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GEMEINDEBRIEF 
August / September 2003

Grußwort 

Endlich Regen! Das werden wohl alle Landwirte, Winzer und (Hobby-) Gärtner denken, wenn es nach einer langen, heißen Trockenperiode regnet. Endlich wieder gut schlafen, denken diejenigen, die mangels Abkühlung in der Nacht kaum ein Auge zumachen konnten und sich auf die erste kühle Nacht seit einiger Zeit freuen.

Wenn wir einen solchen Sommer wie diesen haben, freuen wir uns einerseits an dem schönen Wetter. Gleichzeitig hätten wir aber auch den Wunsch, dass es Nachts ab und zu regnet, damit der Garten nicht vertrocknet und es wieder abkühlt. Ein wenig klagen kann aber auch jeder – zu warm, zu kalt, zu trocken, zu feucht – etwas auszusetzen haben wir ja fast immer.

Dabei haben wir allen Grund, dankbar zu sein, gerade wir in Neustadt. Dass es auch ganz anders aussehen kann, sehen wir fast täglich in den Nachrichten. Sturmschäden, Überschwemmung, Waldbrand, große Dürre und andere Wetterschäden bleiben uns ja meistens erspart – eine Warnung vor Sturm in Hessen kommt zum Beispiel gerade eben im Radio.

Es gibt vieles, wofür wir dankbar sein können, ja müssen. Und es gibt viele Menschen, denen ein mildes Klima fehlt, bei denen keine Versicherung und kein Staat einspringt, wenn das Wetter nicht mitspielt. An die muss ich denken, wenn ich den Regen draußen vor dem Fenster höre und mich freue, dass der Garten wieder auflebt.

Einen gute Zeit wünscht Euch

Lutz Vogt


Einladung
zur Herbsttagung

der Konferenz Süddeutscher Mennonitengemeinden

 

„Gaben teilen
in Freude und in Leid“

 

Rückblick, Berichte und Musik von der Mennonitischen
Weltkonferenz in Zimbabwe / Afrika 2003

 

21. September 2003

um 10:00 Uhr

im Kulturzentrum Limburgerhof

Zur gleichen Zeit findet der Teentag für Teens ab 13 Jahren auf dem Kohlhof im mennonitischen Gemeindehaus statt.

Für alle Kinder im Alter von 7 – 12 Jahren findet die große Kinderkonferenz (KiKo) und für Kinder im Alter von 4 – 7 Jahren die kleine KiKo im Jugendzentrum statt. Für die Kinder unter 4 Jahren gibt es im Kulturzentrum einen Krabbelraum.

Einladungen mit Wegbeschreibung liegen bei uns in der Gemeinde aus


Oh nein, ertappt!!

Ich kann mich nur zu gut an meine Kindheit erinnern, und an so einiges, was ich getrieben habe. Eines schönen Sonntags zum Beispiel haben wir in der Sonntagsschule die Geschichte von David und Goliath gehört. Ich muss so 6 oder 7 gewesen sein. Und schwer beeindruckt von David mit seiner Schleuder musste ich das ganze am nächsten Tag natürlich ausprobieren. Ich hab mir also sofort eine Schleuder gebastelt, so aus einem alten Gürtel, und probiert. Na ja, die Sache mit dem Zielen hat am Anfang natürlich nicht so funktioniert und dieses klirrende Geräusch von Nachbars Fenster war nicht gerade Musik in meinen Ohren. Ich hab mich also klammheimlich verzogen und gehofft, dass mich niemand bemerkt hat.

Doch es dauerte nicht lange und meine Mutter stand mit meinem Stein vor mir und fragte mich, ob ich denn eine Erklärung hätte, wie dieser Stein ins Wohnzimmer unseres Nachbarn gelangt sei. Und ich dachte mir: „Oh nein, ertappt!“

Dieses Gefühl, das sich bei mir in dieser Situation eingestellt hat, kannte ich schon und ich kenne es immer noch. Und ich bin mir sicher die meisten von uns kennen dieses „Oh nein, ertappt“ - Gefühl besser als es uns lieb ist. Es stellt sich immer da ein, wo wir etwas verbergen möchten oder uns etwas peinlich ist und es doch zum Vorschein kommt.

