MENNONITENGEMEINDE BRANCHWEILERHOF
EVANGELISCHE FREIKIRCHE

Home 

Gemeindebrief 

Veranstaltungen 

? Mennoniten ? 

Kontakt 

Christliche Links 

Wir sind für jede Gabe für
unser Gemeindehaus dankbar!

Stadtsparkasse Neustadt,
BLZ 546 512 40,
Konto-Nr. 400 14 631

Durchsuchen Sie unsere Seiten mit Google

GEMEINDEBRIEF 
Februar 2002

Grußwort 

Es ist Freitag Abend, kurz nach 19:30 Uhr, als ich dieses Grußwort schreibe, und ich komme gerade aus der Firma heim. Im Hauskreis haben wir neulich wieder über das Thema „unsere Beziehung zu Gott gesprochen" und wir waren uns einig, dass es Höhen und Tiefen dabei gibt, so wie bei einem Börsenkurs. Im Idealfall hat so ein Börsenkurs langfristig gesehen aber den eindeutigen Trend nach oben.

Nun, nach solch einer langen Arbeitswoche habe ich oft das Gefühl, dass der „Börsenkurs" meiner Beziehung zu Gott gerade ein wenig gefallen ist. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich mich vor lauter Hektik gar nicht so recht auf diese Beziehung konzentrieren kann, und mir im Gebet ständig irgendwelche anderen Dinge durch den Kopf schießen.

Dazu muss ich sagen, dass Gott ja eigentlich nichts dafür kann. Schließlich liegt es an mir, ob ich mich konzentrieren kann oder nicht. Andererseits hat er mich an die Position gestellt, in der ich gerade bin. Und da dort so viel zu tun ist...

Als ich Erichs Beitrag in den Gemeindebrief aufgenommen und dabei Korrektur gelesen habe, wurde mir zum ersten Mal seit langem auch der Sinn bewusst - oft bin ich ja selbst erstaunt, was da so alles drin steht, wenn ich den fertigen Gemeindebrief in die Hand nehme. Diesmal war es anders, weil es zu meiner Situation passte, und mir kamen gleich einige Gedanken. Zum einen, dass Gott mich immer wieder vor schwierige Situationen stellt, mir aber auch hindurch hilft. Was sich uns dabei oft einprägt, ist aber die schwierige Situation und nicht die Hilfe.

Zum anderen: Die Gedanken, die mir manchmal durch den Kopf gehen, wenn wir beten, und die ich so unpassend finde, haben mir sehr oft schon weiter geholfen, haben mich an wichtige Dinge erinnert oder überraschende Lösungen aufgezeigt. Und im Nachhinein betrachtet scheint es mir, als ob der „Börsenkurs" meiner Beziehung zu Gott gerade eine starken Kursanstieg hatte. Und das ist ganz bestimmt allein Gottes Verdienst!

Einen schönen Februar wünscht Euch

Lutz Vogt


 gemvers.gif (2914 Byte)Einladung zur Jahreshauptversammlung

 

Die Jahreshauptversammlung der Gemeinde findet statt

am 10. März 2002

im Anschluss an den Gottesdienst

 

Die Tagesordnung:

1. Jahresbericht mit Aussprache

2. Kassenbericht mit Aussprache

3. Bericht des Kassenprüfers

4. Entlastung von Vorstand und Rechner

5. Berichte der Arbeitsgruppen

6. Berufung zum Predigtdienst

7. Verschiedenes

8. Wahlen


Ein Glaube, der Berge versetzt

Eine Frau las das Wort vom Glauben, der Berge versetzt. Sie sagte sich: „Das will ich doch gleich mal ausprobieren." Und sie befahl dem Berg, den sie von ihrem Wohnzimmer aus sah: „Los, verschwinde!" Aber nichts geschah. „Ich hab’s ja gleich gewusst", sagt sie. Doch da konnte ja auch nichts geschehen. Denn ein Glaube, der es gleich gewusst hat, ist kein Glaube. Und zudem vollbringt der Glaube keine sinnlosen Torheiten, sondern er fragt nach dem Willen Gottes.

