MENNONITENGEMEINDE BRANCHWEILERHOF
EVANGELISCHE FREIKIRCHE

Home 

Gemeindebrief 

Veranstaltungen 

? Mennoniten ? 

Kontakt 

Christliche Links 

Wir sind für jede Gabe für
unser Gemeindehaus dankbar!

Stadtsparkasse Neustadt,
BLZ 546 512 40,
Konto-Nr. 400 14 631

 Besuchen Sie auch unser Gemeindebrief - Archiv mit allen Ausgaben seit 1998.

 

GEMEINDEBRIEF 
Mai / Juni 2000

Grußwort 

Dieser Gemeindebrief ist umfangreicher als sonst, denn er enthält dieses Mal zwei Monate: Mai und Juni. Grund dafür ist zum einen die Themenvielfalt, die es diesmal unterzubringen galt. Zum anderen sind wir zum Monatswechsel Mai / Juni in Urlaub, so dass wir einfach die beiden Ausgaben zu einer zusammengefasst haben.

Natürlich freue ich mich immer besonders, wenn ich mir nicht überlegen muss, wie ich den Gemeindebrief fülle, sondern wenn ich statt dessen Mühe habe, alle Themen unterzubringen. Dann ist nicht nur die Arbeit für mich leichter, dies zeugt vor allem von der Lebendigkeit unserer Gemeinde. Es ist eben etwas los bei uns.

Und noch ein Hinweis: Ihr findet ab sofort das Konto für Spenden zu den Gemeinderäumen auch unten im Impressum. Es lautet

Stadtsparkasse Neustadt (BLZ 546 512 40),
Konto-Nr. 400 14 631

Wir freuen uns über jede zusätzlich eingehende Spende auf diesem Konto!

Einen schönen Mai und einen schönen Juni wünscht Euch

Lutz Vogt

 


 

 

Gedanken zu Pfingsten

Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen andern Tröster geben, daß er bei euch sei in Ewigkeit:

den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr kennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

Das habe ich zu euch geredet, solange ich bei euch gewesen bin.

Aber der Tröster, der heilige Geist, den mein Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Johannes 14,16f+25f

In der Berliner Morgenpost habe ich einen Artikel zum Pfingstfestes gefunden, der mir gefallen hat. Einerseits liest er sich wie eine sachliche, nüchterne Definition aus einem Lexikon.

Andererseits ist der Artikel aber auch eine kurze und gute Zusammenfassung dessen, was wir Christen von Pfingsten glauben. Mag sein, dass der Autor das gar nicht bezwecken wollte, aber es zeigt mir, wie viel Kraft in Jesus und dem Heiligen Geist liegt – und dass Gott alles und jeden für seine Zwecke gebrauchen kann!


Pfingsten ist das Fest des Heiligen Geistes

Pfingsten ist für Christen das Fest des Heiligen Geistes. Die Bibel versteht den Heiligen Geist als schöpferische Macht allen Lebens. Er ist in die Welt gesandt, um Person, Wort und Werk Jesu Christi lebendig zu erhalten.

In der Apostelgeschichte wird berichtet, wie die Jünger Jesu durch das Pfingstwunder "mit Heiligem Geist erfüllt wurden und begannen, mit anderen Zungen zu reden". Dieses "Sprachenwunder" weist darauf hin, dass die Verkündigung der Botschaft von Jesus Bedeutung für die ganze Welt hat.

Bis zum vierten Jahrhundert feierten die Christen an Pfingsten auch die Himmelfahrt Christi. Nachdem sich Christi Himmelfahrt zu einem eigenständigen Fest entwickelt hatte, wurde Pfingsten zum Fest des Heiligen Geistes. Mit Pfingsten endet die 50tägige österliche Festzeit. Das Wort Pfingsten leitet sich von "pentekoste" (griechisch für fünfzig) ab.

Gefunden im Internet bei der Berliner Morgenpost von Lutz Vogt


GEMEINDEFREIZEIT 2000

Endlich ist es wieder soweit: Wir starten am 24.3.2000 mit 22 Personen zur Gemeindefreizeit auf den Thomashof.

Nach der anfänglichen Hektik mit dem Packen, Richten, Fahren, Auspacken, Betten machen, Versammlungsraum schmücken, Zimmerschilder anbringen usw., beginnen wir um 18:00 Uhr offiziell mit dem Abendessen. Schon erwartet uns die erste Überraschung: Wir sind zum Essen allein in einem Raum neben dem Speisesaal. Wie eine Familie sitzen wir an einem großen Tisch zusammen. Das ist sehr schön, etwas abseits von dem ganzen Trubel im Speisesaal zu sein. Der ist nämlich bis zum letzten Platz voll besetzt, wie das übrige Haus auch. Aber auch unsere Zimmer sind alle auf einem Stockwerk untergebracht und wir genießen den Luxus der neuen Zimmer.

