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GEMEINDEBRIEF 
Januar 2002

Grußwort 

Wie werden wir das Jahr 2001 wohl in Erinnerung behalten? Es war das erste Jahr des neuen Jahrtausends, und wenn man sich die Jahresrückblicke im Fernsehen so anschaut, war es wohl kein gutes Jahr. Die negativen Bilder überwiegen - Börsenkrach, der 11. September, und so weiter.

Wie sieht es bei uns in der Gemeinde aus? Wenn ich so zurückschaue, fällt mir auf, dass wir 2001 wesentlich mehr gemacht haben als früher. Alphakurs, viele Male Kaffeetrinken nach dem Gottesdienst, Gemeindebesuche, Mittagessen - unsere Gemeinderäume haben dazu geführt, dass viel mehr Leben in der Gemeinde ist. Wünschen wir uns, dass auch das Jahr 2002 ein gutes Jahr für die Gemeinde wird!

Ein gutes, gesegnetes Neues Jahr wünscht Euch

Lutz Vogt


Vorankündigung gemvers.gif (2914 Byte)

Die Jahreshauptversammlung der Gemeinde wird am 10. März 2002 stattfinden. Die Tagesordnung und die Uhrzeit werden wir im Februar-Gemeindebrief veröffentlichen.

 


Allianzgebetswoche 2002

Die evangelische Allianz Neustadt/Wstr. lädt ein zur diesjährigen Gebetswoche vom 06.-13.01.2002. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto

„Aus guten Gründen glauben"

Die Leitung des Abends bei uns am 07.01.2002 übernimmt diesmal Axel Dalügge. Die weiteren Termine:

Wann Ort Thema
Sonntag 06.01. Eröffnungsgottesdienste in den einzelnen Gemeinden Grundsatz: Gott regiert
Montag 07.01. 20:00 Branchweilerhofkapelle Branchweilerhof Grundgesetz: Die Bibel
Dienstag 08.01. 20:00 Christuskirche, Schillerstr. 26 Grundübel: Die Sünde
Mittwoch  Frauengebetstreffen 09.01. 09:30 Menn. Brüdergemeinde Hetzelstr. 19 Ich trage meine Seele in meinen Händen
Mittwoch 09.01. 20:00 Pauluskirche Hambach Grundlage: Das Opfer Jesu
Donnerstag 10.01. 20:00 Ev. Stadtmission Von-der-Tann-Str. 11 Grundbedingung: Der Glaube
Freitag 11.01. 20:00 Freie Christen Gemeinde Villenstr. 10 Grundausstattung: Der Heilige Geist
Samstag 12.01. 20:00 Gemeinde Gottes Sandfeldweg 24 Grundprinzip: Die Beteiligung aller
Sonntag  Abschlussgottesdienst 13.01 15:00 Martin-Luther-Kirche Grundhaltung: Die Hoffnung
Anschließend gemeinsames Kaffeetrinken in den Gemeinderäumen (Martin-Luther-Haus)

Die Angaben zu Leitung und Prediger entnehmt bitte den Einladungen, die bei uns ausliegen.


Gott ist ungerecht!!

Mal ehrlich, wie oft hast du das gedacht. Jedes Mal, wenn du dich bemüht hast und es nicht geklappt hat, und bei einem anderen, der sich nicht bemüht hat, ging alles glatt. Oder wenn du das Leid in der Welt gesehen hast, oder wenn das „Unrecht" sich einmal mehr bezahlt gemacht hat.

Wir alle kämpfen mit diesem Gefühl. David, der Mann nach dem Herzen Gottes ja auch. Lies mal die Psalmen, wie oft er sich beklagt, dass es seinen Feinden gut geht und ihm nicht. Wir haben da doch ein sehr klares Gespür dafür, was recht und unrecht ist. Besonders wenn es um uns selbst geht und um unsere Rechte, da wissen wir doch sehr gut Bescheid. Und Gott ist da oft ungerecht! Oder, um es nicht so brutal und fast lästerlich auszudrücken: Gott geht nicht ganz konform mit unserer Vorstellung von Recht und Unrecht!

In Mat. 20 erzählt Jesus die Geschichte eines Weinbergbesitzers, der Arbeiter sucht. Mit den Arbeitern, die er morgens anwarb, handelte er den üblichen Preis aus. Doch dann warb er über den Tag noch weitere Arbeiter an, mit denen er nichts speziell ausmachte. So kamen die letzten Arbeiter erst eine Stunde vor Feierabend. Und als es zur Auszahlung der Löhne kam, da bekamen diese letzten den gleichen Lohn wie die, die den ganzen Tag geschuftet hatten. Mit Recht waren die verärgert. Das ist einfach ungerecht, dass jemand, der nur eine Stunde arbeitet, den gleichen Lohn bekommt wie der, der 12 Stunden geackert hat.

Und es gibt viele Situationen, in denen wir mit der „Gerechtigkeit" Gottes genauso wenig mitgehen können wie in dem Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg. Wir, wie so viele andere Menschen auch, fühlen uns oft ungerecht behandelt.

