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GEMEINDEBRIEF 
Mai 2004

Grußwort 

Der Mai steht vor der Tür, die Pflanzen blühen, viel sind auch schon verblüht, die ganze Natur treibt aus und wächst. Und alles ohne unser Zutun, allein mit Gottes Segen.

Auch die Europäische Union wächst. Gleich zehn neue Länder treten der EU bei, die von 15 auf 25 Mitglieder wächst. Auch das passiert ohne unser direktes Zutun, aber keiner weiß, ob oder wie viel Gottes Segen darauf liegt. Hoffen wir, dass die Menschen, also die Politiker, Wirtschaftslenker und die Einwohner der neuen und der alten Mitgliedsländer Gottes Segen erbitten und ihn mitnehmen auf ihren Weg.

Irgendwie passt das zu Pfingsten, denn da geht es um Gemeinschaft und den Heiligen Geist. Und das wünsche ich mir auch für uns und unsere Gemeinschaft, sei es die Gemeinde oder der Hauskreis: Dass wir durchdrungen sind vom Heiligen Geist und die Gemeinschaft suchen und finden. Was könnte uns Besseres und Schöneres passieren?

Einen schönen Mai und frohe Pfingsten wünscht Euch

Lutz Vogt


Der Faszinationsfaktor

Die Bibel ist voll von faszinierenden Geschichten. So vieles in der Bibel klingt unwahrscheinlich, so vieles lässt sich nicht erklären. All diese Geschichten von Zeichen und Wundern, Heilungen, wunderbarer Brotvermehrung, Öl, das nicht aufhört zu fließen, Toten, die wieder aufstehen usw. Auf der einen Seite unglaublich, auf der anderen Seite doch faszinierend, oder nicht?? Egal, ob wir an die Bibel glauben oder nicht.

Eine der Geschichten, die mich schon als Kind fasziniert haben steht in Matt. 14,22 ff. Die Situation war folgende: Jesus hatte gerade 5000 Männer, also mit Frauen und Kindern so ca. 15 000 -20 000 Leute, mit 5 Broten und 2 Fischen satt gemacht, und dann brauchte er etwas Abstand. Also schickte er seine Jünger schon mal im Boot voraus über den See nach Hause und sagte ihnen, er würde später nachkommen.

Jesus ging also beten und seine Jünger paddelten los. Doch dann kam Gegenwind auf und die Jünger, obwohl sie ja einige erfahrene Fischer dabei hatten, hatten ihre liebe Not damit.

In dieser Situation, mitten in der Nacht, sehen sie auf einmal eine Gestalt auf dem See laufen. Zuerst haben sie sich ziemlich erschreckt, denn sie dachten, es sein ein Gespenst, und sie haben geschrieen. Doch da beruhigte sie Jesus und gab sich zu erkennen.

Als Jesus sich zu erkennen gibt, steht natürlich mal wieder Petrus als erster auf der Matte und will das gleiche. Er sagt Jesus, wenn er es denn wirklich sei, dann solle er ihn rufen und ihn auch auf dem Wasser gehen lassen.

Die meisten von uns werden das Ende der Geschichte kennen. Jesus ruft Petrus, er steigt aus dem Boot, läuft ein Stück auf dem Wasser, bekommt Angst, sinkt ein, Jesus zieht ihn wieder raus, stillt den Sturm und alles ist gut.

Diese Geschichte hat mich schon immer fasziniert. Wie ist es wohl, auf dem Wasser laufen zu können?? Das wäre mal ein spektakulärer Auftritt. Wie geht das, auf dem Wasser zu laufen?? Oder all das andere Zeug! Heilung?? Brotvermehrung?? Gleiches Prinzip. Beim Laufen auf Wasser sehe ich nicht gerade den Nutzen für die Menschheit, aber bei all den anderen Dingen, die Jesus so getan hat.

