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GEMEINDEBRIEF 
Dezember 1999

Grußwort 

Dieses Jahr fällt es mir schwer, in die "richtige" Weihnachtsstimmung zu kommen. Mit dazu beitragen mag die Hektik im Büro, natürlich die Krankheiten in unserer Familie, das graue Herbstwetter und vieles mehr.

Dabei freue ich mich wie jedes Jahr auf Weihnachten. Ich freue mich auf die Ruhe, die es nach allem Stress doch bringt, auf schöne Tage im Kreis der Familie, und - ja! - auch auf die Geschenke, die ich bekomme und die ich verschenke.

Weihnachten ist eben ein Fest der Freude und der Liebe. Natürlich steht im Mittelpunkt die Freude über die Geburt Jesu, darüber, dass Jesus zu uns gekommen ist. Aber deswegen sollten wir die Freude und die Liebe zum Nächsten, zum Leben und der Welt nicht vergessen. Und wir dürfen guten Gewissens Geschenke verteilen, wie wir von Gott das große Geschenk seiner Liebe bekommen.

Wenn das Herz überfließen will, wenn alle Augen strahlen und Lieder vom Kommen Jesu künden - dann ist Weihnachten!

Frohe, gesegnete Weihnachten und ein glückliches Neues Jahr wünschen Euch

Karin Kuppetz & Lutz Vogt

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O, stiller, besinnlicher Advent,
in jedem Haus und Heim ein Lichtlein brennt.
Fromm feiern jung und alt
und jubeln: "Weihnachten ist bald!"

Voll Freude musizieren groß und klein
und dann stimmen schöne Lieder ein.
Sanft klingen diese frommen Weisen in die Herzen
und am Adventkranz brennen bald vier Kerzen.

Christus kommt nun wieder,
auf die Erde zu uns Menschen hernieder.
Jedes Jahr dürfen wir dieses schöne Fest feiern
und damit unseren Glauben erneuern.

Göttliches Kind, bringe Licht in unser Leben,
nur du allein vermagst es zu geben.
Schenke uns wahren Weihnachtsfrieden
denn in der Welt ist er nicht mehr beschieden.

Anna Freistätter
gefunden im Internet von Lutz Vogt


Rückblick und Ausblick

Es ist schon wieder so weit, das Jahr ist fast vorbei und Weihnachten steht vor der Tür. Es ist eine Zeit der Hektik, aber auch der Reflexion. Und meistens auch eine Zeit des Ausblicks. Man macht sich Gedanken über die Zukunft, gerade jetzt, am Jahrtausendwechsel. Und das ist gut und richtig so.

Jesus fand in beidem, im Rückblick und in dem Verwurzelt sein, und im Ausblick, in dem Wissen um die Zukunft, sein Selbstverständnis und seine Sicherheit. Wir lesen in Joh. 13,3, dass Jesus wusste, dass er vom Vater ausgegangen war. Er wusste um seine eigenen Wurzeln, und er wusste, dass er wieder zum Vater gehen würde. Er wusste also um seine Zukunft und daraus ergab sich sein Dienst, denn aus diesem Verständnis heraus wusch er seinen Jüngern die Füße.

Diese beiden Komponenten spielten im Leben Jesu eine große Rolle. Jesus wusste, wer er war, woher her kam und wo er hin gehörte. Schon mit 12 Jahren bezeichnete er den Tempel als seines Vaters Haus (Lk. 2,49). Jesus wusste um seine Gottessohnschaft. Doch wie wir in Phil. 2 nachlesen können hat er es nicht als Schaden erachtet, seine Herrlichkeit zu verlassen, Mensch zu werden und ein Leben im Gehorsam seinem himmlischen Vater gegenüber zu leben. Ein Gehorsam, der ihn das Leben kostete.

Und Jesus wusste, wo sein Leben hin ging. Jesus wusste von Anfang an, warum er gelebt hat. Er kam, um, wie es Jesaja prophezeit hat, den Elenden gute Botschaft zu bringen, zerbrochene Herzen zu verbinden, Gefangene zu befreien und das Gnadenjahr des Herrn zu verkündigen (Jes. 61,1-2). Und er wusste, dass dieser Auftrag ihn ans Kreuz führen würde. Er hat seine Leiden und den Weg zu Kreuz seinen Jüngern immer wieder angekündigt, und er ist bereitwillig diesen Weg gegangen.

