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GEMEINDEBRIEF 
Januar 2001

Grußwort 

Im letzten Jahr habe ich an dieser Stelle die Frage gestellt, was denn „Gemeinde 2000" für uns bedeutet, wie also die Gemeinde neuer, besser bzw. attraktiver wird.

Die größte und wichtigste Neuerung waren dieses Jahr sicherlich die neuen Gemeinderäume, die wir schon öfters zum gemeinsamen Kaffeetrinken und zu anderen Aktivitäten genutzt haben.

Nun stehen wir an der Schwelle zum neuen, dem dritten Jahrtausend. Und gerade das steht natürlich für den Aufbruch und für Neues. Was also wird uns dieses Jahr oder Jahrzehnt bringen? Gibt es neue Möglichkeiten, die Gemeinde attraktiver zu gestalten und damit vielleicht Gottes Reich zu vergrößern?

Wie so oft bin ich gespannt auf das neue Jahr und wünsche Euch einen schönen Januar und einen guten Start ins neue Jahrtausend 

Lutz Vogt


Allianzgebetswoche 2001

Die evangelische Allianz Neustadt/Wstr. lädt ein zur diesjährigen Gebetswoche vom 07.-14.01.2001. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto

Gemeinsam glauben - miteinander beten - Botschaften vom Kreuz

 

Die Leitung des Abends bei uns am 08.01.2001 übernimmt wie schon im letzten Jahr Udo Adams. Die weiteren Termine:

Wann Ort Thema
Sonntag 07.01. Eröffnungsgottesdienste in den einzelnen Gemeinden Der Verurteilte begnadigt
Montag 08.01. 20:00 Branchweilerhofkapelle Branchweilerhof Der Einsame verbindet
Dienstag 09.01. 20:00 Christuskirche, Schillerstr. 26 Der Sterbende gibt Leben
Mittwoch  10.01. 20:00 Menn. Brüdergemeinde Hetzelstr. 19 Enttäuschte Erwartungen - erlebte Fürsorge
Frauengebetstreffen
Mittwoch 10.01. 20:00 Pauluskirche Hambach Der Allmächtige bittet
Donnerstag 11.01. 20:00 Ev. Stadtmission Von-der-Tann-Str. 11 Der Verlassene versöhnt
Freitag 12.01. 20:00 Freie Christen Gemeinde Villenstr. 10 Das Kreuz mit dem Kreuz Jugendabend
Samstag 13.01. 20:00 Gemeinde Gottes Sandfeldweg 24 Der Hilflose befiehlt
Sonntag  14.01. 15:00 Casimirianum Das Kreuz provoziert (mit Abendmahl)
Abschlussgottesdienst

Anschließend gemeinsames Kaffeetrinken in den oberen Räumen

Die Angaben zu Leitung und Prediger entnehmt bitte den Einladungen, die bei uns ausliegen.


Ein Weihnachtsmärchen!??

Es ist Freitag, der 22.12. In einem Kinderheim in Petresti, Rumänien. In Rumänien herrscht gerade die größte Lebensmittelknappheit seit 10 Jahren, und es ist zwei Tage vor Weihnachten. Die Kinder wissen, dass es zu Weihnachten nicht viel geben wird, aber sie wünschen sich einen Kuchen. Es währe doch so schön, wenn man etwas Christstollen backen könnte, um die Geburt Jesu zu feiern. Doch die Betreuer haben weder Mehl, noch Zucker, noch sonst etwas. Und so wird es zu Weihnachten auch keinen Kuchen geben.

Es ist Montag, der 11.12. Thomas sitzt in seinem Büro in Karlsruhe, Deutschland. Das Telefon klingelt. Zu seiner Überraschung ist es eine Firma, die Christstollen herstellt. Sie haben gehört, das Thomas manchmal Hilfsgüter nach Rumänien bringt. Ob er denn Interesse hätte an ein paar Stollen. Natürlich, aber wie viel denn? Na, so zwischen 30 und 40 Paletten.

Thomas traut seinen Ohren kaum, sagt aber sofort zu. Jetzt gibt es aber einige Probleme. Wie transportiert man das? Man braucht Lastwagen, Fahrer, Zollpapiere, Verteiler in Rumänien, Geld um die Fahrt zu finanzieren und das alles muss noch dieses Jahr passieren, bevor die Zollbestimmungen sich zum 1.1. ändern.

