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GEMEINDEBRIEF 
Dezember 2005

Grußwort 

Manchmal kommt alles anders, als man denkt. Heute zum Beispiel habe ich den halben Tag überlegt, was ich als Grußwort schreiben soll. Ein Thema hatte ich mir schon ausgesucht: Unter dem Stichwort „Leben auf der Überholspur“ habe ich mir ein Gleichnis ausgedacht, wie ich mich manchmal fühle. Das Wort „Leben auf der Überholspur“ steht in der Regel für Menschen, die immer die ersten sind oder sein wollen, privat wie im Beruf. Es steht für Erfolg, vielleicht manchmal sogar auf Kosten anderer. Wie man es sich vorstellt: eine schnelle Limousine auf der Autobahn, immer ein wenig drängelnd, wenn der Vordermann nicht schnell genug ist, Vollgas, wenn die Bahn endlich frei ist.

Auch mir geht es momentan eher wie einem Käferfahrer, dem die schnelle Limousine im Nacken sitzt: getrieben von anderen, schneller unterwegs als mir lieb ist, aber rechts ist alles voll. Keine Chance, langsamer zu machen, wieder zu Atem zu kommen. Und vorne taucht schon der Rasthof auf, heimelig erleuchtet, mein Bild für Weihnachten, aber auch dafür, dass ich bremsen muss, um etwas davon zu haben. Sonst rausche ich sozusagen an Weihnachten vorbei, verpasse die Ausfahrt und die Möglichkeit, neue Kraft zu sammeln. Das ist mir und uns schon passiert: Weihnachten war vorbei gegangen wie ein verlängertes Wochenende und nicht wie ein Fest der Freude und der Besinnung auf Jesus.

Und jetzt stehe ich am Fenster, schaue dem Schneefall zu und freue mich auf Weihnachten. Einfach so, obwohl ich bisher an alles andere denken musste: an unseren Bau, an die derzeitigen Herausforderungen im Beruf und gar kein Platz zu sein schien für ein wenig Frieden, ein Innehalten, ein geistiges Durchatmen. Nichts könnte schlimmer sein als Schnee, dachte ich heute morgen: Die Bauleute können nichts tun, der Verkehr bricht zusammen, nichts geht mehr.

Draußen schneit es, genau einen Monat vor Weihnachten, und plötzlich freue ich mich drauf und fühle mich einfach gut.

Frohe Weihnachten wünschen Euch

Karin Kuppetz & Lutz Vogt


Stell Dir vor, es ist Weihnachten, und keiner weiß warum!


Da schieben sich Millionen von Menschen durch die Straßen, um die richtigen Geschenke einzukaufen. Überall hängen Lichter, stehen Tannenbäume, singen Chöre, gibt es Plätzchen ... und das alles wegen Weihnachten. Da finden sich Schauspieler und solche, die es noch werden wollen, und erzählen seine Geschichte, die das Zeug zum Roman hat: Kind in Windeln gewickelt, im Stall liegend, mit Engeln und Stern und natürliche den drei Königen aus dem Morgenland. Das Kind soll angeblich aus einer anderen Dimension gekommen sein. Keine Frage, diese Geschichte ließe sich vermarkten. Alles dabei: Ein bisschen was fürs Herz, die Science-Fiction-Fans sind auch versorgt, und die Spannung bleibt bis zum Schluss. Nicht zu vergessen ... es gibt ein Happy End.

Das ist wirklich traurig. Die wenigsten wissen, dass die Geschichte um Jesus Christus nicht für Weihnachten erfunden wurde. Jesus ist Weihnachten. Die Bibel beschreibt dieses Fest, das zu Recht diesen Namen tragen darf. Keine Freude um der Geschenke willen - da sind andere Gründe. Da ist von Freiheit die Rede, von Glück, von einer nie gekannten Freude. Und warum das Ganze? Nicht weil jemand viel Geld gewonnen hat, sondern weil Lasten weggenommen wurden, die einem das Leben zur Hölle gemacht haben. Freiheit, weil Gefängnistore aufgestoßen wurden, hinter denen man sich selbst lange Zeit versteckt gehalten hat. Die Freude und das Feiern haben einen Grund: Jesus Christus ist gekommen - Er ist hier. Er ist derjenige, der das im Dunkel lebende Volk ein Licht sehen lässt. Er selbst ist das Licht! Und Jesus ist derjenige, der aus dieser Finsternis herausführt. Er ist derjenige, der Schuld und Sünde vergibt. Er ist ... Gottes Sohn. Mensch geworden, um dich und mich zu retten.

Jesus sagt: "Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben." (Joh. 10, 10) Leben ist bei Jesus Christus mehr als nur das Abspulen und Mitmachen einiger kurzer, intensiver Abenteuer. Keine Frage, auch das bringt Ablenkung. Aber wirkliches Leben ist das nicht. Leben mit Jesus ist Leben aus der Vergebung, in der Freiheit und Liebe; ist Leben, das auch nach dem Tod nicht endet. Wenn du in deinem selbst gebauten Gefängnis sitzt, wenn du Lasten trägst, die du nicht mehr in der Lage bist zu schleppen, wenn deine Schuld dir den Atem raubt, wenn, wenn, wenn ... Gott hat seinen Sohn Jesus Christus für uns in diese Welt gesandt, um echtes Leben zu schenken, Gott hat Seinen Sohn gegeben, damit wir Gemeinschaft mit Ihm haben. Eine Gemeinschaft, die auch der Tod nicht beseitigen kann. Keine Floskel - sondern die Wahrheit. Wer sein Leben dem Sohn Gottes anvertraut, beginnt zu leben.


nach Thomas Meyerhöfer, gefunden im Internet von Lutz Vogt


Mennonitisches Hilfswerk e. V.

