MENNONITENGEMEINDE BRANCHWEILERHOF
EVANGELISCHE FREIKIRCHE

Home 

Gemeindebrief 

Veranstaltungen 

? Mennoniten ? 

Kontakt 

Christliche Links 

Besuchen Sie auch unser Gemeindebrief - Archiv mit allen Ausgaben seit 1998

 

GEMEINDEBRIEF 
Juni 1999

Grußwort 

Dieser Gemeindebrief liegt gerade rechtzeitig zum Gemeindefest aus. An dieser Stelle grüßen wir deshalb insbesondere alle jene Leser, die den Gemeindebrief sonst nicht regelmäßig lesen!

Gemeindeleben kann interessant und abwechslungsreich sein und eben aus mehr bestehen als dem sonntäglichen Kirchgang. Dabei ist der Juli dieses Jahr der "Urlaubsmonat" für unsere Gemeinde, viele unserer regelmäßigen Kreise treffen sich erst im August oder sogar im September wieder. Aber die vielen "Sommerpausen" auf der Terminseite zeigen anschaulich, was bei uns normalerweise alles los ist. Der Gemeindebrief freilich erscheint auch im nächsten Monat normal und der Hauskreis trifft sich ebenso weiter regelmäßig.

Allen, die in ihren wohlverdienten Urlaub fahren, wünschen wir gute Erholung und Gottes Nähe auch fern von zu Hause und der Gemeinde.

Ein fröhliches Grillfest und einen schönen Juli wünscht Euch

Lutz Vogt

grillen.gif (1661 Byte)

 


Resümee der Vorstandssitzung vom 19.05.1999

 

Wichtige Punkte:

 

1. Verteilen der Aufgaben im Vorstand:

  • Heiner Becker:1. Vorsitzender
  • Erich Lotz senior:2. Vorsitzender
  • Harald Becker:Kassierer
  • Christel Lotz:Schriftführung
  • Maria Faust:Hausbesuche und Kontaktpflege
  • Axel Dalügge und
    Jürgen Schowalter:Verantwortlich für Gottesdienstleitung

 

2. Delegierte

  • DMMK und Thomashofverein:Erich und Christel Lotz
  • Verband:Axel Dalügge und
    Jürgen Schowalter
  • MHC:noch offen
    (Mennonitisches Hilfswerk Christenpflicht)
  • Jugendwerke:Titin Dalügge und
    Jürgen Schowalter
  • Allianz:noch offen

3. Es wurde beschlossen, einen Overhead Projektor anzuschaffen

4. Die Gemeindefreizeit im Juni wird abgesagt wegen Mangel an Beteiligung. Neuer Termin ist der 24. bis zum 26. März 2000

 

Christel Lotz


Der Vorhof der Israeliten - Dabei sein ist alles

Das letzte Mal haben wir uns mit dem Vorhof der Heiden beschäftigt, der noch nicht zum eigentlichen Tempelbereich gezählt hat, und damit, daß man entweder zum Volk Gottes gehört oder nicht.

Nun wollen wie aber etwas weiter gehen und den Tempel und damit den Gottesdienst betreten. Wie schon das letzte Mal erwähnt wurde, war der eigentliche Tempelbereich den Israeliten vorbehalten, dem Volk Gottes. Doch auch da gab es dann Unterschiede.

Als erstes betrat man den Hof der Frauen, dann den der Männer, beide waren noch außerhalb des eigentlichen Tempelgebäudes. Auch in diesen beiden Höfen hat man, wie im Vorhof der Heiden, den Gottesdienst, die Opfer und all das verfolgen können, auch wenn noch einiger Abstand dazu war.

Der große Unterschied zum Vorhof der Heiden bestand darin, daß man dazu gehörte, ansonsten tat man noch nicht viel. Alle Dienste wurden von den Priestern verrichtet. Die Priester waren die, die dem Volk dienten und die Opfer verrichteten. Die Israeliten brachten die Opfertiere, doch die Priester verrichteten dann den Dienst. Insofern waren die Israeliten auch ein Stück weit, wie die Heiden, passive Teilnehmer am Gottesdienst. Sie brachten zwar die Opfertiere mit, ließen sich aber dann bedienen. So waren sie zwar nun Teil des Gottesdienstes, nicht mehr nur reine Zuschauer, aber ein passiver Teil, und als passiver Teil des Gottesdienstes blieb ihnen der wahre Tempel vorenthalten. Die Israeliten hielten sich zwar im direkten Tempelbereich auf, gingen aber nicht selbst in den Tempel und betraten nicht den Ort, an dem Gott wohnt.

