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GEMEINDEBRIEF 
Januar 2004

Grußwort 

Das alte Jahr neigt sich dem Ende zu und das Jahr 2004 steht vor der Tür. An 2003 wird jeder von uns andere Erinnerungen mitnehmen. Für die einen war es vielleicht ein sehr gutes Jahr, an das sie später einmal gerne zurückdenken. Für andere war es wegen gesundheitlicher, beruflicher oder anderer Probleme ein schwieriges Jahr, das man am liebsten aus der Erinnerung verdrängen würde.
Was wird wohl dieses Jahr Neues bringen? Wird es ein gutes Jahr werden? Können wir unsere Sorgen ablegen, beruflich und privat sozusagen eine gute Ernte einfahren? Das weiß Gott allein.

Was wir wissen dürfen ist, dass Gott bei uns ist, dass er uns liebt und wir in ihm geborgen sind. Das ist mir wichtig in jedem neuen Jahr - dann kann kommen, was will.

Ein gutes, gesegnetes und gnadenreiches Neues Jahr wünscht Euch

Lutz Vogt


Jahreslosung 2004

Jesus Christus spricht:
Himmel und Erde werden vergehen;
meine Worte aber werden nicht vergehen.

Markus 13,31


Der wirkliche Reichtum

Ein Mann hatte einen Traum. Eine Stimme sagte zu ihm: „Morgen um die Mittagszeit kommt ein Mönch durch das Dorf. Wenn er dir den Stein gibt, den er bei sich trägt, wirst du der reichste Mann der ganzen Erde sein.“

Also wartete der Mann begierig auf den Mönch. Als er ihn erblickte, sagte er zu ihm: „Gib mir den Stein, den du bei dir trägst.“ Der Mönch kramte lässig in seiner Tasche herum und brachte einen Diamanten hervor. Er war der größte Diamant der Welt. Dann sagte er zu dem Mann: „Ist das der Stein, den du meinst? Ich habe ihn unterwegs gefunden. Hier hast du ihn.“

Der Mann nahm den Stein und rannte damit nach Hause. Nun war er der reichste Mann der ganzen Erde. Aber vor lauter Aufregung konnte er nicht schlafen, und vor lauter Sorge um den Stein geriet er in solche Angst und Unruhe, dass es ihm den Atem nahm.

Morgens früh nahm er den Stein und brachte ihn dem Mönch zurück. Der schlief noch fröhlich und friedlich unter einem Baum. Der Mann weckte ihn und sagte: „Hier hast du deinen Stein wieder. Gib mir lieber den Reichtum, der es dir so leicht macht, den Stein herzugeben.“

gefunden im Neukirchner Kalender
von Karin Kuppetz

 


Große Frustrationen und gute Vorsätze

Die Jahreswende, eine Zeit der Reflexion und der guten Vorsätze. Alle Jahre wieder schauen wir zurück auf das alte Jahr, reflektieren, was so war, was gut lief und was nicht, und ich bin meist frustriert. Denn ich denke an die Vorsätze des letzten Neujahrs und sehe, wie wenig ich oft von dem umgesetzt habe, was ich mir vorgenommen habe. Und ich denke mir: „Also gut, auf ein Neues, im nächsten Jahr wird es besser!“, und der Kreislauf beginnt von vorn. Gute Vorsätze, wenig Umsetzung.

Aber da muss es doch einen Weg geben, wirkliche Veränderung ins Leben zu bringen und diesen Frust abzustellen. Als ich mir so ein paar Gedanken gemacht habe über diesen alljährlichen Zyklus, fielen mir zwei Hauptprobleme auf.

1. Zu hohe Erwartungen an uns selbst, und

2. Ohnmacht!

Mir geht es oft so, dass ich in vielem zu hohe Erwartungen an mich selbst habe. Die Erkenntnis, was nicht so gut läuft und was ich ändern möchte, ist recht einfach. Aber da gibt es so vieles. Und von vielem habe ich den Eindruck, das hätte ich auch noch tun sollen. Und ich schaffe nie alles, was ich so sehe. Das frustriert.

Aber Gott hat keine überzogenen Anforderungen an uns. Wir müssen auch nicht alles tun, was uns so auffällt. Eph.2,10 sagt, dass wir Gottes Geschöpfe sind, geschaffen die guten Werke zu tun, die er im Voraus für uns bereitet hat, damit wir darin wandeln sollen. Im Klartext bedeutet das, dass wir eigentlich nur die guten Werke tun sollen, die Gott für uns bereitet hat und zu denen er uns die Kraft gibt. Und das bedeutet es ja, dass Jesus Herr ist, das er auch bestimmen darf, was für gute Werke wir tun.

Das beruhigt mich sehr. Meine Anforderungen an mich selbst scheinen härter zu sein als die, die Gott an mich hat. Ich denke oft, ich müsste all das Gute tun, das ich sehe, und daran verzweifle ich, denn es könnte immer noch etwas mehr sein. Doch Gott hat einige gute Werke für mich vorbereitet, damit ich sie tue, für die anderen bin ich nicht verantwortlich. Die Hauptsache, um die ich mich kümmern muss ist, Gott richtig zu hören und ihm zu folgen.