Jesus wusste, wer er war, da er wusste, wo er her kam und wo er hin ging, und sein Dienst und sein Verhalten hat sich daraus entwickelt. Denn in Joh. 13 lesen wir weiter, dass aus diesem Wissen heraus, wo er her kam und wo er hin ging, er seinen Jüngern die Füße gewaschen hat.

Für viele von uns ist jetzt so eine Zeit, in der wir zurück blicken und zu verstehen versuchen, wo wir her kommen. Und wir versuchen nach vorn zu sehen und Ziele für das nächste Jahr zu setzen. Wie bei Jesus ist es auch in unserem Leben wichtig, dass wir in diesen beiden Punkten Klarheit haben. Ich möchte dazu ermutigen, besonders im Gebet über das letzte Jahr nachzudenken, als Einzelne, als Familien, aber auch als Gemeinde.

Lassen wir uns doch von Gott zeigen, wo wir her kommen und was uns in letzter Zeit geprägt hat. Dann werden wir mehr verstehen, wer wir sind, und darin Sicherheit gewinnen.

Lasst uns aber auch in die Zukunft schauen und Gott darum bitten, uns Klarheit zu schenken darüber, wo er uns hin haben will. Jesus hat sein ganzes Leben nach einer Vision gelebt. Gott hat auch für uns, als Einzelne, als Familien und als Gemeinde, einen Plan, wie er einen Plan für Jesus gehabt hat. In Sprüche 29,18 steht, dass da, wo keine Vision ist, ein Volk verwildert oder unter geht. Es ist extrem wichtig, eine Vision zu haben, ein Ziel, das man ansteuert. Denn ohne Ziel wird vieles sinnlos. Man ist entmutigt und es wird sich nichts entwickeln.

Doch Gott hat eine Zukunft für uns. In Jer 29,11 steht: "Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht des Unheils, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren." Das ist Gottes Plan für uns.

Lasst uns diesen Prozess nicht vermeiden, den Prozess der Reflexion, um zu sehen, wo wir her kommen, und den Prozess des auf Gott Hörens, um eine Vision zu entwickeln, die uns in das neue Jahr und Jahrtausend leitet, damit wir mehr und mehr verstehen, wer wir sind und damit unser Dienst am Reich Gottes aus der gleichen Motivation und der selben Kraftquelle kommt wie der von Jesus.

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung 

Auf der Mitarbeiterbesprechung am 09.11.1999 wurden folgende Themen besprochen:

  1. Termine
    Die Termine für den Dezember wurden festgelegt.
  2. Gemeinderäume
    Auch die Gemeinderäume wurden erneut angesprochen. Es wurde beschlossen, zuerst Räume bei Familie Lotz anzumieten und zu probieren, wieweit diese genutzt werden. Parallel dazu sollen die Möglichkeiten für einen Neubau weiter erkundet werden, damit wir bei entsprechendem Bedarf rasch bauen könnten.
  3. Gemeindefreizeit 2000
    Die Gemeindefreizeit finde vom 24.03.2000 bis zum 26.03.2000 auf dem Thomashof statt. Die verbindliche Anmeldung dazu muss bis Mitte Januar beim Mitarbeiterkreis erfolgen! Bei dieser Gemeindefreizeit gilt das Sonderangebot des Thomashofs: Wir zahlen nur den halben Preis!
  4. Predigtdienst in Hasselbach
    Erich Lotz junior übernimmt den Predigtdienst, den unsere Gemeinde im Rahmen des Kanzeltauschs in Hasselbach leisten soll. Herzlichen Dank dafür!

Christel Lotz

 

Dank für das Erntedankfest

Auch dieses Jahr danken wir ganz besonders Familie Otfried Schmitt aus Hochdorf / Assenheim für die Spende zum Erntedanktisch. Ein herzlicher Dank geht auch an alle, die mit Beiträgen, beim Schmücken oder Wegräumen zum schönen Erntedankgottesdienst beigetragen haben!


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