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GEMEINDEBRIEF 
Juli 2002

Grußwort 

Nun geht sie wieder los, die Ferienzeit, und damit auch eine Zeit, in der manche unserer Veranstaltung Pause machen oder mit weniger Beteiligung weiterlaufen, weil die Teilnehmer abwechselnd Urlaub haben. Im letzten Hauskreis haben wir das besprochen und an den Terminen hier im Gemeindebrief könnt Ihr es sehen. Schade, hatten wir doch einen schönen Hauskreis, in dem wir auch recht vollständig waren, was bei uns nicht gerade selbstverständlich ist. Und schon droht uns wieder, dass der Hauskreis ausfällt, wenn nur einer oder ein Paar absagen muss.

Andererseits: Wie dringend brauchen wir manchmal den Urlaub, müssen raus aus dem Alltag, damit wir neue Kraft tanken können. Und wie gut, dass Gott immer da ist, auch wenn wir ihn manchmal nicht so nah spüren, wenn wir ihn trotz aller freier Zeit vergessen, weil der vertraute Tagesrhythmus fehlt.

Zum Glück macht und braucht Gott keine Pause, verzeiht uns, ist uns nah und freut sich jedes Mal, dass wir den Weg zu ihm immer wieder finden.

Einen sonnigen Juli und eine schöne Ferienzeit wünscht Euch

Lutz Vogt


Auf Gottes Reich hoffen

„Wenn doch nur etwas mehr sichtbar wäre von Gottes Reich, dann könnte ich besser glauben." So sagte in einem Gespräch einer der Schüler an der Evangelistenschule Johanneum in Wuppertal. Und ich dachte mir: Ja, das fände ich auch gut.

Gemeinsam überlegten wir: Was wäre gewonnen, wenn wir etwas mehr von Gottes Reich sehen könnten? Dabei kamen wir darauf, dass wir schon manches gesehen und erlebt hatten: Bewahrungen, Gebetserhöhrungen, und dann das größte Wunder, dass nämlich ein Mensch zum Glauben an Jesus findet. Wir stellten fest: Alles das war uns wichtig. Doch es hatte unseren Glauben nicht abgesichert.

Umgekehrt merkten wir, dass in unserem Leben der Glaube manchmal gerade dann gewachsen war, wenn Gottes Reich nicht sichtbar war, wie wir uns das vorgestellt hatten.

So haben wir entdeckt: Beides gehört dazu: sehnsüchtig darauf zu hoffen, dass etwas sichtbar wird von Gottes Reich, und zu erfahren, das Hoffnung auch da lebendig wirkt, wo scheinbar nichts zu sehen ist.

aus dem Buch „Wege entdecken" von Joachim Feige/Renate Spennhoff (Hrsg)

gefunden im Neukirchner Kalender von Karin Kuppetz

 


Lieblose Geliebte

Stellt Euch folgendes vor: Zwei Menschen heiraten. Am ersten Abend ihrer Ehe setzen sie sich zusammen und arbeiten eine Ordnung für ihr gemeinsames Leben aus. Sie kommen auf zehn Paragraphen und verpflichten sich, danach zu leben. Dann geht jeder von beiden - selbstverständlich im Rahmen seiner Verpflichtungen - seine eigenen Wege.

Glaubst Du, dass dies die Beschreibung einer guten Ehe ist? Die Frage erübrigt sich. Aber zweifellos ist es die Beschreibung der Beziehung, die viele Christen zur wichtigsten Person in ihrem Leben haben. Aus dem „Ja" zu Jesus ist mit der Zeit ein Pflichtvertrag und keine Liebesbeziehung geworden. Das Verhältnis ist öffentlich nicht aufgekündigt - äußerlich ist bei vielen durchaus noch alles intakt. Aber die Augen schauen oft unbeteiligt aus, und das Herz scheint nicht dabei zu sein.

