Evangelisation ist Herzenssache - Hindernisse begreifen und beseitigen

- Einheit ist die höchste Form der Evangelisation

- Evangelisation und Jüngerschaft

- Als Gemeinde ein evangelistisches Profil entwickeln

- Beispiele evangelistischer Gemeindearbeit

- Multiplikation - Gottes Strategie zur Ausbreitung seines Reiches

- Verheißung und Segen für die evangelisierende Gemeinde

Die Anmeldung kompletter Leitungsteams steht in einem direkten Verhältnis zum persönlichen Gewinn und zu einer besseren Umsetzung in die gemeindliche Praxis. Das tägliche Morgenlob, neue Lieder, ein Segnungs- und Sendungsgottesdienst mit Abendmahl sowie viele Möglichkeiten zu Gesprächen runden das thematische Angebot ab.

Referent: Pastor Manfred Lanz, Leiter des Gemeindegründungswerks im Bund freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP)

Leitung: Kurt Kerber, Klaus Knödler, Dorothee Kreiter, Helen Vogler

Tagungspreis: Tagungskosten: 115,- € im DZ; EZ 33,- Aufschlag; Kursgebühr: 15,- € Die Preise gelten für die gesamte Tagung; nicht beanspruchte Einzelleistungen können nicht rückvergütet werden. Tagesgäste zahlen: € 33,- für Kursgebühr und Vollverpflegung. 10, - € Zuschlag bei Anmeldung nach dem 31. 12. 2004

Anmeldung bis 31. 12. 2004 an:

Verband deutscher Mennonitengemeinden (VdM)
Kurt Kerber
Augrund 27a
74889 Sinsheim
Tel: (0 72 61)  56 53, Fax: - 1 67 22, Email : kurtkerber@aol.com


Markus 7, 31-37


Jesus und seine Jünger kommen zurück von einer langen Reise zu Fuß ins Ausland. Bei den syrophönizischen nördlichen Nachbarn Israels sind sie gewesen, weil Jesus einmal die Ruhe erfahren wollte, die Ruhe vor dem ständigen Gefragtsein in seinem eigenen Volk, vor dem Gefragtsein als Messias wie vor dem Gefragtsein als Wunderheiler.

Das wollen wir alle irgendwann erleben, dass die täglichen Anforderungen unseres Berufes, unserer Stellung einmal von uns abfallen, dass wir als Menschen ganz einfach wir selbst sein dürfen. Deshalb fahren wir in den Urlaub, dahin, wo uns niemand kennt. Und dabei wollen wir natürlich auch Menschen kennen lernen, deren Art und Leben uns seither fremd gewesen ist.

Jesus und die Jünger sind auf dem Rückweg, noch im heidnischen Gebiet der „10 Städte“, da fällt noch einmal, wie bereits zu Anfang dieser Reise, die Erwartung der Menschen über ihn her. Sie glauben zwar nicht an den Gott Israels, aber sie haben von dem gehört, in dem manche Israeliten den Sohn ihres Gottes sehen.

Sie haben über die Grenzen hinweg vernommen, dass Jesus nicht allein überzeugend zu predigen versteht, sondern dass er den Menschen auch hilft in ihren Nöten der Seele und des Leibes. So bringen sie den Taubstummen zu ihm, dem in seinem eigenen Volk und in seiner eigenen Glaubensgemeinschaft niemand zu helfen vermochte. Vielleicht kann dieser Fremde etwas ausrichten.

Was oder wer „nicht weit her“ ist, von dem erwarten wir nicht viel. Der Fremde fasziniert. Die Wunderheiler von den Philippinen sind manchem Europäer interessanter und verheißungsvoller als die traditionelle Kunst der Ärzte im Abendland. Je exotischer die Methoden, desto größer ist die Erwartung. So machen wir das auch.

Aber wer wendet sich in seinen Nöten noch an den Exoten aus dem Vorderen Orient, an Jesus von Nazareth? - Wie man das tun soll?

