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GEMEINDEBRIEF 

März / April 2007

Grußwort 

Dies ist der erste Gemeindebrief im neuen Layout für die zweimonatige Erscheinungsweise, und er ist gleich sehr voll geworden. So voll, dass ich ernsthaft überlegt habe, ob ich nicht doch noch einmal auf monatliche Erscheinungsweise umstelle, wenigstens bis Ostern. Aber da ich mich doch recht schwer tue, den Gemeindebrief rechtzeitig fertig zu stellen, habe ich es bei der Doppelausgabe belassen.

Natürlich freue ich mich viel mehr darüber, mir zu überlegen, wie ich all die Beiträge unterbringe, statt nach Beiträgen zu suchen, um die leeren Seiten zu füllen. Deswegen halte ich diesmal das Grußwort kurz - ich brauche den Platz für die Einladung zum Abendmahl!

Einen schönen März und April und frohe Ostern wünscht Euch

Lutz Vogt


Einladung zum AbendmahlAbendmahl


Denn der Herr Jesus in der Nacht,
da er verraten ward, nahm das Brot,
dankte und brach's und sprach: Nehmet, esset, das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird; solches tut zu meinem Gedächtnis.

Desgleichen auch den Kelch nach dem Abendmahl und sprach: Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut; solches tut, so oft ihr's trinket, zu meinem Gedächtnis.

 

Am Karfreitag, den 06.04.2007, wollen wir im Rahmen des Gottesdienstes zusammen mit Kurt Kerber das Abendmahl miteinander feiern. Wir laden alle dazu herzlich ein!


Vertrauen ist besser!

Unter diesem Titel steht ein Abschnitt des neuen „Hauskreismagazins“ vom Bundes-Verlag, Witten, das wir im Hauskreis zur Zeit „durch arbeiten“.

Es geht um den guten Hirten, wie Jesus sich selbst im Johannesevangelium Kapitel 10 nennt. Ich habe schon so viele Predigten zu diesem Thema gehört, so viele Texte gelesen, aber dieser Hauskreisabend hat mich und mein Vertrauensverhältnis zu meinem guten Hirten ganz neu in Frage gestellt.

Da geht es zunächst einmal um die Rollenverteilung: Jesus, der gute Hirte? Ja, natürlich. Er sorgt für mich, er beschützt mich, er weiß was gut für mich ist, er weist mir den Weg, er sagt wo´s lang geht...- Moment mal, so habe ich mir das nicht vorgestellt. Ich bin doch kein dummes Schaf, das nicht für sich selbst entscheiden kann, was wichtig und richtig ist, oder? Schließlich hat Gott mich doch mit Willen und Verstand ausgestattet, damit ich selbstständig entscheiden kann. Ja, es liegt an mir, ob ich die Autorität des guten Hirten anerkenne oder nicht. Er bietet mir an, seiner Stimme zu folgen und ihm blind zu  vertrauen. Er wirbt um Vertrauen und wünscht sich, dass ich ihn und seine Stimme immer besser kennen lerne.

Aber wie geht das, „seine Stimme hören“? So oft wünsche ich mir, dass Jesus deutlich und hörbar zu mir spricht. Vielleicht spricht er viel öfter und deutlicher als ich meine. Aber aus dem Stimmengewirr kann ich ihn nicht heraushören. Vielleicht ist es manchmal angebracht, ein paar Geräusche und Stimmen leiser  zu stellen oder gar ab zu schalten. Hier sind die Erwartungen meiner Nachbarn und Kollegen. Dort höre ich in vielfältiger Weise, was ich jetzt brauche und was „in“ ist. Aber habe ich Jesus schon mal ernsthaft und konkret gefragt, was ihm wichtig ist und auch eine Antwort erwartet?

Gott spricht eher in leisen Tönen zu uns, als mit Pauken und Trompeten. In 1. Könige 19 kommt ein Sturm, ein Erdbeben und ein Feuer. Aber in all diesem war Gott nicht, erst mit einem leisen Säuseln spricht er zu Elia. Ich möchte lernen, Gottes Stimme zu hören, in der Bibel, im Gebet, im Gespräch mit anderen Menschen.
Woher rührt das große Misstrauen, das Jesus damals und heute entgegen gebracht wird? Entweder die Menschen kennen ihn nicht und haben Angst vor ihm – dagegen können wir etwas tun. Lasst uns mit helfen, dass andere und wir selbst ihn besser kennen lernen. Oder gerade weil Menschen ihn kennen, misstrauen sie ihm. Oft stehen die Absichten Jesu gegen unsere menschlichen Absichten – hier wird die Angst vor Machtverlust und Selbstbestimmung (s.o.) sichtbar.

