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GEMEINDEBRIEF 
Mai 1999

Grußwort 

Wie so oft haben wir in der Firma wieder ziemlich viel Arbeit und Hektik. Vor zwei Wochen hatten wir einen wichtigen Termin, da sind viele Dinge liegen geblieben, die jetzt dringend erledigt werden müssen, zusätzlich zur normalen Arbeit.

Bei all dem Trubel verliert man nur allzu leicht Gott ein wenig aus den Augen. Man betet vielleicht nur halbherzig, denkt schon an die nächsten wichtigen Aufgaben und wie man sie lösen kann. Gar zu oft stellt man am Ende des Tages fest, daß Gott in den Gedanken gar nicht vorkam. Zeit für Dankbarkeit ist kaum, höchstens für die Bitte um Kraft, alles zu bewältigen. Wer kennt das nicht: Gott schiebt man ein wenig beiseite, um all die viele Arbeit endlich zu tun.

Vor drei Monaten habe ich eine ähnliche Situation gehabt und habe auch ein Stück mich selber in dem damaligen Grußwort ermahnt, genau dies zu tun: innezuhalten und Zeit für Gott zu haben.

Diesmal ist es mir im Gegensatz dazu gelungen, Gott fest im Blick zu behalten und ihn in der Alltagshektik immer wieder zu suchen. Und obwohl die Arbeit davon nicht weniger wurde, waren die damit verbunden Sorgen doch sehr viel kleiner. Diese Erfahrung und diese Leichtigkeit wünsche ich jedem, der momentan mal wieder in Arbeit versinkt !

Einen schönen Mai wünscht Euch

Lutz Vogt

 


Bericht von der Gemeindeversammlung vom 21.03.1999

Lied 316 und Begrüßung durch Heiner Becker
Ein besonderer Gruß geht an Lisa und Udo Adams, die heute als Gemeindeglieder bei uns sind.

Lesung Eph 1,2-7 und Gebet

Rückblende 1998

Dank an alle, die in und an der Gemeinde einen Dienst tun.
Lob und Preis dem Allmächtigen, der die Gemeinde so wunderbar erhalten hat.

Kassenbericht von Harald Becker

Dank der Gemeinde an den Kassierer und Entlastung desselben.

Berichte über die verschiedenen Arbeitszweige

Christel Lotz berichtet über die Frauenstunde.
Anschließend gibt Titin Dalügge eine Bericht über die Kinderarbeit
Zum Schluß informiert Axel Dalügge über den Hauskreis

Wahlen zum Vorstand

Leider scheidet Erich Lotz junior aus dem Vorstand aus

Der bestehende Vorstand wird wiedergewählt. Für Erich Lotz junior wird Jürgen Schowalter gewählt. Vorstandsmitglieder sind damit (in alphabetischer Reihenfolge): Harald Becker, Heiner Becker, Axel Dalügge, Maria Faust, Erich Lotz senior, Jürgen Schowalter

Verschiedenes

Der 5. Sonntag im Monat (vier mal im Jahr) wird gottesdienstfrei sein

Der Silvestergottesdienst wird um 17:00 Uhr stattfinden

In Zukunft wird das Abendmahl alkoholfrei sein

Die Versammlung bejaht die Bemühungen des Vorstandes in der Suche nach Lösungen zur Beschaffung von Gemeinderäumen

 

Schluß mit Dank für die rege Mitarbeit, Lied 417 und Gebet


Christel Lotz


Der Tempel - Symbol unseres Gottesdienstes

Diesen Monat und die nächsten paar Monate wollen wir uns etwas mit dem Tempel beschäftigen, und damit, was die verschiedenen Bereiche im Tempel uns über Stationen im Gottesdienst und in unserer persönlichen Anbetung beibringen können. Dabei werden wir durch die verschiedenen Vorhöfe gehen und sehen, was dort geschah und wie es sich auf unseren Gottesdienst im Neuen Testament übertragen läßt. Dann werden wir in den Tempel gehen und einen Blick zuerst ins Heiligste und dann in das Allerheiligste werfen, den Platz, an dem Gott uns eigentlich haben will. Wir wollen uns somit ein wenig mit dem Gottesdienst im Alten Testament beschäftigen und von den Prinzipien lernen, wie wir in unseren Gottesdiensten tiefere Gemeinschaft mit Gott haben können.

Bevor die Israeliten im AT überhaupt den Tempel, oder den Gottesdienst, der dort stattfindet, erreichten, mußten sie erst einmal nach Jerusalem kommen. Dreimal im Jahr sollte das ganze Volk zusammen kommen und dem Herrn ein Fest / Gottesdienst feiern. (2. Mose 23,15-16) Ein Gottesdienst dauerte damals eine Woche plus An- und Abreise. Die Israeliten kamen nicht unvorbereitet in den Gottesdienst, sie freuten sich darauf. Sie kamen von nah und fern nach Jerusalem, denn dort trafen sie Gott und Verwandte und Freunde. Es war ein Fest miteinander in der Gegenwart Gottes.

