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 Besuchen Sie auch unser Gemeindebrief - Archiv mit allen Ausgaben seit 1998.

 

GEMEINDEBRIEF 
Mai  1998
 

 Grußwort 

Dieser Gemeindebrief ist der erste, der gleichzeitig im Internet und in der gewohnten Form erscheint. Ja, es ist tatsächlich geschafft: Wir haben seit 16.04.1998 eine eigene Homepage, auf der unser Gemeindebrief ab jetzt regelmäßig veröffentlicht wird. Wie das funktioniert und was es damit auf sich hat, erklären wir weiter unten.

Im letzten Gemeindebrief habe ich mich besonders über das Grußwort von Doris Lotz aus dem Tschad gefreut. Es ist schön, wenn die modernen Medien uns erlauben, die Verbindung untereinander zu halten. Das macht die Arbeit in der Fremde für Doris ein wenig leichter und für uns ist es um so leichter, sie im Gebet zu tragen.

Einen schönen Mai wünscht Euch

Lutz Vogt

Vortrag der Evangelischen Allianz Neustadt

Am Freitag, den 08.05.98 um 20:00 Uhr, wird abends im Gemeindezentrum Branchweilerhof Professor Reinhold Benner einen Vortrag zum Thema "Lebensperspektiven" halten.

Es geht und verschiedene Perspektiven und ihre Folgen und um eine biblische Lebensperspektive.

 



Jubiläum 

Walter Kallenbach feiert dieses Jahr sein 20-jähriges Jubiläum bei uns, vor 20 Jahren hat er unserer Gemeinde das erste Mal mit dem Wort gedient! Vielen Dank an dieser Stelle für Deinen treuen Dienst, lieber Walter Kallenbach!


Der Fluß 

Letzten Monat ging es an dieser Stelle um die Brunnen, aus denen das Wasser kommt, das Gott uns schenken will. Laßt uns diesen Monat noch etwas über dieses Wasser nachdenken.

Immer wieder wird in der Bibel das Wasser gebraucht als ein Bild des Lebens. Nicht nur in Johannes 4, als Jesus die Frau am Jakobsbrunnen trifft, sondern auch schon im alten Testament wird Jesus immer wieder beschrieben als der, der uns zum Wasser führt, zu erfrischender Lebenskraft. Denken wir doch nur an den bekannten Psalm 23, "Er führet mich zum frischen Wasser!".

Doch es wird nicht nur Brunnen geben, es werden "Ströme des lebendigen Wassers" fließen. In Sacharja 14,8 ff wird schon prophezeit, daß in der Zeit, wenn der Herr König sein wird über alle Lande, lebendiges Wasser aus Jerusalem fließen wird. Das ist ein Bild, das in der Offenbarung wieder auftaucht. In Offenbarung 21-22 wird das neue Jerusalem beschrieben, und eine Sache, die Johannes dort sieht, ist "ein Strom lebendigen Wassers, klar wie Kristall, der ausgeht von dem Thron Gottes und des Lammes!". Und neben dem Strom stehen Bäume des Lebens, die zwölf mal im Jahr Frucht tragen. Ein sehr beeindruckendes Bild.

Doch was bedeutet so eine endzeitliche Vision für uns heute? Ist es für uns nur eine Ermutigung und etwas, auf das wir im Glauben hoffen und auf das wir uns freuen dürfen? Ich glaube nicht, denn Johannes 7,38 sagt: "Wer an mich (Jesus) glaubt, wie die Schrift sagt, von dessen Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen!" Wir als Christen sind also Teil dieser Vision. Jetzt und hier sind wir die, von denen diese lebendige Ströme ausgehen sollen. Wenn wir etwas weiter lesen wird auch erklärt, wie das geschehen wird. Denn Jesus spricht über den Heiligen Geist, den die Gläubigen empfangen sollen (Joh. 7,39).

Dieser Strom, der Leben bringt, hat also etwas mit dem Wirken des Heiligen Geistes in uns und durch uns zu tun. Ich möchte noch eine andere Stelle betrachten, in der ein Strom oder ein Fluß vor kommt. In Hesekiel 47 finden wir das Bild aus Off. 22 wieder, Wasser, das aus dem Tempel fließt und zu einem Fluß wird. Und Hesekiel wird von dem Mann, der ihm diese Vision zeigt, in vier Etappen in diesen Fluß hinein geführt. Nach tausend Ellen steht Hesekiel bis zu den Knöcheln im Wasser, nach weiteren tausend bis zu den Knien, nach noch einmal tausend bis zu den Hüften und nach den letzten tausend kann er nicht mehr stehen und schwimmt in dem Fluß.

Und als Hesekiel dann wieder aus dem Fluß kommt, da sieht er etwas, das er vorher nicht gesehen hat. Auf beiden Seiten des Flusses stehen viele Bäume, genau wie in der Offenbarung.