Ich wünsche mir, dass die großartigen Zusagen Jesu stärker in den Vordergrund rücken, damit unsere Angst kleiner und im Gegenzug das Vertrauen in den guten Hirten größer wird:

„Ich aber bin gekommen, um ihnen das Leben in ganzer Fülle zu schenken.“(Joh. 10, 10b)
„Ich schenke ihnen das ewige Leben, und sie werden niemals umkommen. Niemand wird sie mir entreißen.“ (Vers 28)

Wir sind herausgefordert, diese Versprechen im Alltag in Anspruch zu nehmen und zu erfahren.
Udo Adams


 
MitarbeiterversammlungMitarbeiterbesprechung

Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 12.02.2007:
1.    Termine
Wir haben die Termine für März und April festgelegt.
2.    Gemeindebrief und Mitarbeiterbesprechung
Bis auf weiteres wird der Gemeindebrief zweimonatlich erscheinen, die Mitarbeiterbesprechung wird vorerst weiterhin monatlich stattfinden.
3.    Gemeindefreizeit
Heiner und Loni Becker waren im Monbachtal (Tagungsstätte der Liebenzeller Mission), wo es ihnen sehr gut gefallen hat. Im April 2008 wäre auch ein Wochenende für unsere Gemeindefreizeit frei, ebenso wie auf dem Thomashof. Da wir uns wegen der großen Nachfrage unmittelbar entscheiden müssen, haben wir uns für Monbachtal entschieden, da wir schon zweimal auf dem Thomashof waren. Nun müssen wir mit den konkreten Planungen für die Freizeit beginnen.
4.    Gemeindetag der AMG vom 17.-20.05.2007 auf dem Thomashof
Im Mai findet auf dem Thomashof der Gemeindetag der AMG von Himmelfahrt bis zum darauf folgenden Sonntag statt. An diesem Sonntag, den 20.05.2005, wird bei uns der Gottesdienst ausfallen, um den Gemeindetag besuchen zu können. Wer schon vor dem Sonntag anreisen und teilnehmen will, muss sich vorher anmelden.
Zur Erinnerung: Wir sollen ca. 6 - 7 Kuchen beisteuern!
5.    JuWe Mitgliederversammlung am 10.03.2007 auf dem Thomashof
Am 10.03.2007 findet auf dem Thomashof die JuWe Mitglieder­versammlung statt. Jürgen wird zwar teilnehmen, ist aber als Vorstand nicht stimmberechtigt. Es wäre gut, wenn von unserer Gemeinde noch jemand hinfahren könnte.

Der Abend endet mit gemeinsamem Gebet.

Lutz Vogt


Frohe Ostern

Ostern find ich gut.

Der graue und nasse Winter liegt in den letzten Zügen. Die ersten Frühlingsblumen riskieren einen vorsichtigen Blick: Hoffnung auf wärmere Tage liegt in der Luft. Schon Frühling und doch noch halb Winter, schon erste Sonnenbäder und doch noch ein warmer Kachelofen am Abend.
Ostern steht zwischen den Fronten: Zwischen Tod und Leben, zwischen Sterben und Erwachen, zwischen Angst und Hoffnung.

Ostern weckt Hoffnung.
Ostern erinnert uns an den hoffnungsvollsten Tag der Weltgeschichte.
Keine Nachricht hat die Welt mehr verändert als diese:
„Jesus Christus ist auferstanden, er ist wahrhaftig auferstanden!“
Aus Angst wird Zuversicht, aus Verzweiflung neue Hoffnung, trotz Sterben beginnt neues Leben.
Wie die Natur nach einem langen Winter zum Leben erwacht und aus dem frostigen Boden die ersten Knospen hervorbrechen, so ist Hoffnung für unser Leben angesagt.

Wir freuen uns an der Auferstehung.
Wir feiern den Sieg des Lebens.
Wir freuen uns darüber, dass der Tod nicht mehr das letzte Wort hat, sondern Jesus Christus.
Er hat gesagt: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt…“ (Johannes 10,25)

Ostern erinnert an Jesus. Weil Jesus Christus auferstanden ist, gehören Menschen, die ihm vertrauen, schon jetzt zu Gottes neuer Welt.

Was auch immer kommt, sie sind geborgen und aufgehoben. Was auch geschieht, sie wissen, dass Jesus Christus sie nicht verlässt und ihnen zur Seite steht.
Gedanken zu Ostern von Jürgen Mette von den Marburger Medien
gefunden im Internet von Lutz Vogt.

Nach Marie-Aude Murail: Jesus
gefunden von Karin Kuppetz im Neukirchner Kalender

 

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