MENNONITENGEMEINDE BRANCHWEILERHOF
EVANGELISCHE FREIKIRCHE

Home 

Gemeindebrief 

Veranstaltungen 

? Mennoniten ? 

Kontakt 

Christliche Links 

Wir sind für jede Gabe für
unsere neuen Räume dankbar!

Stadtsparkasse Neustadt,
BLZ 546 512 40,
Konto-Nr. 400 14 631

Durchsuchen Sie unsere Seiten mit Google

Besuchen Sie auch unser Gemeindebrief - Archiv mit allen Ausgaben seit 1998

 

GEMEINDEBRIEF 
März 2005

Grußwort 

Sieben Jahrgänge des Gemeindebriefs stehen inzwischen im Internet, los ging es mit der Ausgabe vom Januar 1998. Seit Januar diesen Jahres hat sich nun die Adresse geändert: Sie lautet nun, wesentlich einfacher als früher, www.mennoniten-branchweilerhof.de.

Zugegeben, sonst hat sich nicht allzu viel geändert. Der neue Dienstleister gibt aber die Möglichkeit zu sehen, wer denn unsere Seite überhaupt besucht. Sind das nur automatische Suchmaschinen, bei denen ich die Seite natürlich gleich angemeldet habe? Oder sind da auch „normale“ Besuche dabei, also die Frage, lohnt sich das überhaupt?

Natürlich weiß ich nicht, wer uns besucht, denn das kann man fast nicht feststellen. Aber der Februar hat mir schon gezeigt, dass über 86 % der Besuche von Menschen und nicht von Suchrobotern sind. Und wir hatten in diesem Monat bis zu 77 Besuche täglich, im Schnitt sind es 16 Besuche pro Tag! Es lohnt sich also, unsere Webseite zu betreiben. Auch das ist die Erfüllung des Auftrags, den Jesus uns gegeben hat.

Vielleicht werden wir es nie direkt erfahren - aber richtig „lohnen“ würde all der Aufwand auch für einen einzigen Besucher in all den Jahren, dem ein Bericht, ein Artikel oder ein Grußwort in seiner persönlichen Situation weitergeholfen hat, vielleicht den Weg zu Jesus gezeigt hat.

Einen schönen März und frohe Ostern wünscht Euch

Lutz Vogt


In seinem Schweigen aufgehoben

Sie haben gefragt und er hat geantwortet. Niemand kann behaupten, dass Jesus sich den Verhören entzogen habe. Zwar war er schon vor dem Hohen Rat durch sein Schweigen aufgefallen. Als dann aber die entscheidende Frage kam: Bist du der Christus, der Sohn Gottes?, da hatte er klar und deutlich geantwortet: Du sagst es. Und auch jetzt, vor Pilatus, sagt er auf dessen Frage: Bist du der König der Juden? wiederum: Du sagst es.

Doch damit ist dann auch wirklich alles gesagt. Jetzt ist jedes weitere Wort überflüssig. Warum sich rechtfertigen? Warum falsche Anklagen zurechtrücken? Jesu Reich ist eben nicht von dieser Welt. Er braucht nicht mehr zu kämpfen. Er braucht sich nicht mehr zu wehren. Er hat nur noch eine Aufgabe: In geduldigem Schweigen den Weg, den Gott ihn gehen heißt, bis ans Ende zu gehen. Kaiphas, Pilatus und all die anderen, sie sind nicht mehr von Bedeutung.

Von Bedeutung ist allein Gott. Von Bedeutung sind alleine du und ich. Denn um unseretwillen geht Jesus seinen Weg. In seinem Schweigen sind auch wir aufgehoben.

gefunden im Neukirchner Kalender von Karin Kuppetz


MCC-Sondierungsteam im indonesischen Aceh erschüttert vom Ausmaß der Tragödie

Emily Will

Salatiga/Indonesien. – Bei einer dreitägigen Reise durch die von der Flutwelle verwüstete indonesische Provinz Aceh zeigten sich die Mitglieder eines Sondierungsteams des Mennonite Central Committee (MCC) erschüttert vom Ausmaß der Zerstörungen.

„Wir haben Quadratkilometer um Quadratkilometer durcheinander geworfener Trümmer gesehen“, berichtet Ed Martin, der die Zentral- und Südasienarbeit des MCC leitet. „Es sind nicht einfach kaputte Gebäude, sondern durcheinander gewirbeltes Material – alles, was zum menschlichen Dasein gehört, in einem einzigen Tohuwabohu. Ich habe noch niemals Zerstörungen von auch nur annähernd ähnlichem Ausmaß gesehen.“

So hat das Team, das vom 17. bis 20. Januar in Aceh unterwegs war, beispielsweise große Boote gesehen, die von der Flutwelle mitten in die Überreste hoher städtischer Gebäude getragen worden waren, mehrere Kilometer vom Meer entfernt.

