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GEMEINDEBRIEF 
März 1999

Grußwort 

Es ist ja schon fast Tradition, daß ich in der Märzausgabe des Gemeinde-briefs die Gemeinde aufrufe, Beiträge beizusteuern. Ich tue das mit wechselndem Erfolg und will mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die im letzten Jahr etwas zum Gemeindebrief beigesteuert haben!

Seit nunmehr 4 Jahren erscheint der Gemeindebrief nun in seiner jetzigen Form, und inzwischen hat sich eine gute Zusammenarbeit eingespielt. Erich schreibt die Bibelausarbeitung, Karin und ich erstellen den restlichen Gemeindebrief und Christel Lotz kopiert ihn dann freitags oder samstags. Aber nicht immer haben Erich oder wir genug Zeit, um die Beiträge rechtzeitig fertigzustellen. Dann kann es passieren, daß der Gemeindebrief erst eine Woche später erscheint.

Auch diesmal will ich die Gelegenheit nutzen und alle aufrufen, sich mit Beiträgen, Gedichten, Gedanken und Fundstellen am Gemeindebrief zu beteiligen !

Einen schönen März wünscht Euch

Lutz Vogt

 


Jahresrückblick aus Sicht des Gemeindebriefs

Seit Mai hat unsere Gemeinde auch eine Homepage, also eine elektronische Ausgabe im Internet. Bisher haben über 400 Menschen diese Seiten aufgerufen, etwas mehr als einer pro Tag. Immer wieder erhält Erich Lotz junior Nachrichten aus dem Internet, in denen Menschen sich über die Homepage äußern - oder einfach nur mehr wissen wollen oder uns zum Weitermachen auffordern.

Ebenfalls im Mai erblickte Sara Schowalter das Licht der Welt - wieder Nachwuchs in unserer Gemeinde. Anläßlich ihrer Einsegnung fand Ende August ein Grillfest im Hof von Trudel Hohmann und Doris Lichti statt.

Im Juni machte der Frauenkreis einen Ausflug nach Sinsheim, von dem wir im Gemeindebrief lesen konnten.

Ebenfalls im Juni fand die Gemeindefreizeit statt, die die Gemeinde in diesem Jahr auf den Thomashof führte. Sie stand unter dem Thema "Christ sein, Zeugnis sein, Zeugnis geben" und wurde wieder von Franz und Erna Esau geleitet. Auch die Kinder kamen nicht zu kurz, betreut von Johanna Schweizer.

Ende August heirateten Karin und ich standesamtlich, am 5. September dann kirchlich. Es war ein schönes Fest, das Karin und ich so schnell nicht vergessen werden!

Im Oktober feierten wir in unserer Kapelle wieder das Erntedankfest. Der Schmuck im Inneren war wie in den Jahren zuvor ein Fest für Auge und Sinne.

Neben den hier aufgeführten Ereignissen gab es natürlich noch vieles mehr, das uns bewegt hat: Fahrten zu Veranstaltungen des Verbandes, Abendmahlsfeiern, viele Planungen in den Mitarbeiterbesprechungen und so weiter. Ich hoffe, daß wir auch nächstes Jahr wieder von vielen verschiedenen Ereignissen berichten können!


Lutz Vogt


Was, der Paulus ???


Wenn wir uns Paulus so als Person vorstellen, dann stellen sich viele einen imposanter Redner vor, der es verstand, die Massen zu überzeugen. Wir stellen uns vor, wie er selbstsicher vor Königen spricht, oder wie er auf dem Areopark, dem Versammlungsplatz in Athen, redegewandt mit den Gelehrten diskutiert hat. Wir stellen uns einen Mann vor, der mit großer Würde und Autorität auftrat, eben dieser Superapostel, der fast die ganze damalige Welt erreicht hat und dabei noch die Zeit fand, einen Großteil des Neuen Testaments zu schreiben. Was für ein Mann Gottes, ein Gelehrter, ein Theologe und Missionar, Gemeindegründer und Schriftsteller.

Und dann sehen wir uns selbst an und verlieren die Hoffnung, denn wir können wir neben so einem Giganten bestehen? Wie kann Gott uns mit all unseren Fehlern gebrauchen? Wir haben nun mal nicht solche überragenden Fähigkeiten.

Ich mußte an Paulus denken, als ich letzte Woche einen Mann aus Nepal traf, Mosa Tamang ist sein Name, und er hat etwas davon erzählt, was Gott gerade in Nepal tut. Er stellte sich vor als der lebende Beweis der Güte Gottes. Mosa erzählte, daß seine Mutter schwer krank wurde, als sie mit ihm schwanger war. Auf den Bergen, wo sie lebten, gab es keinerlei ärztliche Versorgung und so ging sein Vater wie alle anderen zu den Medizinmännern und Zauberdoktoren, doch keiner konnte seiner Mutter helfen. Sie sagten alle, sie müsse sterben.

