Mennoniten Branchweilerhof
Evangelische Freikirche

GEMEINDEBRIEF Zum Gemeindebrief-Archiv

Juli / August 2016

Grußwort

Jetzt stehen die Ferien vor der Tür und alle freuen sich auf den Sommer. Bisher freilich ließ der auf sich warten – Mai und Juni waren irgendwie ziemlich nass, man sieht es auf den Äckern, die teilweise immer noch so aussehen, als ob dort Reis angebaut würde, und am Rhein, der gut voll ist und immer mal wieder so hoch, dass die Schiffe nicht fahren können.

Aber mal ehrlich – wirklich recht machen kann man es uns wohl sowieso nicht. Letztes Jahr war es im Juni so heiß, dass der Rasen verbrannt ist und es war zu trocken. Dieses Jahr ist es uns zu nass und nicht warm genug. Gut, dass wir das nicht entscheiden können, sondern es nehmen müssen, wie es ist. Und ganz egal, was wir Menschen zustande bringen – Gottes Schöpfung ist viel stärker.

Wir vergessen das manchmal, bei aller unserer Technik, bei allem Sicherheitsdenken. Wir sind daran gewöhnt, dass alles klappt, alles geregelt ist und zur Not ein Geländer, ein Deich oder sonst etwas uns vor dem Schlimmsten schützt.

Das Wetter können wir nicht ändern, und auch viele andere Umstände in unserem Leben nicht. Das Beste, was wir tun können, ist es anzunehmen wie es kommt und wie Gott es vorgesehen hat.

Schöne Sommertage wünscht Euch

Lutz Vogt


Gemeindeausflug nach Stuttgart

Vor 2 Jahren, an dem Tag, als Deutschland Fußball-Weltmeister wurde, hatten wir die Gemeinde Stuttgart zu Besuch.

Nun, 2 Jahre später, machte sich ein Teil unserer Gemeinde und 4 Personen aus unserer Nachbargemeinde auf den Weg nach Stuttgart zur dortigen Gemeinde. (Und wieder spielte am Abend Deutschland, allerdings sein erstes Gruppenspiel der EM 2016).

Bei wechselhaftem und regnerischem Wetter kamen alle gut an. Mit einer Tasse Kaffee und Kuchen wurden wir herzlich willkommen geheißen.

Wir erlebten zusammen einen schönen, gesegneten und abwechslungsreichen Gottesdienst. Heike Geist sorgte für  den ansprechenden Rahmen, Udo Adams  aus unserer Gemeinde  packte seine mitgebrachte Predigt über „Brückenbau“ aus und die absolut coole Band der Stuttgarter begleitete uns durch die Anbetungszeit. Auch war ein Gast aus dem Sudan beim Gottesdienst mit dabei, welcher dort Pastor einer Mennonitengemeinde ist.

Nach einem leckeren Mittagessen wurde das weitere Programm beratschlagt. Die Jugendlichen  machten sich trotz unsicherem Wetter auf und fuhren zu einem Kletterpark. Die restlichen Personen teilten sich in 2 Gruppen auf. Einige ließen einfach die Seele baumeln und genossen den Austausch untereinander  und die anderen begaben sich auf einen sogenannten Besinnungsweg, wo uns  Volker Haury einen kurzen Einblick gab. Der Besinnungsweg enthält Stationen, wo Natur, Kunst, Religion und Philosophie zusammengeführt und dargestellt werden.

Wieder zurück im Gemeindehaus wartete Kaffee und Kuchen auf uns und unsre Jugend  war auch wieder eingetroffen. Nun konnten wir gestärkt die Heimreise antreten. Einige machten noch einen Abstecher zum Sonnenhof, einem Erlebnisbauernhof.

Ich bin froh, dass ich die  Brücke nach Stuttgart betreten und überquert habe. Es warteten liebe Menschen auf uns. Ich durfte feststellen, dass schon eine gewisse Vertrautheit von vor 2 Jahren  da war und der Umgang miteinander sehr herzlich und offen war. Auch die Jugendlichen hatten sich schnell gefunden. Die meisten kannten sich noch von vor 2 Jahren oder über`s  Juwe.

Gegenseitige Gemeindebesuche sind wertvoll und ich wünsche mir, dass wir in dieser Sache noch etwas mutiger werden und ab und zu den ersten  Schritt wagen. Gemeinden gibt es ja genug.

Lisa Adams


Terminvorschau: Hofgottesdienst Branchweilerhof

Am Sonntag, 04.09.2016, werden wir wieder den gemeinsamen Hofgottesdienst der drei Mennoniten Gemeinden auf dem historischen Branchweilerhof in Neustadt feiern.

Die Predigt übernimmt G. Hofsäß. Zum anschließenden gemeinsamen Mittagessen und Kaffeetrinken laden wir jetzt schon alle herzlich ein.

Nähere Einzelheiten folgen in der Einladung, die rechtzeitig ausliegen und aushängen wird.

 

 

 


Sommerkirche

Im letzten Jahr haben wir damit begonnen, dieses Jahr nun setzen wir es fort: Wir wollen gemeinsam mit der Christuskirche und der Missionsgemeinde im Sommer Gottesdienst feiern.

Die Idee ist, während der Ferien reihum gemeinsam Gottesdienste zu feiern, wobei wir dieses Jahr auf das gemeinsame Grillen verzichten und uns auf die Gottesdienste beschränken. Zum Kennenlernen und zu vielen Gesprächen haben wir aber natürlich beim anschließenden Kaffeetrinken noch ausreichend Gelegenheit.


Jesus ist kommen, die Quelle der Gnaden:

Komme, wen dürstet und trinke, wer will!

Holet für euren so giftigen Schaden

Gnade aus dieser unendlichen Füll!

Hier kann das Herze sich laben und baden.

Johann Ludwig Konrad Allendorf



Kurzbericht vom Kinderstundenausflug

Am 26.05.2016 waren wir als Kinderstundenausflug im Holiday-Park.  Der Vorschlag kam hauptsächlich von den „Kindern“, trotzdem mussten alle mit und es hatten alle viel Spaß.

Wir haben uns vor dem Holiday-Park getroffen und sind dann gemeinsam losgezogen. Auch wenn nicht jeder alle Fahrgeschäfte gefahren ist, war für jeden etwas dabei: von verschiedenen Achterbahnen bis hin zur Schiffsschaukel und den Wasserfahrgeschäften. Gegen Mittag waren wir dann alle zusammen bei der Wassershow, in der eine kleine Geschichte spektakulär mit Booten, Wasserskifahrern und Jet Skis aufgeführt wurde.

Das Wetter war den ganzen Tag über schön, es war warm und sonnig, was das teilweise lange Anstehen für die Fahrgeschäfte erleichtert hat.
Um den Tag noch ausklingen zu lassen sind wir dann gegen Abend auf den Heidehof gefahren, um gemeinsam zu grillen.

Es war ein schöner Ausflug und da die Kinderstunde jetzt ausläuft, müssen wir nächstes Jahr wohl einen neuen Grund für einen Ausflug finden.

Sara Schowalter


Wahre Liebe

Wenn ich meinen Jesus nicht liebe,
kann ich meinen Nächsten nicht lieben.

Wenn ich meinen Nächsten nicht liebe,
kann ich meinen Jesus nicht lieben.

Mein Jesus, hilf mir, Dich zu lieben,
dann kann ich meinen Nächsten lieben.

Mein Jesus, hilf mir, meinen Nächsten zu lieben,
dann kann ich dich für immer lieben.

Amen.

Johnson Gnanabaranam,
aus dem Neukrichner Kalender