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GEMEINDEBRIEF 
Dezember 2001

Grußwort 

Weihnachten, die Zeit der Ausnahmetage ist wieder gekommen. Die Natur scheint um uns verwandelt. Es ist, als ob die Sterne anders blinkten und der Himmel anders leuchtet und als ob die Menschheit eine andere geworden, dass jeder nicht an sich denkt, sondern darauf sinnt, wie er andere erfreue.

Was ist's, das wir feiern? Die Erlösung durch die Liebe, das Kommen in die Welt des Menschen, der uns diese Erlösung brachte.

Das Wunder bleibt gleich groß, wie man sich dieses In-die-Welt-Kommen auch erkläre, ob man annimmt, dass ein ewiges göttliches Wesen Menschengestalt und Menschenlos angenommen oder dass in einem Menschenwesen der Gottesgeist zum Bewusstsein seiner selbst gekommen und sich selbst erfasst hat als die wirkende Liebe.

Mit Jesus beginnt eine neue Welt- und Menschheitsschöpfung. Wir wissen, dass die erste Weltschöpfung nicht auf einen Tag vollendet gewesen, sondern Tausende und Tausende von Jahren gedauert. Als die, die bald zweitausend Jahre nach Jesus leben, wissen wir auch, dass die neue Weltschöpfung - die Schöpfung der durch Liebe erlösten Welt und Menschheit - auch Tausende von Jahren braucht.

Was wir um uns sehen, ist das Chaos der neuen Welt. Aber dieses Chaos wandelt, klärt und formt sich, wenn die wirkenden Kräfte da sind. Darum ist das Wort aus dem vierten Evangelium ein rechtes Weihnachtswort: "Bleibt in meiner Liebe" [Joh. 15, 9]. Es heißt: Seid wirkende Kräfte in der Welt - und Menschheitserneuerung durch die Liebe.

Fühlt ihr das Gebieten und Flehen, das darin liegt? Ohne wirkende Kräfte, in denen die Liebe Jesu fortlebt, bleibt das Chaos Chaos. Wenn aber Kräfte da sind, mag es noch so trostlos erscheinen, es wandelt sich, es gärt und arbeitet darin.

Albert Schweitzer 1907

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Anbetung

Wir sind mit unserer Königsmacht
schwermütig hergeritten.
Es schneite auf uns Tag und Nacht,
auf Mann und Pferd und Schlitten.

Die Tür geht auf, es summt der Wind,
wir beugen unsern Rücken,
da wir die Krippe und das Kind
im Dämmerlicht erblicken.

Hier ist das Gold, der Weihrauch hier
und hier, o Kind, die Myrrhen.
Du lächelst, und schon fühlen wir,
wie wir uns ganz verwirren.

Wir haben anders dich geglaubt.
Nun treten wir ins Dunkel
und heben ab von unserm Haupt
der Kronen Goldgefunkel.

Das Wissen von der bunten Welt,
vom Meer und seinen Häfen,
von Mond und Stern am Himmelszelt,
wir streifen's von den Schläfen.

Das Ich, das trotzig sich erschuf
über den andern allen,
will nun wie ein verlorner Ruf
im Innersten verhallen.

Wir neigen unsers Alters Gram
auf deine kleinen Hände.
Und in dem Neigen wundersam
geht alle Not zu Ende.

Die Pferde draußen schütteln sich
und klirren mit den Glocken.
Und lautlos fallen Strich an Strich
darüberhin die Flocken.

Manfred Hausmann (1898 - 1986) gefunden im Internet von Lutz Vogt

 


Letztendlich eine Frage der Liebe

Alle Jahre wieder kommt diese Zeit, in der wir die Geburt Jesu feiern. DAS Ereignis schlechthin, das die Weltgeschichte auf den Kopf gestellt hat.

Fragt ihr euch auch manchmal die alte Frage, die jedes Kind schon sehr früh fragt und die schon so manches Elternteil fast in den Wahnsinn getrieben hat?? Die Frage: WARUM??? Warum hat Gott seinen Sohn gesandt?? Warum war Jesus bereit zu kommen? War es nicht schöner im Himmel?? Warum also??

Stimmt schon, diese Frage ist nervig, aber sie ist auch sehr zentral. Sie fragt nach der Motivation, und letztendlich gibt die Antwort auf die Frage WARUM Auskunft über Sinn und Unsinn unseres Handelns. Motivation ist auch die Grundlage, ob wir etwas als gut oder schlecht betrachten.

Schauen wir also einmal, was Gottes Motivation ist. Die Liebe! Viele werden mit mir übereinstimmen, dass Liebe eine sehr starke Motivation ist. Und ihr werdet mir beistimmen, dass eine starke Motivation vieles einfacher macht und zu einer Kraftquelle in uns wird. Liebe ist die Motivation Gottes. Denn Joh. 3,16 sagt, dass Gott die Welt so sehr geliebt hat, dass er seinen einzigen Sohn für die Erlösung der Welt gegeben hat. 1. Joh 4,6 sagt, dass Gott Liebe ist. Er ist nicht nur ein liebender Gott, er IST Liebe.