Und weil ich fasziniert war und bin von dem, was Jesus so getan hat, habe ich lange nach Schlüsseln gesucht, wie man da hin kommen kann, „auf dem Wasser zu gehen“. Ich habe mich mit Petrus beschäftigt, der näher dran war als alle anderen vor und nach ihm. Sein Glaube, seine Forschheit, sein Fordern und was nicht alles. Und ich schäme mich fast zugeben zu müssen, dass ich den Schlüssel in diesem Text so lange Jahre total verpasst habe.

Petrus hat den Faszinationsfaktor ausgeschaltet. Petrus war nicht fasziniert und wollte etwas Faszinierendes erleben. Petrus wollte wissen, ob die Gestalt auf dem Wasser Jesus ist. Er sagt: „Herr, bist du es, so befiehl mir ..!!“

Petrus ging es nicht um die Faszination, es ging ihm darum, seinen Herrn zu kennen und nicht nur zu sehen und zu verstehen, sondern auch zu erleben, wer Jesus ist.

Ich kenne noch eine Person in der Bibel, die so war, die um jeden Preis einfach nur Jesus kennen wollte. In Philipper 3,7-12 schreibt Paulus darüber, dass er alles, was er bis dahin gekannt hat, für Schaden erachtet, damit er nur Jesus kennen lernt. Er will ihn so sehr kennen, dass er so sogar seine Leiden teilen möchte.

Ist es ein Zufall, dass gerade diese beiden Männer auch in der größten übernatürlichen Autorität unterwegs waren??

Mir ist es wichtig geworden, den Faszinationsfaktor zu minimieren. Ja, ich will, dass Jesus und was er tut mich weiter mehr als alles andere fasziniert. Doch noch mehr möchte ich Jesus kennen lernen, wissen wer ER ist, wie ER ist, eins werden mit IHM.

Denn darum geht es im Christsein: kleine Christusse zu werden.

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Mitarbeiterbesprechung 

    Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 15.04.2004: Heiner beginnt mit einer Lesung aus 2. Mose 19,6 und Offenbarung 1, 5+6, einer Auslegung und Gebet.

1. Termine

Festlegung der Termin für den Monat Mai.

2. Gottesdienstleitung

Jürgen und Udo tauschen sich aus über die Leitung der Gottesdienste am 18.04.2004 und 02.05.2004.

3. Lehreinheit

Vorschlag für ein Thema für eine Lehreinheit: Esoterik und deren Praktiken.

4. Vorausschau Termine der Evangelischen Allianz Neustadt

a) Am 21.05.2004 um 19:30 gastiert ein amerikanischer Chor in der Pauluskirche in Hambach.

b) Am Samstag, den 26.06.2004, von 9:30 Uhr bis 13:00 findet eine Klausur statt. Weitere Informationen werden folgen.

5. Sonstiges

    Austausch über unsere Erlebnisse der letzten Wochen.

    Der Abend endet mit gemeinsamem Gebet.

    Christel Lotz


 

Die Welt bietet Zufriedenheit, Christus schenkt Frieden.


Peter Hahne, deutscher TV-Nachrichtenmoderator, stellvertretender ZDF-Hauptstadtstudioleiter, Schriftsteller und Mitglied im Rat der EKD

in ›Mut für den Tag‹, erschienen bei ›Johannis‹, Lahr


 

Schaffe in mir, Gott, ein reines Herz
 und gib mir einen neuen, beständigen Geist.
 

Heile mein Herz, dann wird mein Glauben gestärkt.
Heile meinen Verstand, dann wird er über Gutes nachsinnen.
Heile meine Zunge, dann wird sie dein Lob singen.
Heile meine Augen, dann werden sie die Wunden der Kranken sehen.
Heile meine Ohren, dann werden sie den Schrei der Notleidenden hören.
Heile meine Hände, dann werden sie mit anderen teilen.
Heile meine Füße, dann werden sie auf den Weg
des ewigen Lebens gehen.
 

Aus "Gebete zum Pfingstfest“ von Gunda Rapold
gefunden im Internet von Lutz Vogt

 


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