Nachdem unsere Kleinen im Bett und die Babyphons in unserem Versammlungsraum installiert sind, beginnen wir gegen 20:00 Uhr mit der ersten Themeneinheit. Erwartungsvoll und gespannt hören wir, was Erich Lotz jun. uns zu sagen hat. Unser Thema ist:

Gemeinde und Gemeindewachstum.

Es geht darum, was wir tun können, um zu wachsen, wo unsere Möglichkeiten und Gaben liegen, wie wir diese effektiv einsetzen können. Wer wäre da wohl besser unser Referent gewesen als Erich, der uns gut kennt und auch die Erfahrung und das nötige Bibelwissen mitbringt?

Bei einem Glas Wein, Knabberzeug, Spielen und einfach nur Reden lassen wir den anstrengenden Tag ausklingen.

Samstags ging es weiter mit dem Thema am Morgen und nach allgemeinem Wunsch auch nachmittags, für eine Stunde.

Danach sind wir noch in den Zoo gefahren. Das war aber leider etwas enttäuschend, denn wir hatten nur noch eine Stunde Zeit, bis geschlossen wurde. Doch die Hauptsache für die Kinder war, dass sie die Affen noch gesehen haben.

Abends, nach dem Thema, hatten wir noch viel zu Lachen und einen riesigen Spaß beim gemeinsamen Spielen (Montagsmaler, Glücksrad, der große Preis, usw.).

Am Sonntag, den 26.03.2000, war unser Abreisetag gekommen. Jetzt heißt es wieder Packen, Zimmer räumen, usw. Doch zuerst haben wir noch miteinander Gottesdienst gefeiert und Abendmahl gehalten. Es war sehr schön, alles Gelernte anwenden zu dürfen und wirkliche Gemeinschaft zu erleben. Unsere Anbetungszeit hat uns dem Herzen Gottes näher gebracht und wir durften die Gegenwart Gottes richtig spüren.

Der Abschied war nun gekommen und es fiel nicht leicht, nach so einer intensiven Zeit wieder auseinander zu gehen. Wir sind uns als Gemeindeglieder wirklich nahe gekommen und haben uns besser kennengelernt.

Erich hat uns sehr ermutigt, nicht aufzugeben und uns Gottes Plan für die Gemeinde gezeigt. Wir mussten feststellen, dass wir über viele Gaben verfügen, aber diese leider nicht oft einsetzen.

Es war in sehr schönes und wertvolles Wochenende, hoffentlich können wir das, nächstes Jahr wiederholen. Wir sind eben Gemeinschaftsmenschen und müssen dieses" Miteinander" pflegen.

Titin Dalügge


Das harte Los der Nachfolgenden

Es ist nun einmal so, dass die Kinder oft mit ihren Eltern verglichen und an ihnen gemessen werden. Das hat etwas Positives, wenn die Bewertung positiv ausfällt, aber auf der anderen Seite etwas sehr Negatives. Denn oft fühlt man sich als Kind dann so, dass man ja sowieso keine Chance hat, den Erwartungen zu entsprechen, und das wirkt dann hemmend.

Geistlich geht es uns, gerade als Mennoniten, oft genau so. Wir beschäftigen uns mit der Geschichte, mit unseren Vorvätern, den Täufern der Reformationszeit, und meist schneide zumindest ich ziemlich schlecht ab. Und das ist frustrierend. Und das hemmt. Wie soll man dem Vorbild solcher Männer Gottes denn entsprechen? Oder sogar noch weiter gehen??

Auch in der Bibel gibt es schon diese Situation. Wie muss sich ein Salomon gefühlt haben, mit einem Vater wie David? Wie ein Josua mit einem Mentor wie Moses? Wie ein Elisa mit einem geistlichen Vater wie Elia? Wie fühlten sich die Jünger, als Jesus ihnen sagte, sie würden noch Größeres tun als er?

Ich möchte zwei Personen des AT betrachten, die sich aus dem Schatten ihrer Vorgänger gelöst haben und sie teilweise sogar überflügelt haben, Josua und Elisa. Denn wenn man den Weg der beiden betrachtet, besonders die Orte, an denen sie vorbei kamen und die bedeutungsvoll waren, dann sieht man interessante Parallelen. Ich werde mich an 2. Könige 2 halten, den Anfang des Dienstes von Elisa.