Der Glaube, den Jesus schenkt, will kein aufsehenerregendes Wunder. Er will vielmehr in der Liebe wirksam sein. Denn „hätte ich allen Glauben, so dass ich Berge versetzen könnte, und hätte die Liebe nicht, so wäre ich nichts" (1 Kor. 13,2). Glaube ist voll Demut, die Gott nichts vorschreibt, und voll Zuversicht, die ihm alle zutraut. Wer mit Gott in Verbindung ist, ist angeschlossen an Gottes Kraft. Gottes Liebe will, was gut für uns ist. Er kann Sorgenberge zu, Einsturz bringen und Gebirge von Schwierigkeiten überwinden helfen. Wenn wir glauben, geschieht etwas. Nicht was wir wollen, sondern was Gott will.

gefunden im Neukirchener Kalender von Karin Kuppetz


Gott hat sich seine Namen verdient!!

 Es ist ja unheimlich interessant, die verschiedenen Namen Gottes in der Bibel zu durchforschen und Gott darin kennen zu lernen. Da gibt es ja so viele. ELOHIM, EL SCHADDAI, ADONAI, usw. Habt ihr euch schon mal überlegt, wo diese Namen denn herkommen??? Wenn man sich so umhört zur Zeit, dann gibt es immer wieder Leute, die auch eine Menge Namen haben, die sie sich meistens selbst geben und das stößt mich dann immer ziemlich ab, denn die meisten Leute geben da doch ziemlich an in dem, wie sie sich selbst in ihren Namen beschreiben.

Dann ist mir aufgefallen, dass das bei Gott eigentlich ganz anders war. Denn Gott hat sich selbst eigentlich nur mit einem Namen vorgestellt. In 2. Mose 3,14 stellt er sich Mose als JAHWE vor, der „ICH BIN, DER ICH SEIN WERDE!". Eigentlich ganz simpel. Der Name, den Gott sich selbst gibt, besagt eigentlich nur, dass Gott sich zeigen wird und wir darin erkennen, wer er ist.

Die restlichen Namen Gottes, vor und nach dieser Begebenheit mit dem brennenden Busch, liefen dann ja auch genau auf dieser Schiene. Gott tat etwas, und bekam einen Namen dafür, und er wurde bekannt als der, der diese Charaktereigenschaft hat.

Da war zum Beispiel diese Begebenheit mit Abraham. Wir lesen darüber in 1. Mose 22. Abraham und Sarah haben endlich den so lange ersehnten und von Gott zugesagten Sohn Isaak bekommen. Doch dann kommt Gott und sagt zu Abraham, er solle genau diesen Sohn opfern. Das passte auch ganz gut in das Bild, das Abraham, durch seine kulturelle Umgebung geprägt, von einem Gott hatte. Die Götter damals verlangten oft, dass man ihnen Kinder opfert.

Und so macht sich Abraham auf zu dem Berg Morija. Er hat einen Esel dabei, der das Holz trägt, Feuer und seinen Sohn. Als Isaak dann seinen Vater fragt: „Du Papa, wir gehen doch zum Opfern, und wir haben Holz, und Feuer und alles, aber wo ist denn das Opferlamm??", da muss es Abraham das Herz gebrochen haben, doch er antwortete: „Gott wird sich ein Opferlamm auserwählen!".

Und so war es dann auch. Als Abraham gerade seinen Sohn opfern wollte, hat ihn ein Engel gestoppt und ihm gesagt, er solle dem Jungen nichts tun. Und das Bild, das Abraham von Gott hatte, das geprägt war von den Göttern, die Abraham bis dahin gekannt hatte, die Kinderopfer mögen, wurde verändert durch das, was Abraham mit Gott erlebt hat. Und als Abraham sich umsah auf dem Berg, da sah er einen Widder, der sich in einem Busch verfangen hatte. Und Abraham gab Gott einen Namen. Von diesem Erlebnis an nannte Abraham Gott Jahwe-Jireh. Und Jahwe-Jireh bedeutet zwei Dinge: „Gott sieht", aber auch „Gott versorgt".

