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GEMEINDEBRIEF 
Mai 2005

Grußwort 

„Habemus Papam“ war sicherlich das meist zitierte Wort diese Woche. Der Rauch aus der sixtinischen Kapelle stieg weiß auf, was anfangs nicht leicht zu unterscheiden war: Das Konklave der römisch-katholischen Kardinäle hat überraschend schnell in dieser Woche einen neuen Papst gewählt.

Na schön, werdet Ihr denken, aber was geht das uns an - schließlich sind wir eine evangelische Freikirche, und der Kontrast könnte kaum größer sein.

Wenn man sich die Fernsehbilder und die Nachrichten der vergangenen Tage anschaut, frage ich mich schon manchmal, wie das alles zusammen­passt. Verschwindet der Glaube wirklich aus unserem Leben und unserer Welt? Warum trauern dann soviel Menschen um den verstorbenen Papst Johannes Paul II. Warum freuen sich so viele über die schnelle Wahl des neuen Papst Benedikt XVI.?

Und natürlich waren auch die kritischen Stimmen da diese Woche: Es hätte ein weniger konservative Papst sein sollen, mehr Öffnung für die Welt ist notwendig, die Kirche muss sich anpassen. Es sei an der Zeit für homosexuelle Priester, hieß es einmal. Ist es das wirklich?

Und ist der Kontrast wirklich so groß? Glauben wir nicht alle an den einen Christus, sagen wir nicht alle „Nur durch die Gnade sind wir gerettet?“ Ja, das sagt auch die katholische Kirche! Warum müssen wir immer die Unterschiede betonen, warum nicht die Gemeinsamkeiten?

Ich nehme es als gutes Zeichen, dass das Thema „Glaube“, dass Jesus Christus wieder in den Medien war, dass dies das zentrale Thema der letzten Tage war. Und ich wünsche uns den Mut, über unseren Glauben auch so offen zu reden, wie wir das in letzter Zeit oft verfolgen konnten.

Einen schönen Mai wünscht Euch

Lutz Vogt


Reich werden durch Lesen

Die Bibel zeigt den Willen Gottes, die Lage des Menschen, den Heilsweg, das Schicksal der Sünder und die Glückseligkeit der Glaubenden. Ihre Lehren sind heilig., ihre Vorschriften bindend, ihre Berichte sind wahr und ihre Entscheidungen unabänderlich. Lies darin, um verständig zu werden. Glaube ihr, um gerettet zu werden, und lebe danach, um heilig zu sein. Sie gibt Licht, dich zu leiten, Nahrung, dich zu erhalten und Erquickung dir zur Freude.

Sie ist die Landkarte des Reisenden, der Stab des Pilgers, der Kompass des Piloten - die Lebensordnung des Christen. Ihre Botschaft stellt das Paradies wieder hier, öffnet den Himmel und überwindet die Pforten der Hölle.

Christus ist ihr herrliches Thema, unser Wohl ihr Plan und die Verherrlichung Gottes ihr Ziel: Sie soll unser Denken erfüllen, unsere Herzen leiten und unsere Schritte lenken. Lies betend darin. Sie beinhaltet die Quelle des Reichtums, das Paradies der Herrlichkeit und den Strom der Freude. Sie ist dir für dieses Leben gegeben. Sie legt dir höchste Verantwortung auf und warnt, mit ihrem heiligen Inhalt zu spielen.

gefunden von Christel Lotz im HEROLD


Christoph Landes vom Mennonitischen Hilfswerk e. V. schreibt:

In den vergangenen Tagen wurde in den Medien über die Situation in Kirgisien berichtet. Das Mennonitische Hilfswerk unterstützt in Kirgisien ein Projekt des Missions- und Hilfswerk LOGOS. Im Projekt geht es um Sozialarbeit unter Jugendlichen. Die Arbeit von LOGOS ist dort aber wesentlich umfangreicher.

Ich leite Euch einen Rundbrief der Familie Rempel weiter. Sie schildern Ihre Eindrücke der letzten Tage und rufen zum Gebet für Kirgisien auf.

 

Liebe Freunde,

24. + 25. März werden für immer in die Geschichte Kyrgyzstans eingehen. Und auch wir werden es nie vergessen. Gründonnerstag nachmittags haben zahlreiche Anhänger der Opposition das Regierungsgebäude gestürmt. Die Opposition hat die Macht im Land übernommen. Keiner, auch die Protestler, hatte geahnt, dass es so schnell gehen würde. Der Präsident Askar Akaewitsch hat das Land verlassen. Ahnungslos über die möglichen Gefahren, sind wir auch zum weißen Haus gefahren um bei diesem historischem Ereignis dabei sein zu dürfen. Verschiedene Oppositionsführer hielten ihre Reden unter den Jubelrufen tausender Demonstranten. Besonders froh schien die Menge zu sein, als Felix Kulow, ehemaliger Ministerpräsident, der fünf Jahre im Gefängnis verbracht hatte und an diesem Nachmittag wieder frei kam, kurz am Fenster erschienen war.

Spät abends habe ich dann noch Margarete Daiker, eine Praktikantin aus Bielefeld, zu ihrem Übernachtungsheim gebracht. Unterwegs wurden wir Zeugen massenhafter Plünderungen der Geschäfte. Jugendliche, Kinder und ältere Leute allesamt schleppten, was sie nur konnten. Der chinesische Supermarkt, wurde vollständig ausgeraubt und angezündet. Wir hatten es schon etwas mit der Angst zu tun, als wir die raubbegeisterten Massen mit elektronischen Geräten und Möbelstücken um unser Auto herum manövrieren sahen.

