Mennoniten Branchweilerhof
Evangelische Freikirche

GEMEINDEBRIEF Zum Gemeindebrief-Archiv

März / April 2017

Grußwort

Das Jahr 2017 hat merkwürdig angefangen: Wo man hinschaut, sind Leute krank. Teilweise fallen Kollegen gleich für mehrere Wochen aus und auch uns hat es nicht verschont. Dieses Jahr sind die Krankheitserreger besonders zäh.

Wenn man so in die Welt schaut, könnte man meinen, dass auch die Welt krank ist und auch diese Krankheitserreger zäh sind. Kriege, Dürren und große Armut vertreiben die Menschen zu Tausenden aus ihrer Heimat. Machtpolitiker in aller Welt versuchen, ihre Macht immer weiter auszubauen, auch wenn die Verfassung das eigentlich nicht vorsieht. Und in Amerika regiert ein Präsident sein Land wie er das von seiner Firma gewöhnt ist, ohne zu verstehen, dass Politik so ganz anders funktioniert als Wirtschaft.

Wie gut, dass es einen Heiler, einen Heiland gibt – für uns persönlich, und für die Welt. So hat er es uns zugesagt und so feiern wir ihn jedes Jahr aufs Neue an Karfreitag und an Ostern.

Frohe Ostern wünscht Euch

Lutz Vogt



Mennonitischer Gemeindetag

Vom 28.04.-1.5.2017 findet der Mennonitische Gemeindetag in Regensburg statt.

Parallel läuft dort auch das Jugendtreffen Mennoconnect.



Gedanken zu Ostern: Dem Licht entgegen

In einem Winkel der Welt kauerte verbissen, trotzig und freudlos eine dicke, schauerliche Finsternis. Plötzlich erschien in dieser Not ein kleines Licht, klein, aber ein Licht. Jemand hatte es hingestellt. Es war ganz einfach da und leuchtete.

Einer, der vorüberging, meinte: „Du ständest besser woanders als in diesem abgelegenen Winkel.“ „Warum?“ fragte das Licht. „Ich leuchte, weil ich Licht bin, und weil ich leuchte, bin ich Licht. Ich leuchte nicht, um gesehen zu werden.“

Aber die düstere Finsternis ging zähneknirschend und wütend gegen das Licht an. Und doch war die ganze große Finsternis machtlos gegen dieses winzige Licht.

An Ostern feiern wir die Auferstehung Jesu Christi, symbolisiert durch das Licht, das die Finsternis besiegt. Welch eine Macht hat selbst ein winziges Licht.

Das Osterlicht kommt uns entgegen. Wir haben es nicht gekauft, nicht erkämpft, nicht verdient. Das Leben, selbst das über den Tod hinaus, ist ein Geschenk Gottes.

Christus wurde auferweckt, bezeugen die ersten Christen. Gott selbst war es, der ihn auferweckte. So wie ihm wird es uns gehen, glaubt der Apostel Paulus: Wenn wir nichts mehr tun können, handelt Gott. Er ruft uns ins Leben.

Von Ostern her wird unser Leben hell. Christus, der Erste, hat uns das Licht gebracht. Aber wir müssen die Hände danach ausstrecken, müssen die Sehnsucht wach halten nach diesem Licht, das all unsere Dunkelheiten hell machen kann.

Doch Viele trauen dieser Verheißung nicht; sie betäuben ihre Angst vor dem Nichts, knipsen tausend Lampen an gegen die Dunkelheit und bleiben doch im Finstern, im Schatten des Todes.

Vielleicht ist es letztlich die Angst, dass das Dunkel am Ende die Oberhand behält und das Licht nur ein schwacher Trost ist, der bald verlischt. Die Angst, dass am Ende alles im Nichts verschwindet und das Leben letztlich ohne Sinn bleibt.

Die Auferstehung Jesu jedoch bringt zum Ausdruck, dass es genau anders herum ist. Der letzte Grund ist nicht Dunkelheit, sondern Licht. Unser Weg führt durch Dunkelheit am Ende zum Licht. Gottes Macht umspannt Leben und Tod, Licht und Dunkel. Das gibt unserem Leben Sinn und Hoffnung, die wir allen wünschen.

nach Heinrich Lhotzky 
Gefunden im Internet bei der evangelischen Kirchengemeinde Eppelheim / Baden

 


Einladung zu Taufe und Taufgottesdienst

Am 02.04.2017 feiern wir einen Taufgottesdienst mit Erich Lotz. Achtung, der Gottesdienst beginnt erst um 10:00 Uhr.
Interessierte Täuflinge sind wieder herzlich eingeladen, sich bei der Gemeindeleitung zu melden.