Direkte Hilfe

Pakistan:
Zelte für Piza und Bab

World Christian Frontiers (WCF) wird in Pakistan im Katastrophengebiet aktiv. WCF wurde von der UN die Ortschaften Piza und Bab im Distrikt Batagram als Einsatzgebiet zugeteilt. Über 600 Familien sollen dort betreut werden. Am dringendsten werden Zelte benötigt.

Mit der Partnerorganisation WCF aus Südkorea hat das Mennonitische Hilfswerk bereits in Afghanistan den Wiederaufbau einer Schule und Friedensschuleinsätze durchgeführt. WCF hat Personal in der Erdbebenregion und erste Pläne mit Einheimischen über die Koordination der Hilfe abgesteckt. Die Gebäude in den beiden Dörfern sind zu 90 % zerstört. Die meisten der Bewohner schlafen draußen, geschützt nur mit ein paar Decken und Kleidung, die sie noch finden konnten. „Es ist wirklich kalt dort und es wird noch kälter.“ berichtet Paco, der Einsatzleiter von WCF. „Als wir ankamen, waren die Menschen sehr froh. Sie sagten uns, dass bisher noch keiner da war um Hilfe zu bringen. Die verletzten Menschen der Ortschaften wurden zur nächsten größeren Stadt getragen. Der Weg benötigt mit dem Auto schon vier Stunden – zu Fuß dauert es viel länger.“

Ein Zelt für 110 Euro

Das WCF-Team kann Zelte für die Katastrophenregion günstig in Afghanistan kaufen. Ein Zelt gibt sechs Personen Platz – oder wenn nötig auch mehr. Die Zelte werden zwischen dem 15. und 20. November in Abbodabad in Pakistan ankommen. UN und andere Organisationen bieten Hilfe beim Transport an. Evtl. müssen die Zelte das letzte Stück von der Stadt Atai aus zu Fuß transportiert werden.

In einem ersten Schritt soll Hilfe für Piza und Bab bereitgestellt werden. Dann sollen auch noch andere Dörfer unterstützt werden. „Viele der kleinen Dörfer können nicht von den großen Hilfsorganisationen betreut werden. WCF hat es sich zur Aufgabe gemacht, gerade in diesen entlegenen Gebieten zu helfen. Wir wollen den Menschen Hoffnung und Hilfe bringen.“ Paco fordert uns auf „Bitte helft uns bei dieser Aufgabe mit Euren Spenden!“

Das Mennonitische Hilfswerk bittet um Spenden für den Einsatz von WCF in Pakistan:

Spendenkonto 36 16
Bankleitzahl 721 500 00
Vermerk „Katastrophenfond“

Bei Fragen wendet Euch bitte an:

Christoph Landes
Mennonitisches Hilfswerk e. V.
Tel: 08459/3329605
Email:
info@menno-hilfswerk.de


Mitarbeiterversammlung  Mitarbeiterbesprechung 

Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 17.11.2005:

1. Die Termine für Dezember und teilweise schon für Januar wurden festegelegt. Udo Adams wird 2006 die Termine mit Walter Kallenbach, Erich Lotz junior und den Gastpredigern koordinieren.
Bei der Lehreinheit ist angedacht, sie im Wechsel am letzten Donnerstag des Monats und an einem Sonntag in der Kirche stattfinden zu lassen. Udo klärt mit Erich die Termine hierzu.

2. Die Brüdergemeinde in Neustadt fragt nach einem Kanzeltausch, bei dem ein Prediger von ihnen bei uns predigt und gleichzeitig jemand von uns bei ihnen, am liebsten im Februar. Wir sind prinzipiell einverstanden, Udo klärt den Termin.

3. Nach der Weihnachtsfeier treffen wir uns in den Gemeinde­räumen. Da es zu spät für Kaffee und Kuchen ist, gibt es belegte Brote, Plätzchen und Tee.

4. Frau Ohlmeyer von der Kindermusikstunde bietet an, noch einmal bei uns zu spielen, die Kinder haben Adventslieder geübt. Wenn es klappt, wollen wir sie am Kinderweihnachtsfest einladen.
Ferner hätte sie gerne noch 2 weitere Termine und fragt, ob das möglich wäre. Unter der Bedingung, dass sie ab nächstem Jahr an einem weiteren Tag stattfinden, würden wir das befürworten, denn bisher gab es keine Probleme.

5. Bisher bekamen Gemeindeglieder über 75 einen Kalender vom Heime-Verein (heute „Mendia“) geschenkt. Dieser hat die Aktion ab diesem Jahr leider beendet. Unsere Gemeinde führt die Aktion auf eigene Kosten weiter, Christel Lotz wird das wieder organisieren.

6. Die Mitarbeiterbesprechung wird ab sofort von Donnerstag auf Mittwoch verlegt.

Der Abend endet mit einer Gebetsgemeinschaft.

Lutz Vogt


Einladung zum Abendmahl

Und er nahm das Brot, dankte und brach's
und gab's ihnen und sprach: Das ist mein
Leib, der für euch gegeben wird;
das tut zu meinem Gedächtnis.

Desgleichen auch den Kelch, nach dem Abendmahl, und sprach: Das ist der Kelch, das neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird.

Am Sonntag, den 4.12.2005, wollen wir im Rahmen des Gottesdienstes zusammen mit Erich Lotz junior gemeinsam das Abendmahl miteinander feiern. Wir laden alle dazu herzlich ein!

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