Also erst einmal Arbeit beiseite gelegt und ans Telefon. Die ersten Lastwagen, die angefragt werden, sind nicht verfügbar, aber es sagen spontan 5 Fahrer zu, die bereit sind, über Weihnachten zu fahren.

Auch die Organisation für das Verteilen in Rumänien über eine Gemeinde steht sofort. Peter erinnert sich auch an einen Mann, den er auf einem Weinfest kennen gelernt hat. Der arbeitet auf dem Zollamt und ist für Osteuropa verantwortlich. Der Kontakt wird gemacht, die Papiere laufen.

Bleiben die Lastwagen. Aber warum nicht einfach mal das große LKW Werk in der Gegend anfragen, vielleicht würden die ja an Weihnachten die Laster sponsern. Die Anfrage läuft und geht überraschend gut durch.

Inzwischen ist es Sonntag, der 17.12. Die LKWs sind noch nicht sicher zugesagt. Der oberste Chef ist gerade in China und muss seine Zustimmung noch geben. Die Fahrer sind da, die Papiere sind fertig, aber es ist noch kein Geld da. Die Fahrt mit zwei Lastwagen kostet ca. 6000,- DM. Doch voller Freude berichten die 6 Leute, die fahren wollen, von dem, was Gott gerade tut. Es ist eine Gemeinde von ca. 80 Mitgliedern, im Gottesdienst sind ca. 40-50. Es wird spontan der Vorschlag gemacht, eine Sammlung am Dienstag durch zu führen, um die Fahrt zu unterstützen.

Montag kommt die Zusage des LKW Werkes. Sie stellen die 2 LKWs und eine Tankfüllung Diesel pro LKW.

Dienstag Abend wird das gesammelte Geld gezählt, 5960,-DM. Etwas später kommen dann noch 25,-DM dazu und dann noch einmal etwas. Die Finanzierung steht.

Mittwoch werden die Laster abgeholt und die Stollen geladen. Jetzt sind es dann doch 60 Paletten. Donnerstag wird dann neu geladen, da noch ca. 20 Paletten andere Nahrungsmittel mit gehen. Der Rest wird mit Kleidung usw. voll gemacht.

Donnerstag Abend machen sich die Fahrer auf den Weg.

Es ist nun Samstag, der 23.12. in dem Kinderheim in Petresti, in Rumänien. Ein Tag vor Weihnachten. Die Kinder sehen auf einmal den VW Bus der Gemeinde vor Ort auf den Hof fahren, bis unter das Dach voll mit Christstollen. Genug, dass jedes Kind seinen eigenen bekommt und mehr. Es ist wirklich Weihnachten, Emanuel ist gekommen, Gott mit uns.

Ein Weihnachtsmärchen?? Nein, Realität. Wir haben genau diese Geschichte diese Weihnachten auf dem Deutschhof erlebt. Die Christstollen sind inzwischen über ganz Rumänien verteilt. Ein sichtbares Zeichen, dass Gott die Menschen nicht vergessen hat.

Und einmal mehr können wir sagen:

Schmecket und sehet, daß der HERR gütig ist!
Glücklich der Mann, der sich bei ihm birgt!
Ps 34,9

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung 

Auf der Mitarbeiterbesprechung am 12.12.2000 wurden folgende Themen besprochen:

  1. Allianzgebetswoche 2001

  2. Am Montag Abend, den 08.01.2001, findet die Allianzgebetswoche wie immer auf dem Branchweilerhof statt. Die Gottesdienstleitung übernimmt Udo Adams.

  3. Termine
    Die Termine für Januar wurden bereits im November festgelegt. Wegen geringer Beteiligung an der Mitarbeiterbesprechung wurden keine weiteren Termine mehr besprochen.

  4. Die Mitarbeiterbesprechung im Januar haben wir auf den 16. Januar gelegt, weil sie sonst in die Allianzgebetswoche fallen würde. Deswegen gibt es im Januar nur eine Bibelstunde.

Lutz Vogt

 


Jahreslosung 2001

In Christus liegen verborgen

alle Schätze der Weisheit

und der Erkenntnis.

Kolosser 2,3


 

Wo wohnt Gott?

Rabbi M. war zu Besuch bei gelehrten Männern. Er überraschte sie mit der Frage: „Wo wohnt Gott?"

Sie lachten über ihn: „Was redet ihr? Ist doch die Welt seiner Herrlichkeit voll!"

Er aber beantwortete seine eigene Frage: „Gott wohnt, wo man ihn einlässt."

Martin Buber
gefunden im Internet von Lutz Vogt


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