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GEMEINDEBRIEF 
Dezember 2000

Grußwort 

Immer wieder finde ich bei meiner Suche nach einer guten Geschichte zu Weihnachten auch Artikel, dass wir eigentlich gar kein Weihnachten feiern sollten.

Gründe dagegen werden viele angeführt, von unterschiedlichen Gruppen. So lese ich oft, dass in der Bibel nichts über Weihnachten steht. Dagegen steht, dass Jesu Geburt ein zentrales Thema der Bibel ist und ich mir keinen besseren Grund für Weihnachten vorstellen kann, als uns jedes Jahr aufs Neue an die Menschwerdung Gottes Sohnes zu erinnern.

Oder es wird angeführt, dass Weihnachten früher das Fest der Wintersonnen­wende war, also ein heidnisches Fest. Aber wenn bei diesem Fest die Rückkehr des Lichts in die Welt gefeiert wurde, was für einen besseren Grund gäbe es denn, Jesu Geburt und damit den Einzug des Lichts Gottes in unsere Welt zu feiern?

Deswegen freue ich mich gerade auch dieses Jahr wieder auf Weihnachten mit allem Drumherum, mit Geschenken, einem herrlich geschmückten Weihnachtsbaum und einem besinnlichen Beisammensein im Kreis der Familie.

Friede im Herzen und frohe, gesegnete Weihnachten wünschen Euch

Karin Kuppetz und Lutz Vogt


Wir haben keine Hirten

Wir haben keine Hirten
Die des Erlösers harren,
nur Menschen, die oft heimlich
auf unsre Hilfe warten.

Wir hören keine Engel,
kein Himmel steht uns offen.
Wir haben aber Nachbarn,
die sich ein Wort erhoffen.

Wir knien nicht an Krippen.
All unsre frommen Lieder
Vermögen nicht zu täuschen.
Das Christkind kommt nicht wieder.

Das Kind ist fortgegangen.
Es hat sein Kreuz gefunden.
Dort will es auf uns warten,
heut und zu allen Stunden.

Und geben wir uns wirklich
Getrost in seine Hände,
sehn wir in Kreuz und Leiden
ein Weihnacht ohne Ende

Christa Hacker

Gefunden von Karin Kuppetz


Der Traum eines jeden Bauern

Jeder Bauer freut sich, wenn die Ernte gut ist. Es ist auch etwas schönes, die Äpfel oder Pfirsiche an den Bäumen hängen zu sehen. Oder die Trauben im Weinberg. Oder auch die Hügel von aufgeschichteten Zuckerrüben. Nur zu schade, dass das alles nur einmal im Jahr passiert.

Es gibt ja Gegenden auf der Erde, wo man zwei oder sogar drei Enten im Jahr haben kann. Doch der ultimative Traum eines jeden Bauern wird in Hesekiel 47, bzw. in Offenbarung 22 beschrieben. Da gibt es Bäume, die bringen nicht einmal im Jahr, auch nicht zwei oder drei mal im Jahr, sondern jeden Monat Frucht. Und das ist noch nicht alles. Nicht nur bringen diese Bäume jeden Monat regelmäßig ihre Frucht, nein, die Blätter haben auch noch heilende Wirkung, denn wie es in Hes. 47,12 steht, dienen die Früchte als Speise und die Blätter als Arznei!

Wenn man so etwas liest, dann machen sich einige schon Gedanken über die Vermarktung so eines Produktes. Stellt euch das mal vor, das ganze Jahr frisches Obst aus Deutschland, und das ohne Treibhaus und absolut nicht genmanipuliert. Da muss man eigentlich nur noch den Verkauf geregelt bekommen. Und die Blätter sind ja bestimmt auch nicht schlecht zu verwerten, wenn sie heilen.

In diesem Traum bleiben einige wichtige Fragen offen. Was ist das denn eigentlich für eine Frucht, oder gibt es sogar mehrere solche Fruchtbäume, und wo bekomme ich diese Bäume? Und wie werden sie gepflanzt und gepflegt?

Schauen wir mal, ob wir dazu einige Antworten finden. In Hes. 47 und Off. 22, also in beiden Stellen, die diese Bäume beschreiben, sind die Bäume gepflanzt an einem Strom lebendigen Wassers. Also: fließendes Wasser scheint wichtig zu sein.