Diese Lieblosigkeit gegenüber Jesus Christus quält mich. Mich quält sie selbst dann, wenn an unserem Bibel- und Gemeindeverständnis nichts auszusetzen ist. Nicht einmal ein korrekter Lebensstil kann mich beruhigen. Tradition und Pflichtbewusstsein mögen durchaus wertvolle Begriffe sein, aber ohne Liebe zu Jesus sind sie bedeutungslos. Denn Lieblosigkeit beginnt schon dort, wo unser Körper zwar noch auf den Wegen Gottes geht, unsere Herzen ihm aber nicht mehr gehören.

Niemand ziehe sich jetzt mit dem Hinweis auf ein emotionales Christentum, das nicht seine Sache sei, aus der Affäre. Nichts gibt uns das Recht, den Sohn Gottes auf einen simplen Begriff zu reduzieren.

Allein vier Bücher des neuen Testaments erzählen ausschließlich von dem, der uns liebt, um uns weint und für uns betet. Mehr noch: der für uns die Herrlichkeit Gottes verließ, um zu sterben - für Dich und Deine Sünden! Der Qualen auf sich nahm, die uns selbst fremd sind - aus Liebe zu uns! Es gibt nicht den geringsten Hinweis, dass sich dies mit seiner Auferstehung und Himmelfahrt geändert hätte. Seine Rückkehr in die unsichtbare Welt Gottes macht ihn nicht zu einem abstrakten Begriff, sondern zu dem uns liebenden Herrn, der nun zu jeder Zeit und an jedem Ort gegenwärtig ist. Vielleicht solltest Du für einen Augenblick das Lesen unterbrechen und Dir diese Tatsache bewusst machen.

Von Jesus geliebt zu werden und ihn lieb zu haben - wer sich darauf einlässt, macht die Erfahrung, dass selbst die Gebote Gottes ihren Pflichtcharakter verlieren.

Du meinst, Liebe sei nicht machbar oder erzwingbar? Das stimmt. Aber Jesus anzusehen, ihm für seine überwältigende Liebe zu danken, ihm die eigene Armut und Lieblosigkeit einzugestehen und um neue Liebe zu bitten - das ist machbar! Und wenn wir uns darauf verlassen dürfen, dass Gott unsere Gebete erhört, dann haben wir allen Grund, jetzt damit zu beginnen.

(In Anlehnung an und auszugsweise aus einem Artikel von Peter Strauch)

(aus dem Gemeindebrief April/Mai 1998 der Gemeinde Gottes, Erkelenz)

gefunden im Internet von Lutz Vogt


Mitarbeiterversammlung  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung 

Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 13.06.2002:

Heiner Becker beginnt den Abend mit 1. Kön. 8,27 und 1. Joh. 4,12 und Gebet.

1. Termine

Wir haben die Termine für Juli festgelegt.

2. Gemeinderäume

Anfrage zur Nutzung der Gemeinderäume und Gespräch darüber

3. Termine Walter Kallenbach

Walter Kallenbach soll angerufen werden wegen seiner Termine im zweiten Halbjahr.

4. Teenhauskreis

Es gibt keinen Teenhauskreis während der Schulferien

5. Allianz

Udo berichtet über das Allianz-Treffen und die Planung der Beteiligung an „Pro Christ 2003"

6. Kinderstunden

Kinderstunden für unsere Kleinen werden geplant. Die Sache reift!

7. Verabschiedung von Doris Lotz

Zur Verabschiedung von Doris Lotz am 21.07.2002 schaut Euch bitte die Einladung weiter unten an. Die Einzelheiten zum Fest werden wir untereinander noch klären.

Wir schließen den Abend mit einem gemeinsamen Gebet.

Christel Lotzt


Verabschiedung von Doris Lotz aus dem D.M.M.K

Einladung zum Mittagessen und Kaffeetrinken

 

Am Sonntag, den 21.07.2002 wird Doris Lotz aus dem D.M.M.K verabschiedet. Herbert Hege hält die Predigt im Gottesdienst, der diesmal ausnahmsweise erst um 10:00 Uhr anfängt!

Wir wollen als Gemeinde, Familie, Freunde und D.M.M.K Vertreter miteinander feiern und treffen uns dazu nach dem Gottesdienst im Evangelischen Gemeindezentrum am Branchweilerhof zum Mittagessen und Kaffeetrinken.

Dazu laden wir Euch herzlich ein!


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