Die zweite Sache, die Ohnmacht, betrifft die Veränderungen in meinem Leben. Wir haben doch alle so unsere Bereiche in unserem Leben, mit denen wir nicht zufrieden sind und die ich einfach nicht in den Griff bekomme. Ich bin so ein Typ, der mit vielem in meinem Leben nicht zufrieden ist, und ich möchte es ändern. Und ich möchte am liebsten alles zugleich ändern. Und das klappt meistens nicht. Und ich musste und muss immer noch lernen, dass es Gott nicht eilig hat. Die Bibel vergleicht immer wieder unser geistliches Wachstum mit dem natürlichen Wachstum. Und wie ein Kind geboren wird, dann langsam wächst und irgend wann dann auch erwachsen wird, so ist es auch mit der Veränderung in unserem Leben. Veränderung braucht Zeit.

Und Veränderung ist oft wie ein Elefant, den wir aufessen sollen. Und ein Elefant isst man schön ein Stück nach dem anderen, man versucht nicht, ihn auf einmal zu schlucken. Wenn ich versuche, alles in meinem Leben auf einmal zu ändern, dann versuche ich den Elefanten zu verschlucken. Und das bringt nur Enttäuschung. Aber eine Sache nach der anderen, das klappt viel besser.

Na ja, bleibt die Frage, wie verändere ich die Dinge die ich nicht in den Griff bekommen. Die meisten Probleme die ich habe, habe ich ja dadurch, dass ich bin wie ich bin. Und wenn ich mich nicht verändere, wird sich auch mit meinen Problemzonen nichts ändern. Aber ich kann mich selbst ja nicht ändern, sonst hätte ich es ja getan. Doch es gibt eine Lösung: Kapitulation!

Wenn ich meine Fehler als solche anerkenne, die Bibel bezeichnet das als Buße, und Gott um Hilfe bitten, dann gibt es Veränderung. Und die Lösung besteht eigentlich darin, dass wir uns selbst aufgeben, uns Gott ausliefern, uns selbst sterben. Denn wenn wir uns selbst sterben, dann fängt die Auferstehungskraft Christi an, in uns zu wirken. Und das ist die Kraft, die letztendlich Veränderung bringt.

Was möchte ich im neuen Jahr ändern? Ich möchte weniger selbst ändern und Gott mehr zum Zug kommen lassen.

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Mitarbeiterbesprechung 

Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 11.12.2003:

1. Termine

Wir haben die Termine für Januar festgelegt.

2. Dienst von Erich Lotz junior

Es wurde besprochen, dass Erich Lotz junior unbedingt weiter seinen Dienst als Prediger versehen soll. Für die Lehreinheiten soll in Zukunft das Thema vorab besprochen und im Gottesdienst bekannt gegeben werden. Das Thema für Januar lautet „Abendmahl“.

Erich Lotz sen.


Allianzgebetswoche 2004

Die evangelische Allianz Neustadt/Wstr. lädt wieder ein zur diesjährigen Gebetswoche vom 11.-18.01.2004. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto

Lebens-Lauf

Die Leitung des Abends bei uns am 12.01.2004 übernimmt dieses Jahr Axel Dalügge. Die weiteren Termine:

Wann

Ort

Thema

Sonntag

11.01.

Eröffnungsgottesdienste in den einzelnen Gemeinden

Antreten
1. Kor. 9,24-27

Montag

12.01.

20:00

Branchweilerhofkapelle
Branchweilerhof

Dranbleiben
Römer 12,1-2

Dienstag

13.01.

20:00

Ev. Stadtmission
Von-der-Tann-Str. 11

Hingehen
1. Thess. 2,1-2

Mittwoch Frauengebetstreffen 

14.01.  09:30
-11:00

Gemeinde Gottes
Sandfeldweg 24

Leben gestalten – reif werden 
Joh. 12,20-26

Mittwoch

14.01.

20:00

Freie Christen Gemeinde Maximilianstr. 18

Einmischen
Römer 12,17-18+21

Donnerstag

15.01.

20:00

Menn. Brüdergemeinde
Hetzelstr. 19

Auswählen
Galater 2,7+9

Freitag
Jugend

16.01.

20:00

Landeskirchl.  Gemeinschaft, Wasserturmstr. 2 (La.-Sp.)

Lauf um dein Leben
1. Kor. 9,23-27

Samstag

17.01.

20:00

Menno. Missionsgemeinde
Branchweilerhof 7

Ankommen
Phil. 3,12-14

Sonntag 18.01. 15:00
Abschlussgottesdienst
 (mit Abendmahl)

Pauluskirche Hambach
Winterbergstr. 25

Zuspielen
1. Kor. 3,9-10

Anschließend gemeinsames Kaffeetrinken in den Gemeinderäumen

Die Angaben zu Leitung und Prediger entnehmt bitte den Einladungen, die bei uns ausliegen.


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