Josua kommt an die gleichen Orte, jedoch nicht in der gleichen Reihenfolge. Josua war da schon der Führer seines Volkes, Elisa wurde es erst noch. Doch Elisa musste an jedem dieser Orte eine Entscheidung treffen, und das bringt uns näher an Elisa heran, denn auch für uns müssen wir immer wieder Entscheidungen treffen, wenn wir an bestimmte Punkte kommen. Also, lasst uns Josua und Elisa folgen, von Gilgal nach Bethel, von Bethel nach Jericho und von Jericho an den Jordan und über den Jordan in das Erbe, das Gott für uns vorbereitet hat, zum zweifachen Anteil des Geistes unserer Väter.

Elia und Elisa machten sich auf von Gilgal in dem Wissen, das Gott Elia wegnehmen würde. Was war Gilgal denn für ein Ort? Gilgal war der Erste Lagerplatz der Israeliten, nachdem sie den Jordan durchschritten hatten. Es war der erste Lagerplatz im gelobten Land. Dort haben die Israeliten aus den 12 Steinen, die sie aus dem Flussbett des Jordans mitgebracht hatten, einen Altar errichtet zum Andenken an das, was Gott für sie getan hat, als er sie trockenen Fußes durch den Jordan in das verheißene Land geführt hat (Jos. 4). Und dann ist da noch etwas ganz besonderes passiert, Josua hat den Bund zwischen Gott und seinem Volk erneuert als er alle Männer beschnitten hat (Jos. 5). Die Beschneidung war das Zeichen des Bundes zwischen Gott und Abraham. Die Männer waren in der Zeit der Wüstenwanderung nicht beschnitten worden. Ich frage mich zwar, wie Mose das vergessen konnte, besonders nachdem Gott ihn fast umgebracht hätte da weder er noch seine Söhne beschnitten waren (2. Mose 4,24-25). Doch Josua hat sich daran erinnert. Er hat den Bund erneuert und sicher gestellt, dass alle Männer das Zeichen des Bundes trugen. Das passierte in Gilgal. Und Gilgal wurde zum Ort der Anbetung.

Auch wir brauchen unser Gilgal. Auch wir müssen unseren Bund mit Gott, geschlossen durch das Blut Jesu und versiegelt in uns durch den Heiligen Geist, immer wieder Erneuern. Es reicht nicht, den Glauben unserer Vorväter zu leben, wir, jeder einzelne für sich, müssen diesen Bund mit Gott haben. Jeder braucht sein Gilgal, wo nach Römer 3 eine Beschneidung unserer Herzen statt findet, die Veränderung unseres Wesens.

Doch wenn wir in Gilgal waren, dann haben wir eine Entscheidung zu treffen, genau wie Elisa, ob wir dort bleiben, oder weiter gehen nach Bethel. Und was wir dort finden, darum geht es nächsten Monat.

Erich Lotz junior


Bericht von der Jahreshauptversammlung am 02.04.2000

Nach einem Vorspiel von Karin eröffnete Heiner Becker die Gemeindeversammlung mit einer Lesung aus 1. Petr. 2,21-25 und einem Gebet. Es folgte Lied 413 zur Einstimmung, bevor die Beschlussfähigkeit festgestellt wurde. Gegen die Anwesenheit der Gäste (Karin und Lutz) wurde keine Einwände erhoben.

  1. Jahresbericht 1999 und Aussprache darüber
  2. Heiner Becker berichtete über die Veranstaltungen des vergangenen Jahres, dankte den Mitarbeitern für die geleisteten Dienste und dankte Gott für seinen Segen. Gegen den Bericht wurden keine Einwände erhoben, er ist damit angenommen.

  3. Kassenbericht 1999
  4. Harald Becker stellte den Kassenbericht für 1999 vor. Der detaillierte Bericht kann beim Rechner bzw. beim Schriftführer eingesehen werden. Dank geht an Harald für die Kassenführung im vergangenen Jahr. Er behandelte dabei auch den Tagesordnungspunkt 6.b, seinen Bericht über die Anliegerkosten des Innenhofes.

  5. Kassenprüfungsbericht
  6. Klaus Dalügge stellte den Kassenprüfungsbericht vor: Alles ist korrekt verbucht. Er wies jedoch darauf hin, dass sowohl die Einnahmen als auch die Ersparnisse rückläufig sind, wenn man die vergangenen Jahre miteinander vergleicht. Dies muss bei neuen Ausgaben berücksichtigt werden. Da keine Einwände erhoben wurde, ist der Kassenbericht einstimmig angenommen.