Liebe Geschwister, Gott möchte, daß aus uns Ströme des Lebendigen Wassers fließen. Ströme, an deren Ufer Bäume stehen, die Frucht bringen für ihn, Bäume des Lebens. Doch wenn das lebendige Wasser aus uns und durch uns fließen soll, dann müssen wir erst einmal darin baden. Und das ist ein weiter Weg. Es genügt nicht, daß wir tausend Ellen weit in den Fluß gehen und uns damit begnügen, daß unsere Füße naß werden, auch nicht daß wir nach weiteren tausend bis zu den Knien oder bis zur Hüfte im Wasser stehen. Jesus sagt zu Petrus in Joh. 13,10, wer gebadet hat, der muß sich nur die Füße waschen, um ganz rein zu sein. Doch zuerst müssen wir baden. Das griechische Wort an dieser Stelle ist "Louo" und bedeutet sich ganz untertauchen, im Gegensatz zu "Nipto", das bedeutet nur einen Teil zu waschen. Auch der aussätzige Hauptmann Naaman, der zu Elisa kam (2.Kön. 5), mußte sich ganz im Jordan untertauchen, um geheilt und gereinigt zu werden. In Vorbereitung, daß dieses lebendige Wasser des Geistes Gottes aus uns fließen kann müssen wir lernen, in diesem Wasser zu baden. Dann werden wir gereinigt und geheiligt, und wenn wir aus diesem Wasser steigen, werden wir sehen, daß an den Ufern Bäume gewachsen sind, die Frucht tragen.

Wir können nicht bewirken, daß lebendiges Wasser aus uns heraus fließt, aber wir können die Nähe Gottes suchen, ihn mehr und mehr Herr sein lassen in unserem Leben. Wir können uns ausstrecken nach Jesus und danach streben, uns tiefer und tiefer selbst in diesen Strom des Lebens zu begeben. Dann werden wir auch mehr und mehr in Christus selbst zu einem Überbringer dieses Stroms, und dann werden wir sehen, wie der Baum des Lebens auch in unserem Leben Wurzeln schlägt.

  Erich Lotz junior 


  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung 

Auf der Mitarbeiterbesprechung am 14.04.98 wurden folgende Themen besprochen:

  1. Termine
    Die Termine für den Mai wurden besprochen. Zwei Sonntage sind noch offen geblieben, da Erich im Mai keinen Dienst bei uns übernehmen kann.
  2. Jubiläum
    Walter Kallenbach kam im April vor 20 Jahren zum ersten Mal in unsere Gemeinde, um uns mit dem Wort zu dienen (siehe auch nächste Seite)
  3. Gemeinderaum
    Nach langer Pause wurde das Thema "Gemeinderaum" erneut angesprochen. Alle Mitarbeiter sind sich einige, daß wir jetzt dringend Räumlichkeiten in der Nähe der Kirche benötigen. Alle Mitarbeiter (und alle Gemeindeglieder!) sind aufgefordert, konkret nach Möglichkeiten in der Nachbarschaft zu fragen!
  4. Vortrag der Evangelischen Allianz Neustadt
    Am Freitag, den 08.05.98, wird abends im Gemeindezentrum Branchweilerhof ein Vortrag der Evangelischen Allianz stattfinden, siehe dazu auch die Einladung unter dem Grußwort.
  5. Gemeindefreizeit
    Die Gemeindefreizeit vom 26. bis 28. Juni auf dem Thomashof rückt näher! Axel erstellt eine Anmeldungs-liste, in der sich jede(r) Interessierte bitte eintragen soll, damit wir uns beim Thomashof konkret anmelden können. Natürlich könnt Ihr Euch auch telefonisch oder persönlich bei Axel und Titin melden, die die Koordination der Gemeindefreizeit diesmal über-nehmen.

Unsere Gemeinde-Homepage 

Die wörtliche Übersetzung von Homepage lautet "Heimseite" und soll ausdrücken: Dies ist die Titelseite unseres Informationsangebots im Internet. Hier präsentieren wir uns und alles, was wir Menschen überall auf der Welt sagen wollen.

Seit Ende 1997 planten wir bereits die Veröffentlichung unseres Gemeindebriefs im Internet. Schnell haben wir jedoch festgestellt, daß es nicht reicht, einfach den Gemeindebrief zu veröffentlichen, sondern daß wir interessierten Lesern auch Informationen über die Gemeinde und unseren Glauben anbieten müssen. Sonst weiß der Leser nicht, ob es sich um eine zweifelhafte Sekte oder um eine ernstzunehmende Gemeinde handelt.

Was bedeutet dies nun für uns? Das Internet besteht aus einer großen Anzahl von Computern, die die unterschiedlichsten Informationen bereit halten. Jeder dieser Computer hat einen speziellen, eindeutigen Namen und die auf ihm hinterlegten Informationen eine eindeutige Bezeichnung. Der Computer, der unsere Homepage beherbergt, heißt z.B. "home.t-online.de" (das "de" am Ende besagt, daß der Computer in Deutschland steht) und unsere Seite steht unter "home/Mennoniten-Branchweilerhof".

Jeder, der mit seinem Computer eine Verbindung in das Internet hat (in Deutschland sind das weit über eine Million Menschen), egal wo dies ist auf der Welt, kann diese Seite jetzt aufrufen - wenn er den kompletten Namen kennt (aus Computer- und Seitennamen, "Adresse" genannt). Um diesen Namen bekannt zu geben, haben wir die Seite bei verschiedenen Suchmaschinen angemeldet (Computern, die fast alle Seiten im Internet und die wichtigsten Stichworte darin kennen). Wer jetzt eine dieser Suchmaschinen nach entsprechenden Stichworten (z.B. "Mennoniten") fragt, bekommt neben anderen auch unsere Adresse genannt - und kann schauen, was wir für Informationen anbieten.

Außer diesem Gemeindebrief gibt es auf unserer Homepage noch eine Seite mit Kontakten und einer Wegbeschreibung zu uns, eine Seite mit Informationen über Mennoniten und ihren Glauben, und die Geschichte des Branchweilerhofs und eine Seite mit Adressen von anderen Gemeinden und interessanten Seiten um den christlichen Glauben.

 

Lutz Vogt 

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