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GEMEINDEBRIEF 
Mai 2002

Grußwort 

Auch dieses Jahr habe ich mich wieder gefragt, wie ich Pfingsten in dieser Ausgabe berücksichtigen kann. Statt einer Fundstelle habe ich diesmal aus der Bibel zitiert, genauer aus Apostelgeschichte 2, 1-4, die Stelle, in der der Geist Gottes auf die Jünger kommt.

Als ich die Stelle eingetippt habe, stellte ich mir vor, wie das wohl heute wäre - wenn sich am Sonntag im Gottesdienst der Geist wie ein züngelndes Feuer auf jeden von uns niederlassen würde. Das ist schon eine seltsame Vorstellung und weil sie so fremdartig ist, auch irgendwie erschreckend. Na ja, damals war alles anders! So denken wir heute, und so etwas wie damals passiert heute nicht mehr.

Dabei wäre es faszinierend, wenn wir heute, von Gottes Geist erfüllt, in fremden Sprachen reden könnten, und jeder, der uns zuhörte, uns verstehen würde. Die Jugendlichen würden sicherlich andere Worte hören als die Erwachsenen. Spätaussiedler, Asylbewerber, Gastarbeiter aller Nationen würden die Gute Nachricht hören, jeder in seiner Sprache, jeder direkt angesprochen. Und jeder würde sie nicht nur hören, sondern auch verstehen. Und wo der Geist Gottes wirkt, würde aus dem Verstehen Frucht wachsen.

Einfach faszinierend, dieser Gedanke.

Einen schönen Mai und frohe Pfingsten wünscht Euch

Lutz Vogt


Gemeindefreizeit 2002
12-14.04.2002 Thomashof

Am Freitagabend haben wir, das waren 13 Erwachsene und 13 Kinder und Jugendliche, mit einem gemeinsamen Abendessen die Gemeindefreizeit 2002 begonnen.freizeit.gif (1703 Byte)

Mit einer Einführung und einigen zunächst unbeantwortet gebliebenen Fragen gab es den Einstieg zum Thema „Segen", das uns das ganze Wochenende beschäftigte. Unter der Anleitung von Erich Lotz jun. haben wir in 2 weiteren Einheiten am Samstag- und Sonntagmorgen erarbeitet, was Segen überhaupt bedeutet und vor allem, wie und warum Gott uns segnen will. Die wichtigsten Aussagen für mich persönlich waren:

  • Gott will uns segnen, damit andere Menschen erkennen, wer er ist und damit er geehrt wird.

  • Gott will uns segnen, aber wir sind nicht Ziel und Zentrum seine Segens, sondern seiner Ehre!

Lisa und ich habe es sehr genossen, dass unsere Kinder während der Bibelarbeit bei Titin Dalügge gut aufgehoben waren und etwas von dem Guten Hirten gehört und erfahren haben.

Den Samstagnachmittag nutzte die jüngere Hälfte der Teilnehmer trotz Nieselregens zu einem Besuch im Karlsruher Zoo.

Bei dem gemeinsamen Toto-Spielabend kamen die Lachmuskeln nicht zu kurz. Jeder Teilnehmer war in mindestens einem von 9 Spielen gefordert, sein Geschick oder seine Cleverness unter Beweis zu stellen. Die Siegerinnen Johanna und Rahel hatten auf die richtigen „Pferde" gesetzt.

Am Sonntagmittag haben wir nach der letzten Themen-Einheit mit einem gemeinsamen Abendmahl und dem Mittagessen ein gesegnetes Wochenende abgeschlossen.

Die Highlights wurden übrigens fachmännisch von Lukas N. per Video-Kamera eingefangen. Vielleicht ergibt sich in den nächsten Wochen die Gelegenheit, den Daheimgebliebenen einen Einblick in die Gemeindefreizeit zu gestatten.

Udo Adams


Gemeindefreizeit 2002

Vom 12. - 14.April 2002 wollen wir wieder eine Gemeindefreizeit auf dem Thomashof durchführen. Es gelten dieses Jahr wieder die Preise „Ganz für Halb". Für ein Doppelzimmer fallen damit 18,50 € / 37,- DM pro Person und Tag an, für ein Einzelzimmer 24,- € / 48,- DM.


Wandeln im Glauben!?

Ich war ja gerade in Amerika mit noch ein paar Leuten. Wir haben dort viel gesehen und haben so die typischen Touristen Sachen gemacht, besonders in Washington. Da haben wir so in 3 Stunden die Hauptsachen gesehen, zu Fuß. Und als mir dann so auf dem Rückweg zum Van die Füße weh getan haben, fing ich an mir Gedanken über das Laufen zu machen. Jesus ist ja auch viel gelaufen. Und überhaupt GEHEN wir ja alle so irgendwie durchs Leben. Und Jesus ging auch durchs Leben, nur ging er ganz anders, was machte da den Unterschied??

Und dann ist mir dieser Vers eingefallen, den Paulus an die Gemeinde in Korinth geschrieben hat in 2. Kor. 5,7, dass wir im Glauben wandeln, und nicht im Schauen. Was waren also die Beine Jesu, die ihn durch sein Glaubensleben getragen haben, damit er im Glauben gehen konnte, nicht im Schauen??

Ich habe da wirklich 2 Beine gefunden. Dinge, die sich konstant durch Jesu Leben ziehen und die seinen Dienst getragen und vorangebracht haben. Die Beiden Beine waren Mitleid und Vollmacht.

