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GEMEINDEBRIEF 
Juni 2002

Grußwort 

Es gibt Tage, da läuft nicht alles so wie ich es mir wünsche. Unseren Urlaub mussten wir wegen der Firma um zwei Wochen verschieben und etwas kürzen, zu Hause ist noch längst nicht alles so weit, wie es sein sollte und die besten Sommertage verbringe ich in abgedunkelten Tagungsräumen. Und immer wieder kommt etwas anderes dazwischen, was mich abhält, mehr zu tun, als was gerade wichtig oder unbedingt nötig ist. Aber das ist wohl ganz normal und geht nicht bloß mir so.

Viel zu selten mache ich mir all die schönen Dinge bewusst, mit denen Gott uns so reichlich segnet. Dass wir überhaupt Urlaub machen können, ist ja gar nicht selbstverständlich. Und zu den Dingen, die anliegen, gehören ja auch schöne Sachen. Ein Besuch von Freunden und Kollegen macht ja nicht nur Arbeit, sondern auch Spaß. Mal ins Kino zu gehen kostet nicht nur wichtige Zeit, sondern bringt auch Vergnügen.

Noch viel wichtiger sind die kleinen und großen Dinge, die mir jede Menge Freude machen und die ich manchmal als selbstverständlich hinnehme. Ob das unsere Katze oder ein lauer Sommerabend auf der Terrasse ist: Es ist ein Geschenk, sich immer wieder daran zu freuen.

Die Perspektive, die wir auf unser Leben haben, wählen wir selbst. Ob wir lieber Gott danken oder uns beklagen, liegt an uns, nicht an den Umständen und schon gar nicht an Gott.

Einen schönen Juni wünscht Euch

Lutz Vogt


 

Monte Scherbelino

Vor den Toren Stuttgarts gibt es einen großen, heute mit Rasen bepflanzten Hügel, den die Schwaben liebevoll „Monte Scherbelino" nennen. Auf diesen Hügel haben die Bewohner der Stadt nach dem Zweiten Weltkrieg die Trümmer und Scherben gebracht, um die Stadt wieder neu aufbauen zu können.

So einen Hügel brauchten wir auch für unser Leben, wohin man die Trümmer und Scherben bringen und dann neu anfangen könnte.

Gottlob, diesen Monte Scherbelino gibt es! Es ist der Hügel Golgatha vor den Toren Jerusalems. Dort, wo Jesus für unsere Sünden und Schwächen starb, kann man alle Scherben und Trümmer abladen und dann mit Vergebung und Heilung neu beginnen. Das Kreuz Jesu ist der Ort, an dem wir alles abladen können, der Monte Scherbelino für eine ganze Menschheit. Gott sei Dank!

Die Sünden, die wir verbergen, werden immer wieder zum Vorschein kommen und den Lebensaufbau stören. Die Sünden, die wir unter dem Kreuz abladen, sind wirklich verborgen und vergeben. Darauf kann man ganz neu beginnen.

 

Axel Kühner
gefunden im Neukirchner Kalender von Karin Kuppetz


Die zweite Portion!!

Wir hatten gerade Pfingsten. Pfingsten ist ja, genau wie Weihnachten, ein Geburtstag. An Weihnachten feiern wir die Geburt Jesu, an Pfingsten die Geburt seiner Gemeinde. Und wenn ich so an Geburtstage denke, dann denke ich an feiern, beisammen sein, gut essen und natürlich auch EIS!! Gehört für mich einfach dazu, da könnt ihr gerne meine Familie fragen. Wie meine Nichte einmal gesagt hat, als sie noch kleiner war: „Der Onkel, der frisst uns immer alles weg!" Da ging es darum, dass ich mal wieder da war und somit das Eis rapide zur Neige ging.

Wisst ihr, der Heilige Geist ist ein bisschen so wie Eis Essen. Wenn es richtig gut ist, dann nimmt man auch gerne noch eine zweite Portion. Wie komme ich darauf, dass Gott uns den Heiligen Geist gibt, wenn wir ihn um etwas richtig Gutes bitten??? Lest mal Lk. 11,13.