Man kann doch zu ihm sprechen, kann ihn anreden in Gebeten und ihm in der Haltung der Erwartung gegenübertreten. Jesus hat Übung darin, mit Menschen umzugehen, die ihn nicht hören, nicht verstehen können. Er berührt die Ohren, jene für den Gehörlosen seither nutzlosen Organe und macht ihm damit klar: hier soll dir etwas geschehen.

Mit dem Finger tippt er an die eigene Zunge, an das Organ, mit dessen Hilfe er deutlich akzentuiert zu sprechen vermag, und dann geht er mit demselben Finger an die Zunge des armen Menschen, den er vor sich hat. Da weiß der: wie er sprechen kann, so soll auch ich sprechen!

Diese augenfällige und zu spürende Verständigung ist nicht alles. Jesus nimmt auch noch zu einem anderen Kontakt auf, er blickt zum Himmel und er sagt in seiner Sprache, die diesem Heiden fremd ist, die auch uns fremd ist: „Ephata“ - tu dich auf!

Ist das ein fremdartiges Zauberwort, das wir auch einmal in einer Situation versuchen sollten, in der uns ein Mensch partout nicht verstehen will? Nein, die zuvor geschilderte Methode Jesu ist besser. Man muss seinem Gegenüber erfahrbar machen, was man ihm helfen will und kann. Klappt die Verständigung über Sprache nicht, dann hilft die Gebärde weiter. Das kennen wir doch auch von unserem Umgang mit Ausländern her, die unserer Sprache nicht mächtig sind. Und wenn sie gar spüren, wir geben ihnen etwas von uns selbst, dann lässt das gegenseitige Verstehen nichts zu wünschen übrig. Kann es nicht sein, dass das gegenseitige Verstehen unser eigentliches Problem miteinander ist, ob wir nun die gleiche Sprache sprechen oder nicht.

Wir, die wir das gewöhnt sind, wissen oft gar nicht, welch großes Geschenk uns mit der Sprache gegeben ist. Sprache schafft Verstehen und wenn wir sagen: „mit dem spreche ich nicht mehr“, dann wollen wir ihn nicht mehr verstehen, dann wollen wir mit ihm nichts mehr zu tun haben. Und das ist schlimm.

Wie groß und schön aber ist die gegenteilige Erfahrung: dass ein Mensch zum Reden kommt, dass er sein Herz einmal ausschütten kann und sich „alles von der Seele redet“, was ihn bedrückt hat. Da ist der, der zuhören darf und der das kann, ebenso beglückt wie der andere, der sein Herz ausschüttet. Wie gut ist es wenn wir sagen können: „mit dem kann ich reden“ oder auch: „mit mir spricht der“.

Jesus hat einem Menschen geholfen, aber er will nicht, dass davon ein großes Wesen gemacht wird. Er will auch im fremden Land nicht als der Wundermann bekannt werden, von dem sie schließlich alle einmal eine Wundertat sehen möchten. Vielleicht ist diese Zurückhaltung und Bescheidenheit auch ein Grund dafür, dass die Leute erstaunen. „Er hat alles wohl gemacht“ - von wem kann man das schon sagen? Der Sohn Gottes verbirgt sich hinter seinen Taten. Dem aber wird er offenbar, der vom Leiden seiner behinderten Existenz befreit ist.

Wer von uns hört es nicht gern, wenn er gelobt wird? Wenn die Leute sagen, wir hätten eine Sache ganz hervorragend gelöst, dann sind wir froh und zufrieden. Wir sind durch den Ruhm alle verführbar. So sagen wir auch: “Ehre, wem Ehre gebührt“. Und wir denken, dass jede Arbeit nicht nur ihres Lohnes, sondern auch ihrer Anerkennung wert ist.

