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GEMEINDEBRIEF 
Juli 2004

Grußwort 

Der Hochsommer, den wir vergangenes Jahr ja genießen konnten, hat sich bisher noch nicht blicken lassen. Und gerade die Wochenenden waren in den vergangenen Wochen eher verregnet, das gute Wetter kam meistens dann, wenn ich arbeiten musste. Natürlich freuen sich der Garten, die Felder und die Weinberge über den Regen, aber ein wenig mehr Sonne würde mir momentan gut tun.

In Zeiten wie diesen bin ich froh, dass ich Gott habe. Von ihm hole ich mir Kraft, wenn ich keine mehr habe, und er wacht über mich, wenn ich tausende von Kilometern dienstlich unterwegs bin - Gott sei Dank!


Einen schönen Juli wünscht Euch
 

Lutz Vogt

 


Schaffet, dass ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern. Denn Gott ist’s, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
(Philipper 2, 12-13)

Gratwanderung der Glaubenden

Im Urlaub war ich in den Bergen. Da machte ich eine wunderschöne Gratwanderung. Von unten sah es so aus, als ob man entweder links oder rechts herunterstürzen müßte. Aber wenn man auf diesem Grad ging, stellte sich heraus, dass man wirklich zwischen rechts und links gehen konnte.

So ist es auch in Philipper 2, Vers 12 und 13.

Der Sturz nach rechts: Gott tut alles , also brauche ich nichts zu tun.

Der Sturz nach links: Ich muss das Entscheidende tun, also kann nicht alles bei Gott liegen.

Und dazwischen geht Grantwanderung der Glaubenden: Gott schafft alles, meine ganze Seligkeit. Darum strenge ich mich mit allen Kräften an, sie nicht zu verpassen. Ja, gerade das gibt mir Mut in meinem Kampf des Glaubens, dass ich weiß: Er, der lebendige Gott, kämpft diesen ganzen Kampf für mich. Er gibt mir Wollen und Vollbringen.

Danke, Herr Jesus, dass du dabei bist auf meinem Glaubensweg, dabei auch bei allen Schwierigkeiten. Hab Dank, dass du meinen Willen und meine Kräfte immer neu aufrichtest.

Jürgen Blunck
gefunden von Karin Kuppetz


Herztransplantation

 

Wir hatten vor ein paar Jahren ein Kulturfest. Es kamen ziemlich viele verschiedene Leute aus allen möglichen Gemeinden und es war ganz lustig. Neben einem abwechslungsreichen Programm gab es natürlich auch etwas zu essen. Und als ich so im Verpflegungszelt stehe, kommt ein Freund von mir rein mit einem Typen, den ich noch nie gesehen habe. Die beiden kannten sich jedoch offensichtlich. Und wir stehen so da und erzählen und dieser Typ hat einen Löffel in der Hand, da meint er auf einmal: „Das wäre doch mal was, eine Herz Operation mit einem Löffel durchführen!“ Mein erster Gedanke war: „Der ist aber etwas komisch!“, doch dann sagte ich ihm: „Du, das finde ich nicht lustig. Ich hatte eine Herztransplantation die mir das Leben gerettet hat und kann darüber keine Witze machen.“ Der Typ hat mich total erschrocken angeschaut und hat gemeint: „Nein, wirklich? Tut mir leid!“ Ich habe ihm noch angeboten, sich bei unserem gemeinsamen Freund zu erkundigen, der mich ja schon länger kannte. Und der hat sofort gemerkt, auf was ich raus wollte, und so entwickelte sich ein sehr gutes, evangelistisches Gespräch.

Das ganze klingt vielleicht ganz amüsant, ist es jedoch nicht. Denn was Gott uns in Hesekiel 36,26-27 zusagt, ist genau das. ER möchte eine Herztransplantation bei uns vornehmen. Es sagt uns ein neues Herz und einen neuen Geist zu. Denn er möchte das steinerne Herz aus unserem Fleisch wegnehmen und uns ein fleischernes Herz dafür geben.

Es ist diese von Gott angekündigte Herztransplantation, die uns in der Ewigkeit das Leben rettet und die uns fähig macht, ins Reich Gottes zu kommen. Denn wenn wir nicht das Zeichen des Bundes mit Gott tragen, dann werden wir vor ihm nicht bestehen. Das Zeichen des Bundes war im Alten Testament die Beschneidung. Doch in Römer 2,29 sagt Paulus, das die wahre Beschneidung nicht die äußere ist, sondern die des Herzens. Und ein steinernes Herz kann man nicht beschneiden.