Was da an Pfingsten passiert ist, das war die zweite Portion, ist Euch das schon einmal aufgefallen?? Wir denken ja oft, dass der Heiliger Geist erst an Pfingsten kam, doch da war er schon da, weil Jesus ihn schon gegeben hatte. In Joh. 20,22, am Abend nach Ostern, als Jesus zu seinen Jüngern kam, ihnen seine Hände und seine Seite gezeigt hat, da hat er sie ausgesandt und gesagt: „So wie mich mein Vater gesandt hat, so sende ich euch!" Und dann hat er sie angehaucht und gesagt: „Nehmt den Heiligen Geist! Wem ihr die Sünden vergebt, dem sind sie vergeben, und wem ihr sie behaltet, dem werden sie behalten."

Das war die erste Portion des wirklich Guten. Jesus hat mit diesem Hauch des Geistes die Grundlagen unseres Christseins geschaffen. Er offenbarte sich, zeigt seine Hände und seine Seite mit den Wunden, die ein Beweis seiner Liebe zu uns sind. Und viele von uns haben diesen Hauch erfahren und wissen, wie gut es ist. Eben wie so ein gutes Eis an einem heißen Tag. Die Vergebung ist einfach etwas schönes.

Doch dann hat Jesus seinen Jüngern auch gesagt, sie sollen in Jerusalem bleiben und auf die Verheißung des Vaters warten (Apg. 1,4-5), denn wenn der Heilige Geist kommt, dann würden sie Jesu Zeugen sein (Apg. 1,8). Diese erste Portion des Geistes legte die Grundlage, war aber nicht genug, um den Auftrag Jesu auszuführen. Denn dazu brauchte es nicht nur einen Hauch, dazu brauchte es einen Sturm, und der kam an Pfingsten.

Das mit dem Heiligen Geist ist so ähnlich wie Drachen steigen zu lassen. Es gibt solche Drachen, die haben zwei Schnüre und die kann man lenken. Ein Hauch von Wind reicht aus, um so einen Drachen fliegen zu lassen und ihn in der Luft zu halten. Doch wenn man versucht, irgendwelche Kunststücke zu machen, wenn nicht genug Wind da ist, dann stürzt der Drachen ab.

Doch wenn der Wind stärker wird, dann kann man mit den Dingern alles mögliche machen und es macht richtig Spaß.

Der Hauch des Heiligen Geistes hält uns in der Luft, so wie die Jünger an Pfingsten hinter verschlossenen Türen sich versteckten und warteten und den Auftrag, den Jesus ihnen gegeben hatte, andere zu Jüngern zu machen, noch nicht erfüllen konnten.

Doch als der Wind des Geistes stärker und zum Sturm wurde, da war auch die Kraft da, die sie befähigte das zu tun, was Jesus ihnen gesagt hatte. Genau wie man anfangen kann, einen Lenkdrachen richtig zu fliegen, wenn genug Wind da ist.

In Lk. 11 lehrt Jesus uns, dass wir den Vater um seinen Heiligen Geist bitten können. Ich möchte alle ermutigen, es mit dem Heiligen Geist so zu handhaben wie mit allem anderen, was richtig gut ist, öfter mal noch einen Nachschlag holen, wir brauchen eine zweite und dritte Portion.

Und da unterscheidet sich der Heilige Geist von Eis und anderen guten Sachen: Der Heilige Geist macht nicht dick, von daher kann man auch getrost richtig zuschlagen, es ist ja auch genug für alle da.

Erich Lotz


Mitarbeiterversammlung  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung 

Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 16.05.2002:

Heiner Becker beginnt den Abend mit Ps. 79.9 und Matth. 1.21 und Gebet. Anmerkung: Jesus heißt übersetzt „Gott rettet".

1. Termine

Wir haben die Termine für Juni festgelegt.

2. Gedankenaustausch

Wir sprechen über die Evangelisationswoche in der Brüdergemeinde und den Sonntag mit Bruder Hornischer.

3. Gespräch über interne Angelegenheiten

4. Dankgebet

Wir danken Gott, dass Sara Schowalter wieder gesund ist.

Wir schließen den Abend mit einem gemeinsamen Gebet.

Christel Lotz


Beten und Rudern

Fischer waren draußen beim Fang mit ihrem Boot. Da kam ein Sturm auf.

Sie fürchteten sich so sehr, dass sie die Ruder wegwarfen und den Himmel anflehten, sie zu retten.

Aber das Boot wurde immer weiter weggetrieben vom Ufer.

Das sagte ein alter Fischer: „Was haben wir auch die Ruder weggeworfen! Zu Gott beten und zum Ufer rudern - nur beides zusammen kann da helfen."

Leo N. Tolstoi


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