Auch in unseren Gottesdienst sieht es oft so aus. Wenn wir durch die Wiedergeburt in das Volk Gottes aufgenommen worden sind, dann fangen wir wirklich an, Gottesdienste zu feiern und Gott anzubeten. Jesus sagt in Johannes 4,24, daß Gott Geist ist, und wer ihn anbetet, der muß IHN im Geist und in der Wahrheit anbeten. Durch die Wiedergeburt unseres Geistes treten wir also in die Anbetung ein und betreten somit den Tempel. Wo wir vorher nur Zuschauer im Gottesdienst waren, werden wir nun zum Teil des Gottesdienstes, wenn auch meist erst zum passiven Teil.

Doch damit haben wir noch nicht die Fülle der Gegenwart Gottes in unserem Leben erfahren, wir haben das Tempelgebäude noch nicht betreten. Auch in unseren mennonitischen Gemeinden finden wir viele wiedergeborene Christen, die sich in den Vorhöfen der Israeliten aufhalten. Sie kommen zum Gottesdienst, bringen ihre Opfer mit, lassen sich aber dann nur dienen und treten nicht selbst in den Dienst ein. Sie bleiben passiv im Gottesdienst und werden nach ihrer Wiedergeburt nicht zu den königlichen Priestern, von denen Petrus im ersten Petrusbrief 2 schreibt.

Da sein ist nicht alles, wenn es um den Gottesdienst geht: Dabei sein ist alles. In 1. Kor. 14, 26 fordert Paulus die Gemeinde auf, daß jeder etwas dabei hat, wenn er / sie zum Gottesdienst kommt, damit der Leib dadurch erbaut wird. Nicht jeder wird predigen, nicht jede die Gottesdienstleitung übernehmen, nicht jeder kann das Singen anleiten oder vorn stehen, um zu dienen, darum geht es auch nicht. Es geht um die Herzenseinstellung, mit der man in den Gottesdienst geht. Gehe ich, um Gott und meinen Nächsten zu dienen oder um mir dienen zu lassen? Und wer von uns geht nicht zumindest ab und zu in den Gottesdienst mit der Einstellung: "Was habe ich davon?" Diese Einstellung ist zwar nicht falsch, aber doch unvollständig, denn die Frage sollte immer sein: "Was kann ich nehmen und was kann ich geben?"

Ein konkreter Anfang, den wir machen können, um tiefer in die Anbetung einzusteigen und uns mehr auf den Tempel und sein Zentrum zu bewegen, ist für diejenigen zu beten, die die Dienste im Gottesdienst wie Predigt oder Leitung übernehmen, denn damit sind wir mit dem Dienst verbunden und wir bewegen uns aus den Vorhöfen hinaus mehr zum Tempel hin.

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung 

Auf der Mitarbeiterbesprechung am 08.06.1999, wurden folgende Themen besprochen:

 1. Festlegung der Termine für Juli und August

  • Im Juli keine Bibel- und Frauenstunde
  • Im Juli und August kein Kinderhauskreis
  • Im Juli keine Mitarbeiterbesprechung
  • am 5. Sonntag im August kein Gottesdienst

2. Zur Information

Es gibt einen neuen Richtsatz, der jährlich pro Gemeindeglied an den Verband zu entrichten ist: 118,- DM.
Frage an die Anwesenden: ob jedes Gemeindeglied wenigstens diesen Beitrag an die Gemeinde entrichtet?

3. Gemeindefest am 27.06.1999 im Hof

  • Axel wird bei Doris und Trudel nachfragen, ob sie uns wieder ihren wunderbaren Hof zur Verfügung stellen.
  • Der Hauskreis übernimmt die Organisation für diesen Tag
  • Wir rechnen mit etwa 70 Personen !

Christel Lotz

Trennlinie - Stift

 

Die Kirche ist

so glaubensfroh,

so jung,

so aktiv,

so überzeugend,

so modern,

so geschwisterlich,

so liebevoll

wie Du.

gefunden im Internet von Lutz Vogt


Besuchen Sie auch unser Gemeindebrief - Archiv mit allen Ausgaben seit 1998.

Sie sind Besucher Nummer Kostenlose Counter -- Counter.de 
laut Kostenlose Counter -- Counter.de