In dieser Situation hat Abraham Gott erfahren als der, der sieht und der versorgt, er hat eine neue Seite Gottes gesehen und in dem Namen hat Abraham bekannt, SO IST GOTT. Gott hatte sich einen Namen verdient, der erste in einer langen Reihe.

Auch bei uns hat sich Gott schon viele Namen verdient. Doch oft sind das Namen der Enttäuschung, des Unglaubens und des Zweifels. Denn ich denke, ich bin nicht der einzige, der viele Fragen an Gott hat, der Gott oft nicht in der Art erlebt, wie ich ihn erleben möchte und der Gott noch öfter nicht versteht. Und das prägt mein Gottesbild genauso, wie Abrahams Erleben dessen Gottesbild geprägt hat. Fakt ist einfach, dass Gott kein Gott des Verstehens ist, sondern der Offenbarung. Was wir mit Gott erleben oder eben nicht erleben, bestimmt, wie wir Gott in unserem Innersten nennen.

Hat Gott sich verändert und dadurch alle diese positiven Namen verloren?? Nein, ich denke, wir haben es nie gelernt, 1. Thes. 5,21 anzuwenden. Da heißt es, wir sollen alles prüfen, und dann an dem Guten festhalten. Wir halten oft nur an dem Negativen fest, und das prägt unser Gottesbild.

Herr, bitte öffne unsere Augen für all das Gute, das du in uns und an uns tust, damit wir daran festhalten und damit die Namen, die wir dir geben, davon geprägt werden.

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung 

 

Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 10.01.2002:

Zur Begrüßung liest Heiner aus Ps. 135,14 und Matt. 5,6, dazu eine Erläuterung, und beginnt mit einem Gebet.

1. Termine

Wir haben die Termine für Februar festgelegt.

2. Bericht für die Verbandszeitung

Wer schreibt einen Bericht über den Alphakurs für Kurt Kerber für die Verbandszeitung? Titin Dalügge übernimmt das.

3. Predigtdienst

Wir sprechen über einen regelmäßigen Predigtdienst von Erich Lotz junior einmal im Monat. Jürgen Schowalter wird mit Erich darüber sprechen.

4. Verlegung des Gottesdienstbeginns auf 10:00 Uhr

Titin beantragt die Verlegung des Gottesdienstbeginns von 9:30 Uhr auf 10:00 Uhr. Zuerst werden wir Walter Kallenbach die Frage vorlegen, ob diese Uhrzeit für ihn möglich wäre.

5. Gemeindefreizeit 2002

Wer kommt mit zur Gemeindefreizeit? Wir werden etwa 22 bis 23 Teilnehmer sein.

Wen wollen wir als Referent einladen? Axel Dalügge sprach mit Herbert Hege, der bereit wäre. Axel redet nochmals mit ihm wegen der Modalitäten

Christel Lotz


freizeit.gif (1703 Byte)Gemeindefreizeit 2002

Vom 12. - 14.April 2002 wollen wir wieder eine Gemeindefreizeit auf dem Thomashof durchführen. Es gelten dieses Jahr wieder die Preise „Ganz für Halb". Für ein Doppelzimmer fallen damit 18,50 € / 37,- DM pro Person und Tag an, für ein Einzelzimmer 24,- € / 48,- DM.

Das Programm und den Referenten werden wir so schnell wie möglich bekannt geben.

Bitte meldet Euch umgehend bei Axel und Titin Dalügge oder Christel und Erich Lotz an, damit wir die Freizeit besser planen können.


Sie sind Besucher Nummer FreeCounter by http://www.eurocounter.com (laut EUROCOUNTER)
 

Besuchen Sie auch unser Gemeindebrief - Archiv mit allen Ausgaben seit 1998