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GEMEINDEBRIEF 
März 2000

Grußwort 

Im März steht die Gemeindefreizeit auf dem Programm. Aufgrund diverser Termine der Mitarbeiter musste deswegen sogar die jährliche Gemeindeversammlung in den April verschoben werden. Momentan ist also richtig etwas los in der Gemeinde.

Vielleicht gerade deswegen haben wir uns im Hauskreis und auch in der Mitarbeiterversammlung Gedanken gemacht, wie wir unsere Gemeinde attraktiver gestalten können. Das wollen wir nicht nur, um neue Mitglieder zu werben – die Gemeinde soll für uns alle attraktiv sein und Gemeindeleben soll gerade auch für die jetzigen Gemeindeglieder Spaß machen.

Wir wollen eben überlegen, was wir als Gemeinde wollen und was Gottes Wille für uns ist, statt uns über Dinge zu ärgern, die uns vielleicht stören. Um mit Erichs Worten zu sprechen: Wir wollen den Vorwärtsgang einlegen, damit Gott mit uns und wir mit Gott richtig Gas geben können.

Einen schönen März wünscht Euch

Lutz Vogt

 


freizeit.gif (1703 Byte)Einladung zur Gemeindefreizeit 2000

 

Die Gemeindefreizeit 2000 findet

von Freitag, den 24.03.2000

bis Sonntag, den 26.03.2000

wieder auf dem Thomashof statt. Sie steht unter dem Thema

"Gemeindebau praktisch"

Folgendes Programm haben wir vorgesehen:

Freitag, den 24.03.2000

Anreise (rechtzeitig vor 18:00)
18:00 Abendessen
Einstieg in das Thema
anschließend geselliger, offener Abend

Samstag, den 25.03.2000

Thema
Mittagessen
Unternehmung in der Umgebung (z.B. Besuch im Zoo)
Spieleabend

Sonntag, den 26.03.2000

Thema
Gottesdienst zum Thema
Mittagessen
Heimfahrt

Zu den Preisen (alle Preise pro Person für 2 Tage):

  • Doppelzimmer 72,50 DM
  • Einzelzimmer 88,50 DM
  • Doppelzimmer für Kinder von 3-12 J. 45,50 DM
  • Doppelzimmer für Kinder von 13-16 J. 60,50 DM
  • Kinder unter 3 Jahren sind frei


Unglaube - Glaube im Rückwärtsgang

Mit dem Glauben ist das so eine Sache. Er ist nicht recht fassbar, etwas relativ Undefiniertes, aber doch die Kraft Gottes, die uns errettet (Joh. 6,40 / 1. Kor. 1,18-21). Ohne Glauben ist es unmöglich, Gott zu gefallen (Heb. 11,6), und wir sind dazu berufen, nach dem Glauben zu leben, und nicht nach dem, was wir sehen (2. Kor. 5,7). Der Glaube hat also eine absolute Schlüsselfunktion.

Ob wir es so sehen oder nicht, unser Glaube ist unsere Lebensgrundlage, denn es ist ein geistiges Gesetz, dem wir unterliegen. Zu dem Hauptmann, dessen Diener krank war und der zu Jesus kam, um für ihn zu bitten, sagte Jesus: "Dir geschehe nach deinem Glauben!" (Mt. 8,13). Und oft sehen wir, dass Jesus den Glauben der Menschen gesehen hat, und er handelte. Uns geschieht nach unserem Glauben, deshalb ist es so wichtig, zu wissen und uns auf das zu stellen, was wir glauben. Der Glaube ist wie das Getriebe im Auto, das die Kraft des Motors auf die Reifen überträgt. Der beste Motor wird nichts antreiben, wenn kein Getriebe da ist, das die Kraft sinnvoll weiterleitet. Die Kraft Gottes ist der Motor, der die Kraft hat, ob wir sie nutzen oder nicht, doch unser Glaube ist das Getriebe, das diese Kraft überträgt.

Und das Getriebe bestimmt, in welchem Gang gefahren wird und in welche Richtung, denn dieses Getriebe des Glaubens hat auch einen Rückwärtsgang, man nennt ihn Unglaube.