Jesus, der ganz Gott und ganz Mensch war, war motiviert von seiner Liebe zu dem Vater und seiner Liebe und dem Mitleid dem Menschen gegenüber. Die Frage, warum Jesus gekommen ist, ist somit recht einfach zu beantworten: Er kam, weil er uns liebt. Und dieser Liebe hat ihn zu dem Gehorsam getrieben, der in Phil. 2 beschrieben wird.

Jesus hat es geschafft, diese Motivation in seinem Leben umzusetzen. Mir fehlt oft diese Motivation. Und oft realisiere ich nicht den Zusammenhang zwischen Gehorsam und Liebe. Liebe ist die Motivation und der Gehorsam das, wie sich die Liebe ausdrückt.

Jesus sagt in Joh. 14,15, dass der, der ihn liebt, seine Gebote halten wird. Jesus redet auch darüber, dass man nicht gleichzeitig zwei Herren dienen kann, denn man wird den einen hassen und den anderen lieben oder er wird dem einen anhängen und den anderen verachten (Mt. 6,24; Lk. 16,13) Auch hier ist die Liebe der ausschlaggebende Faktor.

Ich konzentriere mich so oft darauf, Gott zu gehorchen, und ich schaffe es nicht. Ich habe Probleme mit meiner geistlichen Disziplin, mit Gebet und Bibellesen usw. Und ich weiß, ich bin nicht der einzige. Und ich frage mich oft, warum es so schwer ist. Dann wird es mir immer wieder klar: Es fällt mir schwer, weil ich nicht motiviert bin. Wenn man mich fragt warum ich tue, was ich tue, oder warum ich versuche, nach Gottes Willen zu leben, dann kann ich zwar alle richtigen religiösen Antworten zitieren, aber in meinem Herzen habe ich oft keine überzeugende Antwort, denn mir fehlt oft die Motivation.

Mir fehlt die Liebe, die Jesus motiviert hat und die es ihm ermöglichte, durchzuhalten. Mir fehlt oft die Liebe zu Gott, und die zu meinem Nächsten. Und dann fällt mir auf, dass das erste Gebot nicht heißt, „Gehorche Gott!" Sondern „liebe den Herrn, deinen Gott, von ganzem Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand!" (Mt. 22,37) Und ich muss feststellen, das Christsein nicht in erster Linie eine Frage des Gehorsams ist, sondern letztendlich eine Frage der Liebe! Denn Liebe hat Gott bewegt, Mensch zu werden und damit um unsere Liebe zu werben.

Herr Jesus, ich möchte in dieser Zeit des Erinnern und des Feierns zur Ruhe kommen und mich neu in dich verlieben!

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung 

Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 14.11.2001:

Heiner beginnt mit Lesung Jes. 66,1 und 1. Kor. 3-17 und Gebet.

1. Termine

Wir haben die Termine für Dezember festgelegt.

2. Gemeindefreizeit 2002

Wir erinnern an die Gemeindefreizeit, die vom 12. bis 14. April 2002 auf dem Thomashof stattfinden soll. Wer fährt mit? Wir fragen nach, ob wir das „Halb-halb-Angebot" erhalten. Die Preise werden dann so schnell wie möglich bekanntgegeben.

3. Allianz-Gebetsabend

Thomas Ebel von der Gemeinde Gottes fragt an, ob der nächste Gebetsabend für die Stadt am Freitag, den 7.12.2001 bei uns stattfinden kann. Wir haben zugesagt. Bitte merkt Euch den Termin vor!

4. Familiengottesdienst Hege

Familie Hege feiert am Sonntag, den 30.12.2001, den 80. Geburtstag ihrer Mutter Elfriede. So ist die Gemeinde zu dem Familiengottesdienst um 10 Uhr eingeladen. Wir freuen uns darauf.

5. Delegiertenversammlung

Jürgen berichtet über die Delegiertenversammlung. Es wurde angefragt, ob die nächste Vorstandssitzung des Verbandes bei uns stattfinden könnte. Wir werden die Geschwister am 15.05.2002 bei uns empfangen und verköstigen.

6. Einladung der Brüdergemeinde zum Weihnachtsgottesdienst

Die Brüdergemeinde hat am 24.12.2001 um 16:00 Uhr ihren Weihnachtsgottesdienst. Es ergeht herzliche Einladung an uns!

Wir schließen mit gemeinsamem Gebet.

Christel Lotz


freizeit.gif (1703 Byte)Gemeindefreizeit 2002

Vom 12. - 14.April 2002 wollen wir wieder eine Gemeindefreizeit auf dem Thomashof durchführen. Die Preise und das Programm werden wir so schnell wie möglich bekannt geben.

Bitte merkt Euch diesen Termin schon heute vor und überlegt Euch, ob Ihr mitfahren wollt und könnt.


Die Mennonitischen Jahrbücher des Jahrgangs 2002 sind eingetroffen! Wie in jedem Jahr ist auch diesmal wieder Christel Lotz die Ansprechpartnerin für den Erwerb eines Jahrbuchs zum Preis von 10,- DM.


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