Nun, unsere Gefühle und unser Verständnis von Gerechtigkeit hat zwei gravierende Haken. Den Ersten finden wir auch in der Geschichte in Mat. 20. Als sich die Arbeiter, die länger gearbeitet hatten, aufregten über ihren Lohn, da entgegnete der Besitzer des Weinberges: „Waren wir uns nicht über den Lohn einig, bevor ihr angefangen habt zu arbeiten?? Ihr habt bekommen, was ausgemacht war, ich habe euch nicht betrogen. Und ansonsten kann ich doch mit meinem Geld machen, was ich will und bezahlen, wen, wie und wie viel ich will!" (Mt. 20,13-15, frei nach meiner Version). In unseren Gefühlen über Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit, besonders in bezug auf Gott und wie wir uns von ihm behandelt fühlen, vergessen wir oft, wer der Herr des Weinbergs ist. Wir denken nicht an die Souveränität Gottes, der jedes Recht hat zu handeln, wie er will, und der uns keine Rechenschaft dafür schuldet.

Wir schauen in unseren Überlegungen meist nicht auf Gott und seine Versprechungen, sondern wir vergleichen uns mit anderen Menschen und wenn die etwas empfangen, haben wir denn dann nicht ein Anrecht auf soviel mehr?? Wir müssen neu lernen, uns an den Versprechen Gottes auszurichten, nicht an dem, wie wir unserer Meinung nach im Vergleich mit anderen abschneiden (positiv wie negativ)! Am Ende ist Gott treu und hält sein Versprechen, jedoch meist nicht all das, worauf wir denken ein Anrecht zu haben. Und Gott allein steht da eine Entscheidung zu!

Der zweite Haken ist, dass wir vergessen, wie sehr jeder von uns Gottes Gnade braucht. Genau das ist diese „Ungerechtigkeit Gottes" - Gnade. Er behandelt uns alle nicht nach dem, was wir verdient haben. Denn der Lohn der Sünde ist der Tod (Römer 6,23), und wir alle haben den Tod verdient, die GNADENGABE GOTTES aber ist das ewige Leben.

Ja, Gnade ist eigentlich ungerecht, denn wir bekommen nicht, was wir verdienen. Nur wenn ich mir so ansehe, was ich verdiene, den Tod, dann bin ich nicht mehr so darauf versessen, das zu bekommen, was mir zusteht.

Und das, was ich für mich so gerne in Anspruch nehme, diese ungerechte Gnade Gottes, die möchte ich auch an andere weiter geben.

O Herr, lehre mich, mehr gnädig als gerecht zu sein!

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung 

 

Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 13.12.2002:

1. Termine

Wir haben die Termine für Januar festgelegt.

2. Gemeindefreizeit 2002

Wir erinnern an die Gemeindefreizeit, die vom 12. bis 14. April 2002 auf dem Thomashof stattfinden soll. Christel Lotz hat die Preise ermittelt, wir müssen uns bis 3 Monate vor dem Termin endgültig entscheiden, ob wir die Freizeit machen wollen oder nicht (sonst ist eine kostenfreie Stornierung nicht mehr möglich). Daher soll sich jeder bis zum 6.1.2002 anmelden.

Wir überlegen noch, wer als Referent eingeladen werden soll, weil es schön wäre, einmal jemand neues dabei zu haben. Auch das Thema müssen wir noch klären, das soll bis zur nächsten Mitarbeiterbesprechung geklärt werden.

3. Gemeindeversammlung

Auf der Gemeindeversammlung stehen 2002 wieder die Wahlen zum Vorstand an. Christel und Erich Lotz wollen sich nicht mehr zur Wahl stellen, also müssen neue Gemeindeglieder in den Vorstand gewählt werden.

4. Bericht von der Delegiertenversammlung

Jürgen berichtet von der Delegiertenversammlung. Dort wurde eine neue, vereinfachte Verwaltungs-Struktur besprochen und um Zustimmung der Gemeinden gebeten. Wir lassen uns die neue Struktur von Jürgen erklären und stimmen dann einstimmig zu.

Lutz Vogt


Jahreslosung 2002

Ja, Gott ist meine Rettung;
ihm will ich vertrauen und niemals verzagen

(Jesaja 12,2)


freizeit.gif (1703 Byte)Gemeindefreizeit 2002

Vom 12. - 14.April 2002 wollen wir wieder eine Gemeindefreizeit auf dem Thomashof durchführen. Es gelten dieses Jahr wieder die Preise „Ganz für Halb". Für ein Doppelzimmer fallen damit 18,50 € / 37,- DM pro Person und Tag an, für ein Einzelzimmer 24,- € / 48,- DM.

Das Programm werden wir so schnell wie möglich bekannt geben.

Bitte meldet Euch bis zum 06.01.2002 bei Axel und Titin Dalügge oder Christel und Erich Lotz an, da das der späteste Termin für eine kostenfreie Absage der bereits vor-reservierten Zimmer ist.


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