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GEMEINDEBRIEF 

August / September  2006

Grußwort 

Dieser Gemeindebrief ist ein Doppelausgabe für Juni und Juli 2006. Damit wird er sozusagen die Ferienausgabe des Gemeindebriefs, denn Mitte Juli beginnen bei uns die Sommerferien und für viele von uns die Urlaubszeit. Auch wir werden im Juni Urlaub machen und einmal den ganzen Alltag hinter uns lassen.

Leider können wir das nur wenige Wochen im Jahr: Abstand vom Alltag nehmen, etwas ganz anderes machen, sich im Hotel oder der Pension verwöhnen lassen. Dann hat uns der Alltag wieder und alles ist wie zuvor.

So ähnlich ist das manchmal auch mit dem Gottesdienst. Da lassen wir auch den Alltag hinter uns, fühlen uns nah an Gott, aber nach dem Gottesdienst hat uns der Alltag schnell wieder.
Zum Glück ist es nicht wirklich so. Denn aus dem Urlaub nehmen wir neue Kraft mit, manchmal einfach auch ein anderes Lebensgefühl, gegen Ende des Urlaubs freuen wir uns auch auf zu Hause. Und aus dem Gottesdienst nehmen wir so manches Mal etwas mit in den Alltag. Mal mehr, mal weniger, aber gerade in letzter Zeit gab es viel mitzunehmen!

Einen schönen Juni und Juli und schöne Ferien wünscht Euch

Lutz Vogt


 Grün ist die Hoffnung
"Denn für den Baum gibt es Hoffnung: wird er abgehauen,
so schlägt er wieder aus, und seine Triebe bleiben nicht aus."

Hiob 14, 7

Vor gut einem Monat hat es bei uns hier auf dem Hof gebrannt. Ein ganzer Schuppen, ein breiter Zaun und sogar ein Auto sind den Flammen zum Opfer gefallen und waren hinterher nicht mehr wiederzuerkennen, geschweige denn noch zu gebrauchen.

Wenn jemand so etwas erlebt, dann bleiben die Bilder und die Gedanken und auch die Angst noch sehr sehr lange im Kopf, auch, wenn bereits alle "Trümmer" beseitigt und alle Asche weggeräumt ist.

Natürlich ist es kein schöner Anblick, aus der Haustür rauszugehen und auf einmal vor einer Brandstelle zu stehen, die es ganz schön zerrüttet hat.

Auch ein großer Haselnussbaum hat etwas abbekommen: Eine Seite ist von den Flammen ziemlich verkohlt und angegriffen, die Blätter sehen aus wie im späten Herbst und wir waren uns lange nicht sicher, was jetzt mit diesem eigentlich sehr schönen Baum passieren soll.

Vorgestern habe ich dann aber eine Entdeckung gemacht, die schöner nicht hätte sein können: In den verkohlten Zweigen und Ästen sah ich etwas grünes und als ich genauer hinsah, zeigten sich mir kleine Triebe und bereits kleine Zweige mit leuchtend grünen Blättern, mitten zwischen den ausgetrockneten!

Bei diesem Anblick dachte ich sofort an Gott: Dieser Baum lässt sich als Symbol sehen, natürlich ist er gezeichnet von dem Geschehenen, doch trägt er nun auch noch ein ganz anderes und belebenderes Zeichen mit sich: Hoffnung! Dieser Anblick der kleinen zierlichen grünen Zweige hat das Herz wieder höher schlagen lassen und einem ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert. Gott hat gezeigt, dass er selbst dort, wo alles leblos und vergangen scheint, neue Triebe, neues Leben und neue Hoffnung säen kann.

Ich denke, man kann es auch als allgemeines Zeichen für uns sehen: Gott schenkt uns Hoffnung, auch wenn wir das Gefühl haben, dass wir schon längst dort angekommen sind, wo es für uns keinen Ausweg mehr gibt. Er ist der grüne Zweig, das Symbol für Leben und neuen Lebensmut!

Ich wünsche dir für diesen Tag, dass Gott auch DICH heute belebt und du vielleicht an einem schönen Ort einen kräftigen grünen Zweig siehst, der dich daran erinnert, dass du deinen Lebensmut immer wieder aus deinem himmlischen Vater schöpfen kannst!

von Janine W., gefunden im Internet von Lutz Vogt

Mitarbeiterversammlung Mitarbeiterbesprechung 

Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 10.07.2006:

1.    Termine

Wir haben die Termine für August und September und soweit es ging für den Rest des Jahres festgelegt.

2.    Rückblick auf Predigt von Bruder Hornischer

Die Predigt fand ein sehr positives Echo

3.    Gemeinsamer Gottesdienst der 3 Mennonitengemeinden in Neustadt

Hier einige organisatorische Infos für den 3. September:
  • Jede Gemeinde macht einen kurzen Beitrag.
  • Die Kinderstunde wird durch die Brüdergemeinde und die Missionsgemeinde durchgeführt. Wir stellen dazu unsere Räume zur Verfügung
  • Bitte bringt alle Salat und Kuchen für das gemeinsame Mittagessen und das Kaffeetrinken mit!

4.    Vertretung in den Gremien von DMMK und Thomashof

Christel und Erich legen die Delegation für diese Gremien nieder. Wir danken ihnen sehr für ihren Dienst!
Es wird jemand von der Gemeinde gesucht, der Interesse hat, die Gemeinde bei den Tagungen zu vertreten

5.    Gemeindefreizeit

Wir überlegen, ob wir in 2007 wieder eine Gemeindefreizeit auf dem Thomashof machen. Der Thomashof wird angefragt, ob noch Termine frei sind.

Jürgen Schowalter


Wenn Jesus im Innern nicht spricht, so ist alle andere Tröstung vergeblich.

Wenn Jesus aber auch nur ein einziges Wort spricht, ist großer Trost zu verspüren.

Thomas von Kempen, (1379/80 - 1471),
holländischer Augustinermönch und Prediger

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