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GEMEINDEBRIEF 
Dezember 1998  

Grußwort 

Alle Jahre wieder ...

... komme ich in die Versuchung, den Zeigefinger zu erheben und an Weihnachten zu mahnen: Daß Weihnachten gar zu sehr ein Fest des Kommerz geworden ist, daß alles zu hektisch ist, daß uns oft die Zeit für die Besinnung fehlt und so weiter.

Dabei will ich eigentlich etwas ganz anderes sagen. Denn im Grunde finde ich Schenken und Geschenke bekommen wunderbar. Weihnachten im Kreis der Familie, Weihnachtslieder hören und singen, ein gemütliches Essen, Geschenke austauschen - nichts könnte ich mir schöner vorstellen. Ich mag auch den Weihnachtsmarkt, den Duft nach Glühwein und leckerem Essen. Lichter strahlen in den Vorgärten und Fenstern, vielleicht liegt sogar Schnee.

Es gibt viele Dinge, die ich mich an Weihnachten und in der Weihnachtszeit froh stimmen. Und was ich eigentlich sagen will, ist: freut Euch an und über Weihnachten!

Dieses Jahr, wie in so vielen Jahren zuvor, wünsche ich mir, daß ich ein wenig mehr Zeit habe, um den Geburtstag unsres Herrn auch als solchen zu feiern: Als ein Fest, bei dem das Geburtstags-Christkind mitten unter uns ist. Dann wird Weihnachten ein richtiges Fest!

Frohe Weihnachten wünschen Euch

Lutz Vogt

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Weihnachtslied

Dies ist der Tag, den Gott gemacht;
Sein wird in aller Welt gedacht!
Ihn preise, was durch Jesum Christ
im Himmel und auf Erden ist!

Die Völker haben Dein geharrt,
Bis daß die Zeit erfüllet ward;
Da sandte Gott von seinem Thron
Das Heil der Welt, dich, seinen Sohn.

Wenn ich die Wunder fassen will,
So steht mein Geist vor Ehrfurcht still;
Er betet an, und er ermißt,
Daß Gottes Lieb unendlich ist.

Damit der Sünder Gnad erhält
Erniedrigst du dich, Herr der Welt,
nimmst selbst an unsrer Menschheit teil,
Erscheinst im Fleisch und wirst uns Heil.

Herr, der du Mensch geboren wirst,
Immanuel und Friedefürst,
Auf den die Väter hoffend sahn,
Dich, Gott Messias, bet ich an.

Jauchzt, Himmel, die ihr ihn erfuhrt,
Den Tag der heiligsten Geburt;
Und Erde, die ihn heute sieht
Sing ihm, dem Herrn, ein neues Lied!

Dies ist der Tag, den Gott gemacht;
Sein wird in aller Welt gedacht!
Ihn preise, was durch Jesum Christ
Im Himmel und auf Erden ist

Christian Fürchtegott Gellert
gefunden von Karin Kuppetz


Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, daß ich weg gehe. Denn wenn ich nicht weggehe, kommt der Tröster nicht zu euch. Wenn ich aber gehe, will ich ihn zu euch senden!

Joh. 16,7

Wer von uns hat sich nicht schon einmal gewünscht, dabei gewesen zu sein, als Jesus als Mensch unter uns gelebt hat. Geht es euch nicht auch so, daß ihr die Jünger beneidet, die das Privileg hatten dabei zu sein, als Jesus den 5000 zu essen gegeben hat, und als er die Blinden, die Lahmen und die Aussätzigen geheilt hat. Wer wäre nicht gerne dabei gewesen, als Jesus die Bergpredigt gehalten hat, als er mit einer unvorstellbaren Vollmacht das Wort Gottes verkündigt hat. Wärt ihr nicht auch gerne dabei gewesen, als Jesus Lazarus aus seinem Grab gerufen hat und er tatsächlich heraus kam. Und wäre es nicht wunderbar, wenn Jesus noch immer so unter uns wandeln würde. Ich glaube, ich bin nicht der einzige, der es sich wünscht, daß Jesus immer noch in leiblicher Form unter uns wäre.

Die Stelle im Johannes Evangelium, als Jesus sagt, daß es gut für uns sei, wenn er weggeht, gehört für mich zu den Stellen, bei denen ich beim ersten genauen Durchlesen mich schon gefragt habe, ob Jesus sich auch gut überlegt hat, was er da sagt. Ich sehe das ganz anders.