Man konnte den Tempel schon von weit her sehen, denn der Tempel war das höchste Gebäude in Jerusalem. Da Jerusalem an sich schon auf dem Berg liegt und der Tempel auch noch an der höchsten Stelle in Jerusalem stand, war er schon von weitem her zu sehen. Das goldene Dach des Tempels markierte schon von weitem das Ziel der Reise, den Ort, an dem Gott wohnte.

Und wenn die Israeliten sich auf dem Weg machten, um im Tempel ihren Gott zu verehren und anzubeten, dann trafen sie sich schon auf dem Weg und ermutigten sich gegenseitig mit Psalmen und Lobliedern, wie Psalm 81 oder Psalm 84, Gott schon zu begegnen und ihn zu loben.

Der Gottesdienst fing im Prinzip schon vor dem Tempel an in der Ermutigung und in der Erwartung, Gott zu begegnen, und jeder kam vorbereitet. Jeder hatte ein Opfer dabei und jeder hatte sich rituell gereinigt und war bereit, in die Gegenwart Gottes zu treten.

Wenn wir zum Gottesdienst gehen, kommen wir dann vorbereitet? Haben wir etwas dabei wie es in 1. Korinther 14,26 steht? Und kommen wir mit der Erwartung, Gott in unserem Gottesdienst zu begegnen? Das ist nicht nur ein alttestamentliches Konzept, denn wir sehen die gleichen Grundlagen im NT. Wir müssen nicht mehr in den Tempel in Jerusalem, wir sind nun der Leib Christi als Gemeinde (1. Kor. 12,27) und nun ist unser Körper der Tempel des Heiligen Geistes, Gott in uns (1. Kor. 6,19). Wir als einzelne und als Gemeinde sind nun der Tempel, in dem Gott durch den Heiligen Geist wohnt. Wenn wir zusammen kommen, haben wir dann die gleiche Erwartungshaltung wie die Israeliten, in unseren Zusammenkünften Gott zu begegnen?

Und auch für uns sollte der Gottesdienst nicht erst in der Kirche anfangen, sondern schon vorher, dadurch daß jeder sich im Gebet auf den Gottesdienst einstimmt und vorbereitet. Gottesdienst feiern ist nicht etwas für Beteiligte und Zuschauer, alle sind beteiligt. Und wir sollen uns, wie die Israeliten, gegenseitig ermutigen zum Gottesdienst zu kommen, mit einem Herzen voller Lob und Dank für Gott und in der Erwartung, Gemeinschaft untereinander und ganz besonders mit Gott zu haben.

Gottesdienst darf nicht zur Pflicht werden, es ist ein Privileg für uns als Menschen, Gott begegnen zu dürfen. Wir haben es uns nicht verdient, überhaupt Gottesdienste feiern zu dürfen, Gott hat uns dieser Vorrecht in seiner Gnade und seiner Liebe ohne unser Zutun gewährt. Laßt uns freudig und in Erwartung zum Gottesdienst zusammen kommen, darauf vorbereitet, zu geben und zu empfangen, um dieses Vorrecht zu genießen, das Gott uns in seiner Gnade und Liebe gewährt.

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung  ...

Auf der Mitarbeiterbesprechung am 16.04.1999, ausnahmsweise einem Freitag, wurden folgende Themen besprochen:

  1. Termine
    Es wurden die Termine für die Besuchspredigtdienste besprochen. Ferner müssen die Predigttermine von Walter Kallenbach für die Monate Mai, August und Oktober neu festgelegt werden.
  2. Gemeindefreizeit vom 25. bis zum 27.06.1999
    Wer kommt mit? Bitte meldet Euch bei Titin und Axel an! Diese Jahr kostet es nur den halben Preis! Die Einladung zur Freizeit geht auch an die Kinder des Kinderhauskreises.
  3. Vorstandssitzung
    Eine Vorstandssitzung ist für den 27.04.1999 geplant
  4. Einladung zur Mitarbeit an der Brücke
    Diese Einladung soll im Juni-Gemeindebrief veröffentlicht werden

Christel Lotz

Trennlinie - Stift

 

Herzlich Willkommen, Familie Adams

Am 23.03.1999 wurden Lisa und Udo Adams in unserer Gemeinde aufgenommen. Sie kommen aus der Mennonitengemeinde Sembach bei Kaiserslautern und wohnen mit ihrem kleinen Samuel jetzt in der Nähe von Landau. Am Ostersonntag wurde die Familie offiziell begrüßt und gesegnet.

Wir freuen uns sehr über die Geschwister und wünschen uns ein langes und segensreiches Wandern miteinander !


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