Auf der anderen Seite berührt es auch uns angenehm, wenn wir es mit jemand zu tun haben, der über der Abhängigkeit vom Lob der Leute steht. Recht frei ist, wer nicht zu schielen braucht nach dem Lob seiner Umgebung. Manchmal wünschen wir uns, solche Freiheit zu haben.

Aber sind nicht gerade die Dinge des menschlichen Miteinanders, um die es hier geht, solche, die im Stillen und Verborgenen am schönsten blühen? Wenn Christus uns solche Freiheit gibt, dann dürfen auch wir sagen: Er hat alles wohl gemacht. Amen.

Herr, höre unser Bitten wenn wir dich anrufen um offene Augen und Ohren, dass wir sehen und hören wo und wie Menschen auf uns warten. Gib uns die Geduld, zuzuhören wenn einer uns sein Herz ausschütten möchte. Gib uns Verständnis wenn einer seine Schwierigkeiten vor uns ausbreitet. Lass uns bescheiden bleiben wenn uns Vertrauen geschenkt worden ist, dass unsere Eitelkeit nicht plaudert, wo wir schweigen sollten.

Wenn wir aber selbst ein Ohr brauchen, das uns zuhört, ein Herz das uns versteht, so lass uns die richtigen Menschen finden, durch die du selbst, Herr Jesu Christe, zu uns sprichst. Lass uns das Herz leicht werden über der Erfahrung, dass wir in der offenen Aussprache vieles bereinigen können, das sich trennend zwischen uns und andere Menschen gelegt hat. Herr, lass dies Wunder unter uns zu neuer Wirklichkeit werden, dass alles Verfahrene wieder gut werden kann weil du selbst die Tauben hören und die Stummen reden machst. Amen.

Pfr. Erwin Hofmann, Lauterbach – gefunden im Internet von Lutz Vogt


Mitarbeiterversammlung  Mitarbeiterbesprechung 

Mitarbeiterbesprechung

Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 15.07.2004:

Heiner liest aus Sprüche 16,32 und Jakobus 1,3, dazu eine Erläuterung und spricht ein Gebet.

 

1. Termine
Festlegung der Termin für den Monat August. Bruder Hornischer ist im August in Neustadt und ist bereit, uns am 15.08.2004 zu dienen.

2. Leitung der Gottesdienste

Am 08.08.2004 dient Jürgen Schowalter, am 01.08. Udo Adams.

3. Vorausschau Gottesdienst vom 12. September 2004
Titin berichtet:

· Am 12. September 2004 gibt es einen gemeinsamen Gottesdienst der Brüdergemeinde, der Missionsgemeinde und der Branch­weiler­hofgemeinde.

· Der Gottesdienst findet auf dem Branchweilerhof, direkt auf dem Hof, um 10:00 Uhr statt.

· Klaus Schuster hat die Leitung, Erich Lotz junior hält die Predigt und Titin Dalügge gestallt die Kinderstunde

· Die Kollekte hilft, die Unkosten zu bestreiten, der Rest geht an das Jugendwerk für das Kinderprojekt

· Nach dem Gottesdienst gibt es ein gemeinsames Mittagessen im Hof. Die Missionsgemeinde sorgt für Fleisch und Getränke. Jede Familie wird gebeten, einen Salat und / oder einen Kuchen mitzubringen

Der Abend endet mit gemeinsamem Gebet.

    Christel Lotz


 

Einladung zum Abendmahl

Und indem sie aßen, nahm Jesus
das Brot, dankte und brach's und gab's ihnen und sprach: Nehmet, esset; das ist mein Leib.

Und nahm den Kelch, dankte und gab ihnen den; und sie tranken alle daraus. Und er sprach zu ihnen: Das ist mein Blut des neuen Testamentes, das für viele vergossen wird.
Markus 14, 22-24

Am Sonntag, den 08. August 2004, wollen wir im Rahmen des Gottes­dienstes gemeinsam das Abendmahl miteinander feiern. Wir laden alle dazu herzlich ein!

 


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