Mennoniten Branchweilerhof
Evangelische Freikirche

GEMEINDEBRIEF Zum Gemeindebrief-Archiv

Juli / August 2018

 

Grußwort

Sommerzeit ist Ferienzeit! Das haben wir im letzten Gottesdienst bei uns gesehen, wo doch einige gefehlt haben. Gut, dass bald die Sommerkirche wieder startet, und wir uns mit anderen Gemeinden zusammentun können.

Allen Urlaubern wünschen wir natürlich einen tollen und gesegneten Urlaub – dank unserer Webseite mag der eine oder andere das sogar im Urlaub lesen.

Wir sind gerade zurück aus Frankreich, und was mir dabei aufgefallen ist, sind die vielen unterschiedlichen Kirchen, die immer ein Anziehungspunkt und eine Sehenswürdigkeit sind. Mal sind sie schlicht gehalten und entfalten ihre Schönheit und ihre Reize erst auf den zweiten Blick. Wir waren in einer kleinen Kirche, die viel Verbindung und Symbolik zur Seefahrt und zu Schiffen hatte. Ein wahrer Hingucker, den wir erst durch den Tipp eines freundlichen älteren Herren gefunden hatten: Ein herrliches, sonnendurchflutetes Fenster, dass die Arche Noah unter dem Regenbogen zeigte.

Egal, ob Kleinod oder prächtige Kathedrale, in allen Kirchen, die wir besucht haben, fühle ich mich immer in Gottes Nähe. Nicht, weil wir einen „Tempel“ brauchen, um Gott zu begegnen. Sondern weil die Kirchen die Sehnsucht ihrer Erbauer nach Gottes Gegenwart und das Streben nach seiner Nähe sichtbar machen und mich dorthin mitnimmt.

Einen schönen Sommer wünscht Euch

Lutz Vogt



Stopp!

Wissenschaftler unternahmen in Afrika eine Expedition. Sie warben mehrere farbige Träger an und trieben sie eilig mit den schweren Gerätekisten voran. Nach drei Taggen Eilmarsch warfen die Träger die Lasten ab, setzen sich auf die Kisten und waren weder durch gute Worte noch durch Geld zu bewegen, weiterzulaufen.

Nach dem Grund ihrer Weigerung gefragt, antworteten sie: „Es geht zu schnell, unsere Seelen kommen nicht mit, wir müssen warten, bis unser Inneres nachkommt, dann gehen wir weiter!“

Sie hatten ein Gespür dafür, dass bei dieser Hetze der innere Mensch zurückbleibt.

Sind in der rasanten Entwicklung von Fortschritt und Technik unsere Seelen mitgekommen? Wirtschaftswachstum und Wissensexplosionen halten uns in Atem, aber ist der innere Mensch mitgewachsen?

Haben wir bedacht, dass zum Leben mehr als Rennen und Laufen, Hasten und Jagen, Einkommen und Auskommen, Schaffen und Vermehren nötig sind?

Vielleicht müssten wir uns auch mal auf die Kisten und Geräte setzen und warten, bis die Seelen nachkommen. Das täte uns Menschen, dem Leben und der Umwelt gut.

"Machet euch keine Unruhe, trachtet vielmehr nach seinem Reich, so wird euch das alles zufallen!" (Lukas 12,29.31)

Aus Axel Kühner: Überlebensgeschichten für jeden Tag

Ziel unseres Lebens ist die Gemeinschaft mit Gott und kein seelenloser Rekord.

Gefunden im Neukirchner Kalender





Terminvorschau: Hofgottesdienst

Am Sonntag, 02.09.2018, werden wir wieder den gemeinsamen Hofgottesdienst der drei Mennoniten Gemeinden auf dem historischen Branchweilerhof in Neustadt feiern.

Die Predigt übernimmt Johannes Klein. Zum anschließenden gemeinsamen Mittagessen und Kaffeetrinken laden wir jetzt schon alle herzlich ein.

Nähere Einzelheiten folgen in der Einladung, die rechtzeitig ausliegen und aushängen wird. 


Verabschiedung von Markus Gumpfer

Am letzten Sonntag, den 22.06.2018, wurde Markus Gumpfer verabschiedet. Markus Gumpfer war Gemeindeleiter der Christuskirche, mit der wir schon schöne gemeinsame Gottesdienste im Rahmen der Sommerkirche gefeiert haben. Gleichzeitig war er als Nachfolger von Rainer Wagner Vorsitzender der Evangelischen Allianz in Neustadt.

Wir sind dankbar dafür, dass Markus uns als Vorstand auf dem Weg begleitet hat, die Zukunft unserer Gemeinde aktiv zu gestalten.

Für seine neue Stelle als Pastor einer Gemeinde in Hof in Bayern wünschen wir ihm von Herzen Gottes Segen!

Lutz Vogt


Suchet der Stadt Bestes

Das nächste Stadtgebet findet am Dienstag, den 07.08.2018, um 20:00 Uhr auf der Welschterrasse statt. Alle sind herzlich eingeladen, sich am Gebet für unsere Stadt und ihre Menschen zu beteiligen.

Alle sind herzlich eingeladen, sich am Gebet für unsere Stadt und ihre Menschen zu beteiligen.


Rückblick auf den Open-Air Gottesdienst an Himmelfahrt

Es hat sich alles gut gefügt zum Open-Air Gottesdienst an Himmelfahrt in unserem Kirchengarten. Denn es regnete, als wir uns zum Aufbauen am Morgen trafen. Also war klar, dass zumindest der Gottesdienst in unserem Raum stattfinden würde. Gut, dass ausgerechnet in diesem Jahr der Gottesdienst bei uns stattfand, denn so konnten wir dem Regen ausweichen, den Grill später unter unserem Vordach aufbauen und trotz allem vergnügt grillen.

Es war eine schöne und bunt gemischte Gemeinschaft mit Gelegenheit zu vielen guten Gesprächen und gutem Essen!

Lutz Vogt