Abendmahl

Denn der Herr Jesus in der Nacht, da er verraten ward, nahm das Brot, dankte und brach's und sprach: Nehmet, esset, das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird; solches tut zu meinem Gedächtnis.
Desgleichen auch den Kelch nach dem Abendmahl und sprach: Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut; solches tut, so oft ihr's trinket, zu meinem Gedächtnis.
 
Am Karfreitag, den 14. April, wollen wir im Rahmen des Gottesdienstes zusammen mit Kurt Kerber das Abendmahl miteinander feiern. Wir laden dazu herzlich ein!


GemSem Branchweilerhof am 25.03.2017:
Navigationshilfe für die Bibel (IV)
Die Paulusbriefe

Referent: Lukas Amstutz
Der Apostel Paulus ist zweifelsfrei eine der prägenden Figuren im Neuen Testament. Seine Briefe gewähren uns bis heute Einblicke in die damalige Lebens- und Glaubenswelt.

Der Seminartag hilft, die Briefe zeitlich einzuordnen sowie ihre theologischen Hauptlinien zu erkennen. Besondere Beachtung findet dabei die Frage, wie wir das Thema „Rechtfertigung“ von Paulus her verstehen können.

Ort:    Mennonitengemeinde Branchweilerhof,
         Branchweilerhof 10b, 67433 Neustadt an der Weinstraße

 


Kurz berichtet von der Gemeindeversammlung

Nach der Begrüßung der Gemeindeglieder und Gäste durch Udo Adams mit Hebräer 3, 15 und einem Lied begann Udo Adams mit der Schriftlesung aus Markus 4,29 und einigen Gedanken dazu. Nach einem weiteren Lied ging es dann los mit der Tagesordnung.

Begonnen haben wir wie immer mit dem Jahres­bericht durch Udo Adams. Einige der Höhepunkte des Jahres 2016 waren die Allianz-Gebetswoche, der Abschluss-Gottesdienst der Teilnehmer der Glaubensunterweisung im April, das „GemSem“, von denen eines in unseren Räumen stattfand. Resultierend aus den Gemeindeabenden 2015 fanden ein „Bibel und Wein“ Abend, zwei Backabende und weitere Spieleabende statt. Den Abschluss der Kinderstunde begingen wir mit einem Ausflug in den Holidaypark mit anschließendem Grillabend. Anfang Juli feierten wir Taufe und Tauffest mit Tabea Schowalter und Lissi Lichti und ganz neu war für uns die Sommerkirche zusammen mit der Christuskirche, die wir in größerem Rahmen dieses Jahr wiederholen werden. Fast schon zu den „regelmäßigen“ Veranstaltungen zählen das Gemeinde­frühstück an Ostern, der Hof-Gottesdienst Anfang September, das Krippenspiel, diesmal auch mit Erwachsenen, und der Jahresabschluss an Silvester. Abschied mussten wir nehmen von Anneliese Lichti, Hans-Werner Faust und Elke Henniger, alle drei keine Gemeindeglieder, aber mit der Gemeinde und den Familien in der Gemeinde eng verbunden. Ein Dank an alle, die bei diesen vielen Veranstaltungen mitarbeiten!

Im Anschluss führte Wanda Schowalter wieder durch den Kassenbericht und führte die Besonderheiten bei den Einnahmen und Ausgaben auf. Erstmalig stellte dann Frank Lichti den Bericht des Kassenprüfers vor, der ohne Beanstandungen blieb. Dabei würdigte er die sehr gute Arbeit durch den Rechner. Die Entlastung des Rechners erfolgte dann einstimmig bei Enthaltung des Rechners. Ebenso einstimmig erfolgte die Entlastung des Vorstands bei Enthaltung des Vorstands.

Es folgten die Berichte der Arbeitsgruppen: Jürgen Schowalter gab einen kurzen Bericht von der Vorstandsarbeit. Es folgten Sara Schowalter mit dem Jugendkreis, Lutz Vogt mit Eindrücken vom Hauskreis, Christel Lotz berichtete vom Gebetstreffen und zum Abschluss stellte Lisa Adams die Arbeit im Seniorentreff vor.

Es folgte die Vorstandwahl: Frank Lichti übernahm die Wahlleitung, die beiden turnus­mäßig ausscheidenden Vorstände kandidierten erneut zur Wiederwahl, wurden wieder gewählt und nahmen die Wahl an.

Unter dem Punkt „Verschiedenes“ kam Ermutigung für die Gottesdienstleiter, sich auch Predigten zuzutrauen. Die Frage, wie wir mehr Senioren aus der Nachbarschaft erreichen, wurde intensiv diskutiert. Wir haben beschlossen, Anfang 2018 den Neujahresempfang mit der hiesigen katholischen und protestantischen Gemeinde bei uns zu organisieren.

Schließlich haben wir die Gemeindeversammlung nach einem weiteren Lied mit einem gemeinsamen Mittagessen abgeschlossen.

Lutz Vogt