Und wir alle haben diese Bereiche in unserem Leben, mit denen wir nicht hausieren gehen und die wir lieber nicht so offen zeigen. Und wenn etwas von dem, was wir nicht gerne zeigen, dann doch zum Vorschein kommt, dann fühlen wir uns ertappt und es ist uns unangenehm.

Der Psalm 139 löste in mir lange sehr stark dieses „Oh nein, ertappt“ - Gefühl aus. Denn in ihm beschreibt David sehr genau, dass es nichts gibt, was Gott nicht sieht und was er nicht weis. Und das von Anfang an, schon vor der Geburt eines jeden Menschen. David beschreibt, dass er bis ans Ende der Welt fliehen könnte, ans Ende des Meeres, in den Himmel oder in die Hölle, überall ist Gott schon und weiß schon alles. Jeden Gedanken, jedes Wort, noch bevor es ausgesprochen ist, es gibt kein Verstecken und keine Geheimnisse, ERTAPPT, und zwar jedes mal. Das bereitete mir lange Kopfschmerzen.

Doch dann habe ich mir Gedanken gemacht, warum ich denn manche Dinge gerne verstecken möchte. Warum ist es mir denn so unangenehm, wenn man manche Dinge in meinem Leben sieht? Ich scheue mich vor den Konsequenzen. Wie bei dem Stein in Nachbars Fenster, ich kann die Reaktion auf mein Verhalten nicht abschätzen und habe Angst vor den Konsequenzen. Wie werden die Leute reagieren, wenn sie mein Leben sehen? Was werden sie über mich denken, wenn sie es wissen? Werde ich auch noch akzeptiert wenn alles raus kommt?? Werde ich noch geliebt wenn jeder weiß ...??

Und wenn wir ehrlich sind, diese Gedanken und Ängste bewegen doch uns alle, oder nicht? Deshalb ist uns doch vieles peinlich und deshalb verstecken wir gerne unser Versagen. Und das war schon von Anfang an so. Noch dem Sündenfall im Paradies haben sich die Menschen zuerst einmal versteckt, und ich bin mir sicher sie haben gehofft, daß Gott nichts merkt.

Wie gesagt, der Psalm 139 hat mir zuerst Angst gemacht, denn er ist mit dem ultimativen Ertappt - Gefühl behaftet. Doch inzwischen ist er mir zu einem meiner liebsten Psalmen geworden.

Wie das passiert ist?? Ich habe noch eine andere Bibelstelle gelesen, Röm 5,8: Gott aber erweist {seine} Liebe zu uns darin, dass Christus, als wir noch Sünder waren, für uns gestorben ist.

Gott hat mich also so lieb, dass er seinen Sohn für mich geopfert hat, und das obwohl ich ein Sünder bin. Mit anderen Worten, Gott kennt alle meine Fehler, alle, die ich je getan habe und alle die ich noch tun werde, UND ER HAT MICH TROTZDEM LIEB. Das ist ein sehr, sehr beruhigender Gedanke und auf einmal verstehe ich David, wie er voller Freude und Lobpreis einen Psalm wie Psalm 139 schreiben konnte. Er wusste um diese allumfassende, bedingungslose Liebe Gottes.

Ich wünsche mir, dass du und ich diese Liebe immer besser kennen lernen und wir uns immer mehr darüber freuen könne, dass Gott alles von uns weiß UND UNS TROTZDEM LIEBT!

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Mitarbeiterbesprechung 

Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 10.07.2003:

1. Termine
Festlegung der Termine für die Monate August und September, da im August keine Mitarbeiterbesprechung ist.

2. Herbsttagung
Am 21. September findet bei uns kein Gottesdienst statt, da wir die Herbsttagung besuchen, die Einladung findet Ihr auf Seite 3.

3. Gemeindetag und Taufe

Am 7. September feiern wir einen Gemeindetag und gleichzeitig die Taufe von Sara Dalügge. Die Einladung dazu findet Ihr unten! Über die Organisation des Festes werden wir noch beraten.

 


Einladung zum Gemeindetag und zur Taufe

Am 7. September 2003 feiern wir die Taufe von Sara Dalügge im Gottesdienst in unserer Kirche.

Beim anschließenden Gemeindetag im katholischen Gemeindezentrum Sankt Bernhard laden wir alle herzlich zum Mittagessen und zum Kaffeetrinken ein.

 


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