Es ist für mich verwunderlich, wie oft ich mich selbst und auch andere dabei ertappe, dass sie ihren Unglauben bekunden, nicht ihren Glauben. Ich höre dann Aussprüche wie "Ich glaube nicht, dass..." oder "Ich kann nicht glauben, dass das von Gott sein kann,..." oder "Ich bin mir nicht sicher ob ..." oder "Glaubst du wirklich ...?" usw. All das sind Aussprüche, die nicht auf Glauben, sondern auf Unglauben basieren, und Unglauben oder Zweifel sind auch eine Art von Glauben, sie funktionieren nur im Rückwärtsgang.

Nun, im Auto hat der Rückwärtsgang seinen Sinn. Man braucht ihn, um aus einer Sackgasse wieder heraus zu kommen, zum Ein- und Ausparken, um mal kurz zurück zu stoßen, aber niemand würde versuchen, eine längere Strecke im Rückwärtsgang zu fahren. Es ist auf die Dauer einfach zu anstrengend und schlicht sinnlos, sich so zu bewegen.

Auch in der Gemeinde haben wir diesen Rückwärtsgang Unglaube, doch nur wenn wir die Gemeinde aus einer verfahrenen Situation (Sackgasse) heraus fahren müssen, oder wenn wir die Gemeinde abstellen und es nicht weiter gehen soll (Einparken), oder wenn die Gemeinde sich länger nicht bewegt hat und wir sie wieder in Gang bringen wollen (Ausparken). Ansonsten hat Unglaube und Zweifel nichts in der Gemeinde zu suchen, denn für etwas anderes braucht man den Rückwärtsgang nicht.

Und doch fahren wir so oft im Rückwärtsgang. Unsere Zweifel dominieren unsere Entscheidungen. Das, was wir nicht glauben oder nicht sehen können, bildet die Grundlage für das, was wir tun. Oft sind wir mehr am gegensteuern, um das nicht zu tun, was wir nicht wollen, und vergessen darüber, zu steuern, also das zu tun, was wir wollen.

Der Grund dafür ist, das wir sehr viel leichter definieren, was wir nicht glauben und nicht wollen als das, was wir glauben und was wir wollen. Doch mit diesem Unglauben befinden wir uns im Rückwärtsgang und kommen nur schlecht weiter, denn es fehlt die Richtung, und es geschieht uns nach unseren Unglauben.

Lasst uns anfangen, den Vorwärtsgang einzulegen. D.h. daran zu arbeiten, das zu definieren und heraus zu finden, was wir glauben und dazu zu stehen, als einzelne und als Gemeinde, und nicht nur das zu definieren, was wir nicht glauben, denn das wird uns voran bringen, und nicht weiter bremsen.

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung 

Auf der Mitarbeiterbesprechung am 08.02.2000 wurden folgende Themen besprochen:

  1. Termine
    Die Termine für den März und teilweise auch für den April wurden festgelegt.
  2. Gemeindefreizeit 2000
    Zur Gemeindefreizeit siehe die Einladung auf Seite 3.
  3. Orgel
    Erich hat ein günstiges Instrument an der Hand. Wir wollen versuchen, es auszuleihen, um zu sehen, wie es in der Kirche klingt. Karin ruft Erich dazu an.
  4. Homepage
    Die AMG hat eine Information und ein Anmeldeformular gesandt. Lutz klärt, ob wir mit unserer Homepage da etwas unternehmen müssen. Die Adresse unserer Homepage steht seit einiger Zeit übrigens im Impressum auf der Seite 2 (beim Grußwort).
  5. Gemeinde 2000
    Der Hauskreis hat einige Ideen, Wünsche und Vorschläge für die Zukunft unserer Gemeinde gesammelt und ausgearbeitet. Eine Zusammenfassung davon haben die Hauskreismitglieder vorgestellt.

    Nun soll der Mitarbeiterkreis selbst auch Vorschläge sammeln und nach Wichtigkeit ordnen. Wir wollen daraus Ideen schmieden, was in der Gemeinde verändert werden kann und soll, um die Gemeinde für uns und für Neulinge attraktiver zu machen. Dazu passt auch das Thema der Gemeindefreizeit: "Gemeindebau praktisch".

Lutz Vogt


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