MENNONITENGEMEINDE BRANCHWEILERHOF
EVANGELISCHE FREIKIRCHE

Home 

Gemeindebrief 

Veranstaltungen 

? Mennoniten ? 

Kontakt 

Christliche Links 

Wir sind für jede Gabe für
unser Gemeindehaus dankbar!

Stadtsparkasse Rhein-Haardt,
BLZ 546 512 40,
Konto-Nr. 400 14 631

Durchsuchen Sie unsere Seiten mit Google

Besuchen Sie auch unser Gemeindebrief - Archiv mit allen Ausgaben seit 1998

GEMEINDEBRIEF 

März / April 2008


Grußwort 

Manchmal frage ich mich immer noch, was ich in den Gemeindebrief schreiben soll. Wenn man aber alle Ereignisse unseres Jahres 2008 zusammenfasst, sieht man, dass sich ziemlich viel tut in unserer Gemeinde.

Das Jahr 2009 hat durchaus Chancen, wieder gut ausgefüllt zu sein. Vielleicht stehen weniger verschiedene Themen an, aber dafür um so mehr Arbeit mit unseren zukünftigen Gemeinderäumen. Nun hatte ich eigentlich vor, mit der Bauerei ein wenig kürzer zu treten, um mich wieder mehr auf meine Arbeit konzentrieren zu können, aber hier können wir „Gemeindebau“ einmal ganz wörtlich nehmen. Und das in mehrfacher Hinsicht: Natürlich bei der Tätigkeit, die Scheune nach und nach unseren Wünschen und Bedürfnissen gemäß auszubauen. Aber auch im Sinne des Wachsens unserer Gemeinde nach innen und außen.

Ein solches Projekt schafft eine ganz enge Gemeinschaft durch die gemeinsamen Anstrengungen - im körperlichen wie übertragenen Sinne. Und es bietet uns die Chance auf Wachstum nach außen, weil wir uns viel leichter tun können, Menschen in unsere Gemeinde einzuladen, wenn wir mit unseren Räumen präsenter und näher an der Kirche sind.

Als wir unser Gemeindejubiläum gefeiert haben, war noch kein Gedanke an neue und größere Räume. Wir hätten ungläubig geschaut, wenn uns jemand gesagt hätte, dass wir nur ein Jahr später wahrscheinlich mitten in den Vorbereitungen oder gar den ersten Ausbautätigkeiten sind. Und wenn wir unsere erste Veranstaltung in den neuen Räumen feiern, können wir mit dem „ungläubigen“ Thomas voll Dankbarkeit rufen

„Mein Herr und mein Gott!“

Frohe Ostern wünscht Euch

Lutz Vogt


Kurz berichtet von der Jahreshauptversammlung

Die Jahreshauptversammlung der Gemeinde fand am 22. Februar im Anschluss an den Gottesdienst statt. In seinem Jahresbericht begann Heiner Becker mit dem Gedenken an die Toten der Gemeinde im letzten Jahr: Annemarie Hartenhauer († 04.08.2008), Marianne Perrey († 14.12.2008) und schließlich Erich Lotz († 26.12.2008).

Es gab aber auch viele positive Ereignisse, an die wir uns gerne erinnern: die Begegnungsabende der drei Mennonitengemeinde in Neustadt und unser gemeinsamer Gottesdienst und Höhepunkte wie die Gemeindefreizeit, das 325-jährige Jubiläum an Pfingsten sowie unser derzeit wichtigstes Thema, die Vorbereitungen zum Kauf der gegenüberliegenden Scheune (Branchweilerhof 10b).

Heiner Becker dankte ferner allen, die einen Dienst in der Gemeinde tun, sei es Kinderstunde, Predigtdienst, Gottesdienst-Leitung, Kirchendienst, Orgelspiel, Gemeindebrief, Teentreff oder Glaubens-Unterweisung sowie allen, die die Gemeinde im Gebet unterstützen.

Nach dem Kassenbericht von Wanda Schowalter und dem Bericht des Kassenprüfers, der keine Beanstandungen hatte, wurde der Vorstand einstimmig entlastet bei Enthaltung des Vorstands selbst.

Es folgten die Berichte der Arbeitsgruppen: Christel Lotz über die Frauenstunde, Lisa Adams über die Kinderstunde, Jürgen Schowalter über den Hauskreis, Udo Adams über Teentreff und Glaubens-Unterweisung sowie erneut Jürgen Schowalter über die Arbeit des Vorstands.

