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GEMEINDEBRIEF 
Januar 1999

Grußwort 

Das Jahr 1998 geht neigt sich dem Ende zu und wie immer schaut man am Jahresende ein wenig zurück. Bei uns war es hektisch im vergangenen Jahr und irgendwie wünsche ich mir, daß es im Neuen Jahr besser wird - ruhiger, mehr Zeit für uns und weniger Hektik überall. Und eben fiel mir die Jahreslosung für 1999 in die Hände.

Das Jahr 1999 steht unter dem Vers

"Jesus Christus spricht: Siehe, ich bin bei Euch alle Tage
bis an der Welt Ende
".

Ich finde, einen schöneren Zuspruch kann es gar nicht geben. Wohl alle haben dieses Jahr mehr oder weniger oft gedacht, daß sie all die Belastungen und Sorgen nicht mehr ertragen können. Wenn ich mich umschaue, hat jeder sein Bündel zu tragen. Aber Matthäus sagt uns hier: wir sind nicht allein. Jesus ist bei uns, immer und überall !

Egal, was das neue Jahr uns allen bringt: keiner wird mit seinen Sorgen und den Belastungen des Alltags allein gelassen. Statt dessen können und sollen wir uns freuen an unserem Leben. Mit diesem Wissen und in diesem Sinne wünsche ich Euch

Ein frohes, glückliches und gesegnetes Neues Jahr 1999

Lutz Vogt

Winter


Allianzgebetswoche vom 10.01.99 bis zum 17.01.99

Vom 10.01.99 bis zum 17.01.99 findet wieder jeden Abend die Allianzgebetswoche um 20:00 Uhr reihum in den zur Allianz gehörenden Gemeinden statt. Thema der Woche ist "Jesus Christus ist Herr".

Am Montag, den 11.01.99, ist wie jedes Jahr der Abend bei uns in der Kapelle. Die Leitung übernimmt Axel Dalügge, die Andacht hält Th. Ebel. Der Abend steht unter dem Thema "Jesus Christus - Herr der Schöpfung".

An dieser Stelle ergeht eine herzliche Einladung (nicht nur) zu dieser Stunde - Kommt und betet mit!

Die weiteren Termine:

Dienstag

Christuskirche, Schillerstraße 26

Jesus Christus - Herr der Geschichte

Mittwoch

Freie Christen Gemeinde, Villenstr.

Jesus Christus - Herr der Mission

Donnerstag

Ev. Stadtmission, V-d-Tann-Str. 11

Jesus Christus - Herr der Gemeinde

Freitag

Pauluskirche, Hambach (gr. Saal)

Jesus Christus - Herr der Beziehung

Samstag

Mennonitische Brüdergemeinde

Jesus Christus - Herr der Zukunft

Sonntag

Casimirianum, Ludwigstraße 1

Jesus Christus, mein Herr

Abschlußgottesdienst mit Abendmahl um 15:00 Uhr

 

Einladung zur Bibelwoche vom 08.02.99 bis 11.02.99

Bibelarbeit

Von Montag, den 08.02.99, bis Donnerstag, den 11.02.99 findet jeweils um 20:00 Uhr in der Kirche ein Bibelabend statt. Thema der Woche ist

"Glaube - Bibel - Kultur und die Leichen in unserem Keller"

Die Leitung hat Erich Lotz junior. Bitte haltet Euch diesen Termin jetzt schon frei !

 


 

Jonas Gebet

 Ich habe seit langem einmal wieder die Geschichte von Jona gelesen. Ihr wißt schon, der mit dem Fisch. Jona wird von Gott beauftragt, nach Ninive zu gehen und zu predigen, damit sich die Menschen dort bekehren und ihr Leben ändern. Doch Jona ging in die andere Richtung, nahm ein Schiff nach Spanien und wollte von Gott fliehen.

Das hat aber nicht geklappt, Gott sandte einen Sturm, der sich erst wieder legte, als die Schiffsleute Jona über Bord geworfen haben. Doch Gott sandte einen Fisch, der Jona verschluckte und ihn drei Tage später an den Strand spuckt. Darauf hin geht Jona nach Ninive, predigt, daß die Stadt untergehen wird, wenn sie nicht Buße tun und ihr Leben ändern. Die Stadt tut Buße, allen voran der König und Jona ärgert sich, daß sein Busch, unter dem er Schatten gefunden hat, vertrocknet und daß er nun doch keinen Stadtuntergang mitbekommt.

So weit, so gut. Wir haben alle diese Geschichte schon oft gehört, und auch unzählige Auslegungen. Vom Fliehen vor Gottes Auftrag, vom Sturm, den wir erwarten müssen bis zum Wurm, der den Busch anknabbert, alles wurde schon einmal in einer Predigt aufgegriffen.

Doch was mich beim Lesen dieser Geschichte, die mir so bekannt ist, getroffen hat, war die Veränderung, die Jona im Bauch des Fisches durchmacht.