  7. Entlastung von Vorstand und Rechner
  8. Da der Jahresbericht und der Kassenbericht einstimmig angenommen wurden, sind Vorstand und Rechner entlastet.

  9. Berichte der verschiedenen Arbeitsgruppen
  1. Frauenstunde
    Christel Lotz berichtete über die Frauenstunde, in der sich derzeit 5 – 10 Frauen regelmäßig treffen. Grundlage der Frauenstunde ist das Heft "Treffpunkt Bibel".
  1. Kinderhauskreis
  2. Der Glaubensgrundkurs ´99 mit den 7 Teilnehmern ist abgeschlossen, wie Titin Dalügge informierte. Im neuen Jahr wird ein neuer Name für den evangelistisch orientierten Kreis gesucht und neue Kinder bzw. Jugendliche sollen eingeladen werden. Titin bittet um Unterstützung im Gebet für die Kinder.

    Weiter planen Wanda, Lisa und Titin den Aufbau eines Mutter-Kindkreises.

  3. Hauskreis
    Grundlage des Hauskreises, der sich wöchentlich trifft, ist die "Stille Zeit Bibel". Axel Dalügge ergänzte, dass der Hauskreis derzeit einen Prediger im Tschad mit monatlich 300,- DM unterstützt.
  1. Verschiedenes
  1. Gemeinderäume

Die Gemeinde möchte die Wohnung bei Christel und Erich Lotz anmieten. Die Wohnung ist 65,62 m2 groß und soll 9,- DM / m2 kosten, also ca. 590,- monatlich, zuzüglich 60,- DM Nebenkosten. Wenn alles klappt, soll die Wohnung schon im Juli diesen Jahres fertig werden. Ein normaler Mietvertrag soll abgeschlossen werden, lediglich die Kündigungsfrist muss noch besprochen werden.

Einstimmig wurde beschlossen, die Wohnung anzumieten, ferner einen Kasten im Vorraum für Spenden für die Räume aufzuhängen. Diese sollen für laufende Kosten (Miete etc.), aber auch für die Anschaffungen wie Möbel, Küche etc. verwendet werden.

Schließlich wurde einstimmig beschlossen, das Limit des Vorstands auf 5.000,- DM je Objekt (speziell für die Tische und Stühle, die Küche und die Orgel) zu erhöhen. Dadurch soll der Vorstand kurzfristig entscheiden können, die Beträge im Regelfall aber von einer Gemeindeversammlung genehmigen lassen.

Erich Lotz senior schloss die Gemeindeversammlung mit einem Gebet, bevor zum Ausgang Lied 295 gesungen wurde.

Lutz Vogt


Mitarbeiterversammlung  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung 

Auf der Mitarbeiterbesprechung am 11.04.2000 wurden folgende Themen besprochen:

  1. Termine
    Die Termine für den Mai und den Juni wurden festgelegt.
  2. Grüße von Familie Frese
  3. Familie Frese ist nach Weltersbach, ein Dorf bei Köln, umgezogen. Es ist eine von Baptisten betreute Anlage, die speziell für Senioren angelegt ist. Sie lassen die Gemeinde herzlich grüßen.

  4. Frauenstunde
    Die Frauenstunde hat eine Einladung aus Sembach zu einem Nachmittag in der Landesgartenschau am 20.06.2000 erhalten.
  5. Gemeinderäume
  6. Ideen für die Möblierung der neuen Gemeinderäume wurden gesammelt und verschiedene Aufstellungsmöglichkeiten von Tischen und Stühlen diskutiert. Benötigt werden unter anderem 40 – 50 Stühle, entsprechend viele Tische, dazu Geschirr und eine Küche. Überlegt wurde z.B., ob die Tische eher längs oder quer aufgestellt werden sollen.

    Harald will für die Gemeinderäume ein eigenes Konto einrichten, auf dem auch die Einnahmen aus dem Spendenkasten im Eingangsbereich der Kirche verbucht werden sollen. Dieses Konto haben wir im Gemeindebrief und natürlich auch auf der Homepage veröffentlicht.

Die Inhalte der Mai- und der Juni-Mitarbeiter-Besprechung veröffentlichen wir in der nächsten Ausgabe (Juli 2000)

Lutz Vogt


Besuchen Sie auch unser Gemeindebrief - Archiv mit allen Ausgaben seit 1998.

Sie sind Besucher Nummer Kostenlose Counter -- Counter.de 
laut Kostenlose Counter -- Counter.de