Stellt euch doch mal vor, was alles passieren könnte, wenn Jesus immer noch leibhaftig unter uns wäre. Wir könnten Seminare, Tagungen und Evangelisationsveranstaltungen mit ihm haben. Er wäre ohne Zweifel der gefragteste Redner der Welt. Und mit dem Heilungsdienst, den er hatte, würde er bestimmt die Massen anziehen. Das wäre doch bestimmt eine unheimlich effektive Art, zu missionieren und das Reich Gottes zu bauen.

Dazu käme, daß Jesus nach seiner Auferstehung ja schon seinen verherrlichten Leib hatte, daß bedeutet konkret, er braucht keinen Schlaf, kein Ausruhen, keine Zeit zum essen oder so und wäre somit ohne jegliche Einschränkung verfügbar.

Auch die Fähigkeit, die er nach seiner Auferstehung hatte, einfach irgendwo aufzutauchen und wieder zu verschwinden, wäre toll, denn das spart eine Menge Reisekosten. Alles in allem doch eine Situation, wie wir sie uns idealer nicht vorstellen können. Man bräuchte nur einen Mitarbeiterstab, der so einen Dienst organisieren kann, aber das sollte man doch in den Griff bekommen können.

Und doch sagt Jesus, es ist gut für uns, daß er geht. Trotz aller unserer Wünsche und Vorstellungen. Denn Gott hat Größeres vor: Selbst als Auferstandener war Jesus immer zur gleichen Zeit nur an einem Ort. Das bedeutet, wenn alles ideal laufen würde, dann wäre Jesus bestimmt alle 5 Jahre einmal in erreichbarer Nähe und wir könnte versuchen, Gemeinschaft mit ihm zu haben. Aber bei den Mengen von Leuten, die dann versuchen würden, zu ihm zu kommen, müßte man schon viel Glück haben, wenn man ihn sehen, geschweige den berühren dürfte.

Doch Jesus sagt "Es ist gut, wenn ich gehe, denn wenn ich weggehe, dann werde ich euch den Tröster schicken, den Heiligen Geist, der euch weiter führen wird". In Joh. 14, 18 sagt Jesus, er werde uns nicht als Waisen zurück lassen, sondern sein Geist werde in uns wohnen und durch den Heiligen Geist werden wir noch engere Gemeinschaft mit ihn erleben als die Jünger mit ihm hatten.

Und das ist an Pfingsten ja dann auch passiert, und auf einmal war es nicht nur ein Jesus Christus, sonder zuerst 120 kleine Christusse, sogenannte Christen, die Christus in die Welt gebracht haben und die die Werke Jesu taten. Und es blieb auch nicht bei diesen 120, die diese erste Ausschüttung des Heiligen Geistes erfahren haben, diese 120 haben sich wieder multipliziert. Jesus hatte doch recht, es war gut, daß er gegangen ist und uns seinen Geist gesandt hat, denn jetzt wohnt er durch seine Geist in jedem Gläubigen.

 Wir feiern diesen Monat Weihnachten, das Fest der Geburt Jesu. Laßt darum beten, daß Jesus nicht aufhört, durch seine Geist in uns geboren zu werden, denn wir sind sein Leib, durch den die Welt Weihnachten, sein Kommen, erfahren soll.

Erich Lotz junior


  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung  ...

Auf der Mitarbeiterbesprechung am 10.11.98 wurden folgende Themen besprochen:

  1. Termine
    Die Termine für den Dezember wurden besprochen
  2. Weihnachtsfest
    Termin (20.12.98) und Uhrzeit (17:00 Uhr) für das Weihnachtsfest wurden festgelegt. Am Sonntag, den 27.12.98, findet kein Gottesdienst statt.
  3. Abendmahl am 06.12.98
    Kurt Kerber ließ Heiner Becker gerade am 10.11. noch zwei freie Termine auf seinem Terminkalender zukommen: den 06.12.98 und den 21.3.1999. So konnten wir, dankbaren Herzens, Kurt Kerber für den 06.12.98 einladen. Axel wird die Gottesdienstleitung dieses Abendmahl-Gottesdienstes übernehmen
  4. Offener Termin am 22.11.1998
    Wir überlegten, wer am 22.11.1998 Dienst tun könnte. Axel schlug vor, daß wir einen Gemeinschaftsgottesdienst machen, da dieser am Dezember entfällt. Dies wurde beschlossen
  5. Mitarbeiter gesucht !
    Heute abend sah es sehr spärlich aus, wir waren nur zu dritt... Hilfe !

Christel Lotz

 

 Trennlinie - Stift

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