Bei den Wahlen wurden die beiden turnusgemäß ausscheidenden Vorstandmitglieder Jürgen Schowalter und Heiner Becker mit großer Mehrheit wieder gewählt.

Danach stellten Gisela Lichti und Frank Lichti kurz vor, warum sie der Gemeinde beitreten wollten, und wurden beide mit großer Freude in die Gemeinde aufgenommen.

Zu den Bauangelegenheiten Branchweilerhof 10b gab es die erfreu­liche Nachricht, dass nun der notarielle Kaufvertrag abgeschlossen ist. Die ESN werden das Gebäude bis zum 31.3.2009 räumen. Es wurde kurz die Einrichtung eines Bauausschusses diskutiert. Dessen Aufgaben wurden aber der Mitarbeiter-Besprechung übergeben, um allen Interessierten die Möglichkeit zu geben, sich mit ihrem Wissen und Engagement einzubringen.

Schließlich wurden die dürren Bäume auf der Nordseite des Friedhofs besprochen, entsprechende Maßnahmen sollen aber ebenfalls in der Mitarbeiter-Besprechung beschlossen werden.

Lutz Vogt

 


Einladung zum Abendmahl

Denn der Herr Jesus in der Nacht, da er verraten ward, nahm das Brot, dankte und brach's und sprach: Nehmet, esset, das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird; solches tut zu meinem Gedächtnis.

Desgleichen auch den Kelch nach dem Abendmahl und sprach: Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut; solches tut, so oft ihr's trinket, zu meinem Gedächtnis.

Am Karfreitag, den 10.04.2009, wollen wir im Rahmen des Gottesdienstes zusammen mit Kurt Kerber gemeinsam das Abendmahl miteinander feiern. Wir laden alle dazu herzlich ein!


Des Christen Herz auf Rosen geht,

Wenn's mitten unterm Kreuze steht.

Martin Luther (1483 - 1546), deutscher Theologe und Reformator

 


Thomas antwortete und sprach zu ihm:
Mein Herr und mein Gott

Johannes 20,28


 

Thomas ist mein Freund unter den Aposteln. Ich mag nicht, wenn man ihn den „Ungläubigen“ nennt. Wenn er ungläubig ist, dann bin ich’s auch.

Aus seiner Geschichte lerne ich, dass man abseits von den anderen Jesus kaum begegnet. Dann ist man „außen vor“ und eigentlich arm dran.

Dass Thomas die Wundmale sehen will, ist verständlich. Er will keinem Gerücht, keinem Phantom aufsitzen. Dass Jesus ihm die Wundmale zeugt, gibt zu denken: Der Auferstandene ist der Gekreuzigte, die Wunden bleiben, und bis heute sind Menschen an ihren ganz eigenen Narben und Lebensverwundungen zu erkennbar.

Wie Jesus sollten wir den Mut haben, sie zu zeigen. Über die Wunden lernen wir Jesus - und die Menschen - anders und tiefer kennen, so tief, wie der Ausruf des Thomas reicht: „Mein Herr und mein Gott!“

Vorher hat er argumentiert und verhandelt. Jetzt bekennt er:
„Mein Herr und mein Gott!“ Das kann ein Gebet des Herzens werden; es ist Abschluss und Frucht eines Weges, der von „draußen“ nach „drinnen“ führt: Dahin, wo Jesus „in die Mitte tritt“, in die Mitte auch unseres Herzens.

gefunden von Karin Kuppetz im Neukirchner Kalender


Das Bild zeigt die Holzskulptur „Das Wiedersehen“ von Ernst Barlach aus dem Staatlichen Museum Schwerin.

Jesus steht aufrecht wie ein Ausrufezeichen, Thomas gekrümmt wie ein Fragezeichen. So geht es auch uns oft: beladen mit Fragen und Sorgen, mit Schuld und Zweifeln sind wir gekrümmt wie ein Fragezeichen.

Wer seine Lebenslast Jesus übergeben kann, der findet Halt an ihm, der wird nicht weggeschickt. Ja, der kann selbst vom Fragezeichen zum Ausrufezeichen werden, mit dem tief gefühlten Ausruf:

Mein Herr und mein Gott!“

 


Besuchen Sie auch unser Gemeindebrief - Archiv mit allen Ausgaben seit 1998.

Sie sind Besucher Nummer Kostenlose Counter -- Counter.de 
laut Kostenlose Counter -- Counter.de