Am Karfreitag brachten wir unsere Praktikanten zum Flughafen. Fast alle Flüge wurden gestrichen, aber der Flug nach Deutschland ging rechtzeitig. Das war eine Gebetserhörung, weil das Visum nur noch an diesem Tag gültig war. Falls der Flug verlegt wäre, wüssten wir nicht, wie wir die Visa verlängern könnten, weil alle behördlichen Einrichtungen geschlossen waren. Auf dem Rückweg vom Flughafen wollten wir die Stadt besichtigen. Uns bot sich ein grauenhafter Anblick. Sämtlich große Geschäfte wurden vollständig ausgeraubt und angezündet. Da wo am Vorabend unser Auto geparkt stand, lag alles in Schutt und Asche. Immer noch trugen Kinder, Jugendliche, Erwachsene und sogar ältere Leute schamlos Sachen aus den Geschäften heraus. Eigentümer kleiner Geschäfte packten ihr Gut und Haben in Autos in der Angst vor weiteren Plünderungen. Eingänge wurden verbarrikadiert. Fast alle Geschäfte waren geschlossen. Es gab kein Brot zu kaufen. An einer Bäckerei haben wir gleich 15 Brote gekauft für die nächsten Tage. Leute standen Schlange um Säcke mit Mehl einzukaufen, falls es kein Brot geben sollte.

Davina hat die ganze Zeit nur geweint. Sie hatte Angst und wollte weg aus Kyrgyzstan. Bischkek ist nicht mehr so wie früher. Man war Zeuge des Aufschwungs, hat sich gefreut über jedes schöne Gebäude, das errichtet wurde, hat genossen in den modernen Geschäften einzukaufen und jetzt diese Zerstörung. Man sieht den Leuten die Enttäuschung in den Augen an. Gerade haben wir erfahren, dass der Ausnahmezustand und eine Ausgangssperre nach 20 Uhr ausgerufen wurden. Die Polizei bekam die Erlaubnis Schusswaffen einzusetzen gegen Randalierer und Plünderer. In der Nacht wurden zahlreiche Schüsse berichtet. Nachts weckte uns ein Anruf, dass das Trinkwasser vergiftet wurde und wir das Wasser aus dem Hahn nicht benutzten sollten. Morgens haben wir zum Glück eine Meldung im Fernseher bekommen, die dieses Gerücht dementierte.

Heute ist Samstag vor Ostern. Welche Hoffnung hat das Land Kyrgyzstan. Die Opposition ist nicht einig wie es weiter gehen soll. Sie hat die Lage auch nicht im Griff. Kann man seine Hoffnung nur auf Politiker setzten? Wir sind überzeugt, dass nur im auferstandenen Jesus die Antwort ist. Er lenkt die Geschicke der Menschheit und macht aus Räubern Gerechte. Nur Er gibt eine lebendige Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Diesen Brief schreiben wir nicht dazu um die russlanddeutsche Meinung über Kirgisen zu unterstützen: „Das ist typisch kirgisisch. Von diesen Faulpelzen konnte man auch nichts anderes erwarten.“ Was hier passiert ist nicht typisch kirgisisch, es ist „typisch Mensch, der Gott nicht kennt.“ Es gibt sehr viele Kirgisen, denen die Plünderungen genauso wenig gefallen, wie auch uns. Es gibt viele freiwillige, die auf den Strassen wachen und Unordnung berichten.

Betet mit uns für Kyrgyzstan!

Heinrich, Anni, Dennis, Marco und Davina Rempel

Der Herr ist Auferstanden!


Mitarbeiterversammlung  Mitarbeiterbesprechung 

Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 07.04.2005:

Heiner liest einige Verse aus Psalm 74,10 und 1. Joh. 5,4, dazu eine Auslegung und spricht ein Gebet.

1. Termine
Wir haben die Termine für Mai festgelegt.

2. Delegiertenversammlung

Jürgen Schowalter berichtet über die Delegiertenversammlung.

Der Abend endet mit gemeinsamem Gebet.

Christel Lotz.


Bericht vom Vorstand

Der Vorstand hat auf seiner ersten Sitzung nach den Wahlen die folgenden Funktionen bestimmt:

1. Vorsitzender: Heiner Becker

2. Vorsitzender: Axel Dalügge

Schriftführerin: Wanda Schowalter

Rechner: Harald Becker

Zudem gehören dem Vorstand folgende Mitglieder an:

Titin Dalügge

Udo Adams    und

Jürgen Schowalter

Wir wünschen allen Vorstandsmitgliedern Gottes Geist und seinen Segen bei der Ausübung ihres Amtes.


 Du bist unsere Zukunft,

Herr Jesus Christus, und nicht der Tod.

Deshalb setzen wir schon jetzt

die Hoffnung gegen die Hoffnungslosigkeit,

die Freude gegen die Trauer

und lassen und durch nichts irre machen.

Hans Helmut Gollwitzer, Dr. theol., (1908) - 2000), deutscher evangelischer Theologe und Philosoph, Mitbegründer der Aktion Sühnezeichen

gefunden im Internet von Lutz Vogt

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