Gott möchte alle Härte und Abstumpfung aus unserem Leben weg nehmen und uns ein Herz geben, das wieder sensibel ist. Jesu Herz war berührt, wenn er das Leid der Menschen sah und dieser Berührung trieb ihn zum handeln. Wir sind immer noch oft so abgestumpft, dass uns nichts mehr zu Herzen geht.

Unsere Abstumpfung ist ja zum großen Teil ein Schutzmechanismus, da wir nicht verletzt werden wollen und es unangenehm ist, Schmerz zu empfinden, auch für jemand anderen. Aber Gott möchte unser Schutz sein und er möchte auch seine Gefühle mit uns teilen. Doch dazu brauchen wir ein fleischernes Herz.

Das zweite, was Gott durch Hesekiel in diesen Versen verheißt, ist ein neuer Geist, der uns zu Menschen machen wird, die nach Gottes Geboten leben werden. Was mich daran verwundert ist, dass es nicht Menschen sein werden, die es versuchen, nach Gottes Geboten zu leben, sondern die es tun werden. Ich kenne eine Menge Leute, Christen und Nichtchristen, die versuchen, nach Gottes Geboten zu leben, ich bin ja einer davon. Eins haben sie alle gemeinsam, sie versagen darin.

Doch die Zusage steht. Wenn Gott seine Herztransplantation vollendet hat, wird der Heilige Geist uns zu Menschen machen, die es nicht nur versuchen, sondern die wirklich nach dem Willen Gottes leben. Der Schlüssel dazu ist das Wirken des Heiligen Geistes in unserem Leben. Ohne IHN wird es immer beim Versuch bleiben, aber nie gelingen.

Ich möchte diese Herztransplantation und die Umwandlung in meinem Leben, die der Heilige Geist bringt, damit ich ein Leben nach Gottes Geboten führe und nicht nur vom Versuch frustriert werde. Deshalb möchte ich mich David anschließen und mit ihm beten, wie er es in Psalm 51 getan hat.

„Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz
und gib mir einen neuen, gewissen Geist.“

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Mitarbeiterbesprechung 

Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 17.06.2004:

Heiner liest aus 4. Mose. 23, 12 und 1.Korinther 9,16, dazu eine Erläuterung und spricht ein Gebet.

1. Termine
Festlegung der Termin für den Monat Juli. Mit Walter Kallenbach müssen die Termine für das 2. Halbjahr noch abgesprochen werden. Auch stehen die Termine mit Erich Lotz jun. für Juli und August noch zur Klärung an.

2. Ausfall unseres Gottesdienstes am 27.06.2004 und am 11.07.2004
Wir besuchen am 27.06.2004 den Abschlussgottesdienst von Johanna Lichtis Glaubenskurses im Mutterhaus um 10:00 Uhr.
Am 11.07.2004 findet ein Missionsvortrag von Roland Horsch über Äthiopien in der Brüdergemeinde in der Hetzelstraße statt.

3. Klausurtagung der Allianz

Am 26.06.2004 findet um 9:30 Uhr die Klausurtagung der Allianz bei der Missionsgemeinde (Branchweilerhof 7) statt.
Thema: „Über Glauben reden“.

4. Ausflug der Sonntagschule
Die Sonntagschule unternimmt am 17.07.2004 einen Ausflug in den Karlsruher Zoo. Wir wünschen dazu Gottes Geleit und viel Spaß.

Der Abend endet mit gemeinsamem Gebet

    Christel Lotz


 

Hunger nach Leben

Ich habe Sehnsucht nach einer Liebe, der ich mich ganz anvertrauen kann.

Ich habe Hunger nach wirklichem, nach erfülltem Leben.

Ich will mich nicht länger mit Scheinlösungen und leeren Versprechen abspeisen lassen.

Gott, wenn du die Liebe bist und wenn Jesus das Leben ermöglicht, dann will ich nicht länger warten:

Ich lade dich ein, Herr meines Lebens zu sein.

Danke, dass ich mit dir rechnen darf, heute und an jedem Tag.

Rainer Haak
gefunden im Neukirchner Kalender von Karin Kuppetz

 


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