Ich kann mir einen angenehmere Umgebung vorstellen, als im Bauch eines Fisches zu sitzen. Alles dunkel, naß, es stinkt bestimmt erbärmlich, doch wenn wir das Gebet durchlesen, das Jona in dieser Umgebung, gewissermaßen auf Tuchfühlung mit der Magenschleimhaut des Fisches, gebetet hat, dann kommt davon nichts durch. Dieses Gebet finden wir in Jona 2.

Frustration, Anklage, Hadern mit Gott in dieser Situation, alles, was man eigentlich erwarten könnte, fehlt. Jona beginnt mit Dank und sagt, "als ich Angst hatte, da schrie ich zu Dir, und du hörtest mich". Jona wußte wohl, daß Gott den Sturm gesandt hat und daß Gott ihn in gewisser Weise in Gefahr gebracht hat, doch er weiß noch viel mehr, wem er seine Rettung zu verdanken hat.  

Jona beschreibt, was er so gedacht hat, als er am ertrinken war und sagt zum Schluß zwei Dinge, die mir sehr wichtig geworden sind.

1. Vers 8: "Als meine Seele in mir verzagte, gedachte ich an den HERRN und mein Gebet kam zu Dir in deinen heiligen Tempel."

Als Jona ganz unten angekommen war, als all seine natürliche Sicherheit versagte und keine Schwimmweste mehr getragen hat, da schrie er zu Gott und Gott hörte. Und das ist doch eine nur allzu menschliche Erfahrung, oder nicht. Viele von uns kennen das, wenn nichts anderes mehr geht, dann kommen wir zu Gott. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals jemanden getroffen zu haben, der sagte, daß er das so gewollt hat. Aber ich kenne viele, die diese Erfahrung mit mir teilen und die wie ich frustriert sind, daß das doch immer wieder zu passieren scheint. Wir vergessen Gott, bis wir ihn in der Not brauchen, und machen uns dann Vorwürfe, daß wir ihn vorher vernachlässigt haben.

Die Frage ist: Wie kommt es dazu? Auch zu dieser Frage sagt Jona etwas in seinem Gebet. In Vers 9+10 lesen wir: "Die sich halten an das Nichtige, verlassen die Gnade. Ich aber will mit Dank dir Opfer bringen. Mein Gelübde will ich erfüllen dem, der mir geholfen hat."

Jona sagt, wenn wir uns an Nichtigkeiten, an kleine, unwichtige Dinge halten, dann verlassen wir den Weg der Gnade. Damit stellt er die Gnade über diese Unwichtigkeit. Wir sollten uns immer wieder die Gnade, die uns in Christus geschenkt ist, in Erinnerung rufen, damit wir den Weg der Gnade nicht verlassen.

Und das Zurückkommen auf diesen Weg der Gnade hat mit Dankbarkeit zu tun. Wir sollten darum beten, daß Gott uns immer mehr unser eigenes Herz zeigt, dann werden wir zwar, wie Jona, erst einmal erleben, wie die Fluten über uns zusammen schlagen, aber auch, wie Gott uns rettet. Und wenn wir verstehen, wie sehr wir die Gnade Gottes und seine Rettung nötig haben, dann werden wir auch die gleiche Dankbarkeit verspüren, die aus diesem Gebet Jonas herausklingt.

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung  ...

 

Auf der Mitarbeiterbesprechung am 08.12.98 wurden folgende Themen besprochen:

  1. Termine
    Die Termine für den Januar wurden besprochen. Die nächste Delegiertenversammlung ist am 09.01.99.
  2. Allianzgebetswoche
    Zur Allianzgebetswoche siehe die Einladung gegenüber
  3. Gemeindeversammlung 1999
    Der Termin für die Gemeindeversammlung 1999 wurde festgelegt. Sie findet am 21. März 1999 statt. Wir werden im nächsten Gemeindebrief nochmals darauf hinweisen, die endgültige Einladung mit der Tagesordnung erfolgt in der Märzausgabe. Die vorbereitende Vorstandssitzung findet am 28.01.99 um 20:00 Uhr statt
  4. Bibelwoche
    Mit Erich Lotz junior zusammen soll eine Bibelwoche durchgeführt werden, siehe dazu die separate Einladung
  5. Neue Liederbücher
    Die AMG möchte neue Liederbücher zusammenstellen. Dazu sollen aus den Gemeinden Vorschläge bis zum 31.01.99 gemacht werden, die aus alten und neuen Liedern bestehen sollen. Jeder Mitarbeiter hat einen Fragebogen mitgenommen und kann Vorschläge machen bzw. einsammeln
  6. Feuerlöscher
    Der Kauf eine Feuerlöschers für die Kirche wurde vorgeschlagen, da dort sehr viel Holz ist. Prinzipiell waren alle einverstanden, der Kauf wurde aber noch nicht beauftragt

 Trennlinie - Stift

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