Immer wieder lesen wir, dass Jesus die Menschen ansah, und er war „innerlich bewegt". Ob er nun das Volk sah wie eine Herde von Schafen ohne Hirten (Mt. 9,36) oder die Kranken in Mt. 14,14, ob die Witwe, die gerade ihren Sohn verloren hatte in Lk. 7,12ff, immer wieder lesen wir, dass Jesus „innerlich bewegt" war. Und daraus hat er gehandelt.

Nun, er war nicht nur immer wieder selbst innerlich bewegt, er benutzte dieses Wort auch in seinen Gleichnissen, wie zum Beispiel beim Barmherzigen Samariter, der den Mann auf der Straße liegen sah und „innerlich bewegt war" (Lk. 10,33), oder der Vater beim Verlorenen Sohn, als er aus der Ferne seinen Sohn sieht (Lk. 15,20). Immer wieder sehen wir, dass Jesus es auch gebrauchte, das „innerlich bewegt sein". Oder es heißt auch „es jammerte ihn".

Nun, was bedeutet das denn. Das Griechische Wort, das da steht, bedeutet eigentlich, es dreht einem den Magen oder die Eingeweide um. Wenn Jesus das Leiden der Menschen ansah, da hat es ihm den Magen rumgedreht. Er konnte es einfach nicht mit ansehen, etwas musste passieren. Sein Mitleid mit den Menschen hat ihn zum Handeln getrieben, denn was er sah, konnte einfach nicht so bleiben.

Das eine Bein, auf dem Jesus im Glauben wandelte, war seine Motivation, Mitleid mit den Menschen.

Doch was nützt die beste Motivation, wenn man nichts tun kann? Wenn man keine Vollmacht hat?? Überhaupt nichts. Motivation ohne Vollmacht hinkt. Genau wie Vollmacht ohne Motivation sich nie bewegen wird. Wo kam also die Vollmacht Jesu her, die es ihm ermöglichte, wirklich etwas zu bewegen??

Sie lag in seinem Gehorsam dem Vater gegenüber. Jesus sagte in Joh. 5,19, dass der Sohn nichts aus sich selbst heraus tun kann, sondern nur das tut, was er den Vater tun sieht. In Lk. 5,17 sehen wir ein Beispiel, wie das funktionierte. Da sitzt Jesus mit ein paar Schriftgelehrten und diskutiert. Da merkt er auf einmal, wie die Kraft Gottes da ist, um zu heilen. Jesus verlässt die Diskussionsrunde und heilt einen Gelähmten, was die Diskussion erst richtig in Gang bringt. Jesus sah, was der Vater gerade tat und investierte sich da! Er tat das, was in Eph. 2,10 beschrieben ist. Er wandelte in den guten Werken, die Gott im Voraus für ihn bereitet hatte.

Was brauchen wir also, um im Glauben zu wandeln und wirklich laufen zu lernen?? Wir müssen lernen, beide Beine zu bewegen, d.h. wir müssen anfangen darum zu beten, dass Gott uns unsere Gleichgültigkeit nimmt und uns auch an dem Schmerz von anderen teilhaben lässt, damit echtes Mitleid anfängt uns den Magen rum zu drehen. Dann wird diese Motivation uns zum Handeln treiben. Und wir müssen darum beten, dass Gott uns die Augen öffnet für das, was er gerade tut und was er für uns vorbereitet hat. Denn darin, das zu erkennen, liegt die Vollmacht, wirklich etwas verändern zu können und zum Segen zu werden.

Möge Gott uns Gnade dazu schenken, wirklich laufen zu lernen.

Erich Lotz


Mitarbeiterversammlung  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung 

Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 18.04.2002:

1. Termine

Wir haben die Termine für Mai und zum Teil schon für den Juni festgelegt.

2. Vorstandssitzung des Verbandes

Am 15. Mai 2002 findet die Vorstandssitzung des Verbands in unseren Gemeinderäumen statt. Wir suchen noch jemand, der Kuchen dafür backt, Christel und Erich Lotz übernehmen dankenswerterweise die restliche Versorgung der Vorstandsmitglieder.

3. Freizeit

Udo und Lisa Adams schreiben einen Bericht für den Gemeindebrief, der auch in der Verbandszeitung veröffentlicht werden soll.

4. Sonntagsschule

Die jungen Eltern machen mit Titin einen Termin aus, an dem sie planen, eine Sonntagsschule in den Gemeinderäumen zu organisieren und zu starten.

5. Evangelische Allianz Neustadt

Heiner Becker, der bisher unsere Gemeinde in der Allianz vertritt, hat für die regelmäßige Teilnahme keine Zeit. Udo Adams erklärt sich bereit, die Allianz-Arbeit zu übernehmen und wird von den Mitarbeitern einstimmig delegiert.

Lutz Vogt


 

Herr,

wie sind dein Werke so groß und viel!

Du hast sie alle weise geordnet,

und die Erde ist voll deiner Güter.

Ps 104,24


Zum Beginn des jüdischen Pfingstfestes waren alle Jünger wieder beieinander.

Plötzlich kam vom Himmel her ein Brausen wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganz Haus, in dem sie sich versammelt hatten.

Zugleich sahen sie etwas wie züngelndes Feuer, das sich auf jedem einzelnen von ihnen niederließ.

So wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt, und sie redeten in fremden Sprachen; denn der Geist hatte ihnen diese Fähigkeiten gegeben.

Apostelgeschichte 2, 1-4


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