Mennoniten Branchweilerhof
Evangelische Freikirche

GEMEINDEBRIEF

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Februar / März / April 2022

Grußwort

„So langsam habe ich keine Lust mehr – es wird Zeit, dass es Frühjahr wird und wir wieder mehr unternehmen können.“ So oder so ähnlich hört man es momentan öfters, und ehrlicherweise könnte ich nicht sagen, ob damit die Corona-Lage gemeint ist oder der momentan meistens trübe Winter.

Es nützt ja nichts: egal, ob wir es leid sind oder nicht, weder den Winter noch die Corona-Pandemie können wir per Fingerschnipp oder Knopfdruck beenden. Genauso muss ich manchmal ungeliebte Aufgaben im Büro machen, der Hausputz will erledigt sein. Das Leben besteht nicht aus einer aneinandergereihten Abfolge von Highlights, sondern bietet von allem etwas.

Sich damit zu arrangieren, jeden Tag das Beste daraus machen, ist genauso wichtig wie die kleinen und großen Highlights dann auch wahrzunehmen und zu genießen. Der strahlend blaue Himmel heute Morgen gehört sicherlich dazu und trägt dazu bei, die trüben Tage zu überbrücken.

Dabei hilft uns sicherlich auch, dass wir wissen dürfen, dass wir nicht allein sind, dass Jesus mit uns geht in jeden neuen Tag – egal ob grau, trüb und regnerisch, oder mit strahlend blauem Himmel wie heute Morgen.

Eine gute Zeit und gesegnete Ostern wünscht Euch

Lutz Vogt


Einladung zur Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung der Gemeinde findet dieses Jahr am

27. März 2022 um 10:00 Uhr im Gemeindehaus

statt.

Der Vorstand hat folgende Tagesordnung für die Gemeindever­sammlung beschlossen:

1.    Jahresbericht + Aussprache
2.    Kassenbericht + Aussprache
3.    Bericht des Kassenprüfers
4.    Entlastung von Vorstand und Rechner
5.    Kurze Berichte der Arbeitsgruppen
6.    Stand zur geplanten Anstellung Gemeindemitarbeiter/in
7.    Verschiedenes  

Alle Gemeindeglieder sind herzlich eingeladen.

Wir wollen versuchen, die einzelnen Tagesordnungs-Punkte möglichst kurz zu halten, damit die Gemeindeversammlung nicht wesentlich länger als eine Stunde dauert. Leider müssen wir Corona-bedingt auch dieses Jahr auf das gemeinsame Mittagessen verzichten.


Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.

Johannes 6,37

Jahreslosung 2022 


Gedanken zu Ostern

Er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt.

Jesaja 53,5

Jahrhundertelang hatte Gottes Volk auf stake Männer vertraut. Stark wie Mose vor Pharao, wie David vor Goliath, wie Elia, der die Baalspriester erschlug.
Als unser Kapitel geschrieben wird, haben die Juden in dreißig oder vierzig Jahren der Knechtschaft in Babylon umgelernt.

Von jetzt an wird man im Volk keine Loblieder mehr auf Gotteshelden singen, sondern nur noch auf Gottesknechte. Das sind die, die statt mit den Fäusten „mit ihrer Seele arbeiten“; die durch ihre Güte auffallen; die nicht verletzen, sondern sich lieber verletzen lassen; die keine Strafgerichte halten, sondern lieber Strafen auf sich nehmen; Frieden stiften, statt Krieg zu führen.

Aber wo sind diese Gottesknechte?

„Ist so einer vielleicht schon unter uns?“, fragen die Juden voller Hoffnung.

„Jesus ist es“, werden die ersten Christen sagen. Und der sucht bis heute nach Mägden und Knechten, die im ähnlich werden wollen.

gefunden im Neukirchner Kalender


Nicht der Machthaber - der Ohnmächtige, den sie verlachten, hat an mich gedacht.
Nicht der Gewinner, der Verlierer hat mich gewonnen.

Lothar Zenetti, katholischer Priester, Schriftsteller und Aphoristiker