Dann schauen wir doch mal, was die Bibel noch so her gibt über Bäume am Fluss oder Bach, vielleicht finden wir dann raus, um welche Bäume es sich handelt. Und das bringt uns zu Ps. 1,1-3: „Wohl dem der nicht wandelt im Rat der Gottlosen...  Der ist wie ein Baum, gepflanzt an
Wasserbächen, der seine Frucht bringt, zu seiner Zeit, und seine Blätter verwelken nicht.“

Das bringt ja einen ganz neuen Gedanken auf, ernüchternd und ermutigend zugleich. Es scheint sich gar nicht um normale Bäume zu handeln, mit denen ein Bauer Geld verdienen kann. Es scheint sich bei diesen Bäumen um Menschen zu handeln, die sich nach Gottes Willen richten.

Und was ist das denn für eine Frucht, die da jeden Monat reift und die satt machen soll? Das finden wir in Gal. 5,22-23. Die Früchte des Geistes sind Liebe, Freude, Friede, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung. Schöne Früchte, werden viele sage, aber das kann es nicht sein, denn diese Früchte machen nicht satt, wie es in Hesekiel steht. Und doch stimmt es, denn Jesus sagt in Joh. 4,34 als seine Jünger ihm Mittagessen angeboten haben, dass den Willen Gottes zu tun seine Speise ist, das, was ihn satt macht.

Wir haben nun festgestellt, dass wir, die wir Gott nachfolgen, Bäume sind, die erwarten können, jeden Monat Frucht zu bringen. Und das die Blätter Heilung bewirken können (Mk. 16,17-18). Die Wurzel davon ist es, an dem Wasser gepflanzt zu sein, das vom Thron Gottes kommt. Die Wurzel ist also unsere Beziehung zu Gott, denn er ist die Quelle unseres Lebens.

Bleibt trotzdem immer noch die Frage der Vermarktung. Behalten wir diese Früchte für uns, oder lassen wir andere daran teilhaben? Und wie bringen wir diese Früchte, die Gott jeden Monat in unserem Leben schenken will, „an den Mann“?

Denn dass diese Früchte breit verteilt werden, und alle daran teilhaben können, das ist der Traum des Herrn der Ernte (1. Tim. 2,3-6, Mt. 9,38).

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung 

Auf der Mitarbeiterbesprechung am 14.11.2000 wurden folgende Themen besprochen:

  1. Termine
    Kurt Kerber hat für nächstes Jahr 4 Termine, in jedem Quartal einen, angeboten. Ferner haben wir die Termine für Dezember und zum Teil auch für Januar bereits festgelegt.
  2. Evangelische Allianz
    Die evangelische Allianz in Neustadt führt einen Gebetsabend ein, bei dem über und für einzelne Gebetsanliegen gebetet wird und aus jeder Gemeinde jemand kommen sein sollte. Der erste Abend findet am 22.11.2000 im Gemeindehaus der Gemeinde Gottes statt, diesmal vertreten uns Axel und Titin Dalügge.
  3. Gemeinderäume
    Lamellen oder Jalousien für die Fenster werden wir frühestens im Frühjahr in Angriff nehmen, wenn es draußen wieder heller wird. Der Hauskreis schaut sich die Klemmbefestigung bei Wanda und Jürgen einmal an. Für die Garderobe brauchen wir noch eine gute Idee, denn es wird Platz für 30 - 40 Mäntel und Jacken benötigt.
  4. Finanzen
    Dieses Jahr fehlt uns noch Geld in der Kasse. Harald wird nach einem der folgenden Gottesdienste nochmals einen Zwischenbericht geben und wir machen einen entsprechenden Spendenaufruf!
  5. Kaffeemaschine
    Eine doppelte Kaffeemaschine würde ca. 160,- DM kosten. Wir beschließen, eine normale (einzelne) Maschine zu kaufen, sie sollte fürs erste ausreichen, bei größeren Festen brühen wir zusätzlich von Hand.
  6. Verbandszeitung
    Wir fragen Kurt Kerber, wie Artikel in die Verbandszeitung kommen. Wir würden gerne mehr von unserer Gemeinde auch in der Verbandszeitung berichten.

Lutz Vogt


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