Doch da kamen einige Verwandte aus der Stadt zurück, in der sie gearbeitet hatten. Die Verwandten hatten einen Missionsarzt kennen gelernt und waren gerade erst Christen geworden. Alles, was sie wußten, war, daß Jesus sie liebt, daß er sie erlöst hat und daß er helfen kann. Als Analphabeten hatten sie keine Bibel und auch sonst noch keine christliche Lehre bekommen, sie kannten nur noch ein paar Lieder.

Diese Verwandten legten Mosas Mutter im Gebet die Hände auf und Gott hat sie augenblicklich geheilt. Darauf hin bekehrte sich die ganze Familie und noch einige andere aus dem Dorf.

Letztendlich wurden sie jedoch verfolgt und vertrieben, doch überall, wo sie hinkamen, fingen sie an, für die Kranken zu beten, diese wurden geheilt und Menschen kamen zum Glauben an Jesus. Und so verbreitete sich das Evangelium mit der Zeit unter dem ganzen Volksstamm der Tamang in Nepal.

Mosa schloß dieses Zeugnis in einem deutschen Gottesdienst mit einer Bemerkung ab, die mich tief getroffen hat. Er sagte: "Wenn Gott meinen Vater, der ungebildet ist und weder lesen noch schreiben kann, und der keinerlei finanziellen Möglichkeiten hat, gebrauchen konnte, um einen ganzen Volksstamm zu erreichen, wie viel mehr kann er dann mit euch Deutschen tun, die ihr so viel habt und so gut ausgebildet seid?"

Mosa ist ein kleiner, unscheinbarer Mann. Er hat wenig Ausbildung und ist schon gar kein Theologe, doch er ist ein Missionar unter seinem Volk, der in seiner Bescheidenheit nicht sagt, wie viele Gemeinden er schon gegründet und wie viele Menschen er schon zu Jesus geführt hat. Und er ähnelt Paulus. Denn der historische Paulus soll der Überlieferung nach, auch ziemlich klein gewesen sein. Außerdem sagt man, er sei mißgebildet gewesen, habe einen Buckel gehabt oder so etwas. Darüber hinaus können wir ziemlich sicher davon ausgehen, daß er ein schweres Augenleiden hatte. Auch war er seiner eigenen Beschreibung nach kein guter Rethoriker. Denn Paulus beschreibt seinen eigenen Dienst in 1. Kor. 2, 3-5 und sagt da: "Ich war bei euch in Schwachheit und in Furcht und mit großem Zittern; und mein Wort und meine Predigt geschahen nicht mit überredenden Worten menschlicher Weisheit, sondern in der Erweisung des Geistes und der Kraft, damit euer Glaube nicht steht auf Menschenweisheit, sondern auf Gottes Kraft."

Paulus war wie Mosa, und wie wir. Es war Gottes Kraft, die in ihm und durch ihn wirkte. Können wir im Glauben annehmen, daß die gleiche Kraft Gottes auch in uns und durch uns wirken kann? Dann können auch wir ein Werkzeug in der Hand des Baumeisters sein, der das Reich Gottes baut.

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung  ...

  1. Auf der Mitarbeiterbesprechung am 03.02.1999 wurden folgende Themen besprochen:

    1. Termine
    Die Termine für den März wurden besprochen.

    2. Prediger für den 14.03.1999
    Wer wird am 14.03. predigen? Nachfrage bei Jürgen Schowalter, Erich Lotz junior oder Axel Dalügge

    3. Abendmahl
    Wann feiern wir Abendmahl? Nachfragen: Kann Erich Lotz junior am Karfreitag oder Ostersonntag Dienst mit Abendmahl tun? Wenn nicht, soll das Abendmahl am 21.03.1999 mit Kurt Kerber gefeiert werden.

    Christel Lotz
    .

 Trennlinie - Stift

 

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Sie trinken auf ihre neue Freundschaft.

"Wenn du fünf Fernsehgeräte hättest, würdest du mir eines schenken?" - "Freilich."

"Wenn du fünf Autos hättest, würdest du mir eins schenken?" - "Freilich."

"Wenn du fünf Hemden hättest, würdest du mir eins schenken?" -
Der Gefragte schüttelt den Kopf.
"Warum nicht?" - "Ich habe fünf Hemden."

Aus: W. Hoffsümmer, Kurzgeschichten 1, Grünewald-Verlag
(gefunden im Internet im von Lutz Vogt)

 


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