Drei Wochen nach dem Seebeben und dem Tsunami vom 26. Dezember stehen die Überlebenden immer noch unter Schock, wie das Team berichtet. Jeanne Jantzi, die die MCC-Arbeit in Indonesien mit leitet, war bereits vom 6. bis zum 9. Januar in Aceh. Bei ihrem Besuch zehn Tage später nahm sie bei den Menschen kaum Veränderungen wahr. „Sie sind immer noch betäubt und unter Schock“, berichtet Jantzi.

Das unfassbare Ausmaß der Tragödie übersteigt alle menschlichen Begriffe, zumal immer noch Leichen aus den Trümmern geborgen werden und die Zahl der Toten nach wie vor steigt. Nach aktuellem Stand beträgt sie in der Provinz Aceh 216 000. Jantzi zufolge begrüßen sich die Menschen inzwischen mit der Frage: „Wie viele sind dir geblieben?“

Manche durchleben noch einmal das Entsetzen ihres knappen Entkommens. Das Team traf einen Fischer, der auf See war, als der Tsunami zuschlug. Er beschrieb drei Wellen, von denen die dritte „wie der Kopf einer Kobra kurz vor dem Zustoßen“ aussah, berichtet Willie Reimer, Leiter des MCC-Referats für Ernährung, Katastrophen- und Materialhilfe. Der Fischer auf dem Boot überlebte zusammen mit einem anderen Mann, indem sich beide an Trümmern des Bootes festhielten.

Das Team traf auch auf einen jungen Acehnesen, der einsam in den Trümmern seines Hauses saß, wo er gegen einen Hocker gelehnt zusammengesunken war. Er hockte da wie betäubt und konnte immer noch nicht begreifen, dass seine ganze Familie – seine Eltern und vier Geschwister – innerhalb weniger Minuten davongerissen worden waren. Als er gefragt wurde, wie alt er sei, dachte er eine Weile nach und begann dann zu weinen, als ihm klar wurde, dass an diesem Tag sein 25. Geburtstag war.

„Wenn wir die Menschen fragten, was als Nächstes ansteht, trübten sich ihre Gesichtszüge und uns war klar, dass sie noch nicht so weit waren, dass sie darüber hätten nachdenken können“, merkt Ken Snyder aus Salem/Oregon an, der in den nächsten zwei Monaten als Berater für die MCC-Tsunami-Hilfe in Indonesien Dienst tun wird.

Im Rahmen des Hilfspakets von über 12 Mio. US$ (ca. 9,4 Mio. €), das auch mehr als 5 Mio. US$ (ca. 4 Mio. €) für Indonesien umfasst, leistet das MCC psychologische Betreuung für Traumatisierte in der Provinz Aceh und versorgt die Überlebenden mit medizinischen und materiellen Hilfsgütern einschließlich Nahrungsmitteln. Das MCC sammelt Hilfspakete und will bis zum 28. Februar auf 22 000 Pakete im Wert von ca. 800 000 US$ kommen. Längerfristige Planungen für Aceh sind in Arbeit. Sie werden sich auf den Wiederaufbau von Dörfern konzentrieren, wobei die betroffenen Bewohner/innen mitentscheiden sollen, wo im Rahmen von Bedürfnissen wie Wohnraum, Wasser und Abwasser, Existenzsicherung und Schulbildung die Prioritäten gesetzt werden.

Zum Teil werden die Maßnahmen über Partnerorganisationen von MCC Indonesien laufen. Diese Partnerwerke sind aber klein und verfolgen eng umrissene Ziele, beispielsweise medizinische Hilfe. Das Team schlägt daher vor, dass das MCC in Zusammenarbeit mit den mennonitischen Synoden Indonesiens und eventuell mit der mennonitischen Geschäftswelt Indonesiens auch eigene Wiederaufbaumaßnahmen in Angriff nimmt, hauptsächlich mit acehnesischem Personal.

