Mennoniten Branchweilerhof
Evangelische Freikirche

GEMEINDEBRIEF Zum Gemeindebrief-Archiv

Juli / August 2019

 

Grußwort

Sommerzeit = Ferienzeit! Unter diesem Motto steht auch diese Ausgabe des Gemeindebriefs. Der Bericht von der Gemeindefreizeit nimmt uns noch mal mit in die Burg Stahleck am Mittelrhein und das wunderbare Wochenende, das wir dort verbringen durften.

Der sehr warme Juni war ein Vorgeschmack auf den Hochsommer, und wenn diese Ausgabe ausliegt, sind schon ganz viele aus der Gemeinde in die Ferien unterwegs, manche auch gerade wieder zurück aus dem Urlaub. Das schlägt sich auch in unserem Programm nieder: Manche Kreise machen Sommerpause, und die Sommerkirche gibt uns wieder Gelegenheit, mit anderen Gemeinden zusammen Gottesdienst zu feiern, neue Bekanntschaften zu knüpfen und „alte“ Freundschaften zu pflegen. Dieses Jahr gibt es zwei Termine am Café Winzig an der Festwiese, wir sind gespannt, wie diese Gottesdienste werden!

Wie gut, dass wir wissen und immer wieder erleben dürfen, dass Gott mit uns geht – wo immer wir auch sind, ob unterwegs oder zu Hause, im Alltag und im Urlaub!

Einen wunderbaren Sommer wünscht Euch

Lutz Vogt


Gemeindefreizeit 2019:
Ein Wochenende mit Gott und vielen lieben Menschen

Am Freitag, den 17.5. gings los. Wie üblich kamen wir später weg, als geplant und ich wollte unbedingt vor dem gemeinsamen Abendessen unser Zimmer beziehen!!!

Trotz Stau auf der A 61 waren wir noch so rechtzeitig, dass wir zuerst die Burg Stahleck ansteuern und die Zimmer in Beschlag nehmen konnten. Dank der liebevoll von Lisa gestalteten Namensschilder fanden wir diese in der verwinkelten Burg relativ schnell. Dann machten wir uns zu Fuß den Burghügel hinunter nach Bacharach und stürmten eine kleine Pizzeria, die mit uns 26 !!! aus allen Nähten platzte. Nach dem Rückweg zur Jugendherberge - gefühlt 1000 Stufen - aber sehr romantisch an einer Kirchenruine vorbeikommend, versammelten wir uns im Rittersaal, unserem Gemeinschaftsraum. Im riesengroßen Stuhlkreis wurde mir so richtig bewusst, dass wir mit 26 Teilnehmern eine sehr große Gruppe waren. Das Altersspektrum reichte von 15 Jahren bis 80 Jahren und fast alle Jugendliche waren dabei. Bei diesem gemeinsamen Tagesabschluss gab uns Lisa einen geistlichen Input und der Abend endete mit Spielen und Plaudereien.

Am nächsten Morgen begrüßte uns Lutz passend zur Burg mit dem Psalm 31,4 „Denn du bist mein Fels und meine Burg und um deines Namens willen wolltest du mich leiten und führen“ und einer Auslegung zur Emmaus-Geschichte. Viele schöne Lieder rundeten die Andacht ab.

Dann ging es los zum aktiven Teil des Tages, einem Ausflug zur Loreley. Wir fuhren mit der Fähre über den Rhein und erklommen teilweise zu Fuß und teilweise mit dem Auto den Loreleyfelsen. Der Rundumblick auf den Rhein war wirklich grandios und wir versuchten uns vorzustellen, wie die schöne Maid Loreley mit ihrem Gesang die Schiffer um den Verstand gebracht hat. Bei tollem Wetter kehrten wir im Biergarten ein und wanderten dann beschwingt zurück zur Fähre. Nach einem leckeren Abendessen freuten wir uns auf den Spieleabend, der von den Jugendlichen und Doris vorbereitet worden war. Alle hatten großen Spaß bei Tabu, Bibelverseraten, Parlament und Banko, alle haben tapfer mitgespielt, obgleich sich die Spielregeln nicht jedem gleich erschlossen haben. Es gab viel Gelächter und auch ich war überaus glücklich, als ich endlich „Banko“ schreien konnte, weil ich beim Würfeln 21 Punkte hatte. Der Abend klang mit Erzählen, Mennopoker oder richtigem Poker aus und besonders unsere Youngsters fanden spät ins Bett.

Am Sonntag feierten wir mit einer Videopredigt vom ICF Karlsruhe zu dem „Ich bin Wort Tür“ Gottesdienst und unsere Band trug mit ihren diversen Instrumenten und sehr ansprechenden Liedern zum Gelingen bei.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen endete die Gemeindefreizeit und alle machten sich auf den Heimweg. Kaum zu Hause angekommen, wurden schon die ersten Fotos verschickt und so konnte man das Wochenende verlängern und Revue passieren lassen.

Alles in allem war unsere Freizeit wieder sehr gelungen. Wir hatten viel Gemeinschaft, Gott in unserer Mitte, fühlten uns von ihm geborgen und behütet, hatten jede Menge Spaß und gute Gespräche, schönes Wetter, Bewegung in wunderschöner Natur – Gottes Schöpfung – und konnten dem Alltag für ein Wochenende entfliehen und neue Kräfte sammeln!

Vielen Dank an alle, die das Wochenende organisiert und mitgestaltet haben. Vielen Dank Herr Jesus für die Bewahrung!

Heike Kramm-Lichti



Einladung Hofgottesdienst