In Anerkennung der Tatsache, dass die Stärke des MCC im mittleren bis langfristigen Wiederaufbau nach Katastrophen liegt, empfiehlt das Sondierungsteam einen drei- bis fünfjährigen Einsatz in der Provinz Aceh. Zwei nordamerikanische mennonitische Fachleute für Wasser, Abwasser und Wohnungsbau werden im kommenden Monat in Banda Aceh eintreffen, um Snyder bei der Planung der langfristigen MCC-Maßnahmen zu unterstützen. Es handelt sich um Steve Steiner aus Dalton/Ohio und John Williamson aus Akron/Pennsylvania.

Zu den Mitgliedern des Sondierungsteams für die MCC-Tsunami-Hilfe gehörten Allen Harder, der jahrelang für das MCC in Indonesien war; Dan und Jeanne Jantzi, die die MCC-Länderarbeit vor Ort leiten; Dwi Listiyanti, Vertreterin zweier indonesischer mennonitischer Synoden, nämlich der Muria-Synode und der Java-Synode; Ed Martin, der Leiter der Zentral- und Südasienarbeit des MCC; Willie Reimer, Leiter des MCC-Referats für Ernährung, Katastrophen- und Materialhilfe; sowie Ken Snyder, der als kurzfristiger Berater für die MCC-Tsunami-Hilfe tätig ist.

Emily Will lebt in Indonesien und schreibt für das MCC. Übersetzung: cof

 


Mitarbeiterversammlung  Mitarbeiterbesprechung 

Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 10.02.2005: Heiner liest aus Psalm 5, 12 und Matthäus Lukas 10, 20, dazu eine Auslegung und spricht ein Gebet.

1. Termine
Wir haben die Termine für März festgelegt.

2. Abendmahl
Am Karfreitag wird das Abendmahl gefeiert

3. Ostersonntag
An Ostersonntag wollen wir miteinander Jesu Auferstehung feiern in der Andacht mit den Kindern unter der Leitung des Hauskreises und anschließend beim gemeinsamen Brunch. Die Gemeinde besorgt die Brötchen und Getränke, jeder möge den Belag mitbringen nach Belieben - Danke

4. Allianz Neustadt
Jürgen berichtet für Udo von der Allianz Neustadt. Die Aktion „Pro Christ 2006“ wird gestartet. Als möglicher Gast-Ort wird die Martin-Luther-Kirche angepeilt. Die Anfrage an die Gemeinden lautet: wie viel verbindliche Zusagen von Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen und finanzielle Unterstützung kann erfolgen?

Betreff den Allianzgebetsabend für Neustadt, der jeden 2. Monat stattfand: Dieser Gebetsabend wird nicht mehr so weitergeführt. Neuer Vorschlag: Jede Gemeinde sollte im Turnus zu dem Gebetsabend einladen, ihn gestalten in eigener Regie. Wir sprachen über die Wichtigkeit des Gebets und beschlossen, weiterhin an dieser Aktion teilzunehmen.

5. Treffen der 3 Mennonitengemeinden ins Neustadt
Jürgen berichtet über das Treffen vom 02.02.2005.

  • positive Kritik über den gemeinsamen Tag 2004
  • Die Predigt wurde positiv aber auch kritisch bewertet
  • Der Abend des 02.02. verlief positiv und guter Stimmung
  • Der nächste Termin wurde auf den 11.05.2005 festgelegt. Ort: Im Hof, Prediger steht noch nicht fest.
  • Nächster Besprechungstermin ist am 14.04.2005
  • 6. Vorstandwahlen
    Erich Lotz senior tritt als Vorstandsmitglied zurück

    Der Abend endet mit gemeinsamem Gebet.

      Christel Lotz


    Einladung zur Jahreshauptversammlung

    Die Jahreshauptversammlung der Gemeinde findet statt

    am 6. März 2005

    im Anschluss an den Gottesdienst

    in der Kirche Branchweilerhof

    Die Tagesordnung:

    1. Jahresbericht mit Aussprache

    2. Kassenbericht mit Aussprache

    3. Bericht des Kassenprüfers

    4. Entlastung Vorstand und Rechner

    5. Berichte der Arbeitsgruppen

    6. Wahlen zum Vorstand

    7. Verschiedenes

  • Satzungsänderung
  • Alle getauften Gemeindeglieder sind herzlich eingeladen.

    Besuchen Sie auch unser Gemeindebrief - Archiv mit allen Ausgaben seit 1998.

    Sie sind Besucher Nummer FreeCounter by http://www.eurocounter.com (laut EUROCOUNTER)
    und Besucher Nummer Kostenlose Counter -- BlueNetDesign  (laut Kostenlose Counter -- BlueNetDesign)