MENNONITENGEMEINDE BRANCHWEILERHOF
EVANGELISCHE FREIKIRCHE

Home 

Gemeindebrief 

Veranstaltungen 

? Mennoniten ? 

Kontakt 

Christliche Links 

Wir sind für jede Gabe für
unser Gemeindehaus dankbar!

Stadtsparkasse Neustadt,
BLZ 546 512 40,
Konto-Nr. 400 14 631

Durchsuchen Sie unsere Seiten mit Google

 Besuchen Sie auch unser Gemeindebrief - Archiv mit allen Ausgaben seit 1998.

 

GEMEINDEBRIEF 
November 2002

Grußwort 

Wenn ich momentan abends vom Büro nach Hause fahre, ist es grundsätzlich schon dunkel, an den letzten Tagen hat es immer geregnet oder genieselt, oft war ich der letzte im Gebäude, der das Licht ausgemacht hat. November ist so ein Monat zum Trübsal blasen, nass und ungemütlich. Das Laub, das sich im Oktober golden gefärbt hat, ist jetzt gänzlich abgefallen, von Schnee ist aber noch nichts zu sehen.

Vielleicht liegt es daran, dass scheinbar alle Welt in diesem Jahr Halloween gefeiert hat. An Weihnachtsdekoration in den Geschäften um diese Zeit haben wir uns ja schon gewöhnt, aber inzwischen stehen in den Regalen der Geschäfte oft irgendwelche Schauergestalten einträchtig neben Schoko-Nikoläusen. Beworben werden die Artikel dann dann mit Sprüchen wie „schöne Halloween-Dekorationen nur € ...". „Schön" würde mir in diesem Zusammenhang nun wirklich nicht einfallen!

Halloween gibt es bei uns nur, weil ein Geschäft damit zu machen ist, nicht als traditionelles Fest unserer Kultur. Ein gutes Geschäft will ich allen Händlern gerne gönnen, aber müssen wir wirklich solch ein unseliges Fest zu uns importieren?

Fast geht bei all dem Trubel das eigentliche Fest an diesem Tag unter: Am 31. Oktober 1517 schlug Dr. Martin Luther seine 95 Thesen wider den Ablasshandel an die Tür der Schlosskirche zu Wittenberg und begann damit die Reformation.

Einen schönen November wünscht Euch

Lutz Vogt


Ein guter Mensch am Höllentor

Die Hölle war überfüllt. „Bei mir ist nur noch ein einziger Platz frei", sagte der Teufel zu den Wartenden, „den muss der ärgste Sünder bekommen." Und so forschte er unter den Anstehenden und hörte sich ihre Verfehlungen an.

Da sah er einen, den er noch nicht befragt hatte. „Was ist eigentlich mit Ihnen? Was haben Sie getan?"

„Nichts", sagte der Mann. „Ich bin ein guter Mensch und nur aus Versehen hier".

„Aber Sie müssen doch etwas getan haben", sagte der Teufel, „jeder Mensch stellt etwas an".

„Ich sah es wohl", sagte der gute Mensch, „aber ich hielt mich davon fern. Ich sah, wie Menschen ihre Mitmenschen verfolgten, aber ich beteiligte mich nicht daran. Überall um mich herum haben Menschen von Übeltaten jeder Art profitiert. Ich allein widerstand der Versuchung und tat nichts."

„Absolut nichts?" fragte der Teufel ungläubig. „Sind Sie völlig sicher, dass Sie das alles mitangesehen haben?"

„Vor meiner eigenen Tür", sagte der Mensch.

„Komm herein, mein Sohn, der Platz gehört Dir", sagte da der Teufel, und drückte sich, als er den „guten Menschen" einließ, zur Seite, um nicht mit ihm in Berührung zu kommen.

Nach Calderon
gefunden von Karin Kuppetz im Neukirchener Kalender


Lobe den Herrn, meine Seele

Hey, Seele, was machst du denn da!!

Oder: die Sache mit der Entscheidungsfreiheit!!

Ein alt bekannter Satz: „Dafür kann ich nichts! Ich konnte einfach nicht anders!!" Ein Satz der mich einerseits aufregt, den ich aber auf der anderen Seite sehr gut verstehe. Wenn jemand unter Zwang handelt, dann kann er nicht anders, oder doch?

Aber es gibt ja verschiedene Zwänge, die dann etwas entschuldigen. Für einige sind wir nicht verantwortlich, andere aber haben wir im Griff. Wenn ich zum Beispiel so was höre wie, „da kann ich nichts dafür, da war ich betrunken!", da geht mir der Hut hoch, denn fürs sich betrinken kann man was! Auf der anderen Seite: wenn jemand krank ist, da kann man meist nichts dafür, und das entschuldigt dann so einiges.

Aber dann gibt es da noch diese inneren Zwänge. Erfahrungen, Gefühle, Bedürfnisse usw., die uns oft dazu bringen, etwas zu tun oder zu lassen, obwohl wir es eigentlich gar nicht wollten. Und das kennen ja die meisten von uns. Und da sind wir ja auch in guter Gesellschaft, denn Paulus ging es ja auch da nicht anders. Er schreibt an die Römer: „Das Gute, das ich will, das tue ich nicht, aber das Böse, das ich eigentlich nicht will, das tue ich!" (Römer 7,19). Also auch Paulus war Zwängen unterlegen und nicht ganz frei, das zu tun, was er eigentlich wollte.

Na ja, wenn selbst Paulus so seine Schwierigkeiten gehabt hat, gute, richtige Entscheidungen zu treffen und sein Leben nach dem zu leben, was er für gut und richtig gehalten hat, wie sollten wir das dann besser machen?? Haben wir denn da überhaupt eine Chance?? Gibt es denn wahre Entscheidungsfreiheit oder werden wir immer von Zwängen kontrolliert??

David hatte da meiner Meinung nach einen tollen Ansatz. In Psalm 103 spricht er im Prinzip zu sich selbst. Er schaut in sich hinein und sagt zu seiner eigenen Seele: „Lobe denn HERRN, meine Seele!! Und alles was in mir ist lobe seinen heiligen Namen!!" David hält da inne und fordert Rechenschaft von seiner eigenen Seele. Er sagt: „Hey, Seele, was machst du da?? Wo führst du mich hin? Was geht hier vor?? Ich möchte, dass du den HERRN lobst!!"

Im Jüdischen Verständnis war die Seele nicht nur die Gefühle, sondern die Gefühle, die Erinnerung, der Intellekt und der Wille. Über all diese zentralen Dinge erhebt sich David und trifft eine Entscheidung. Er sagt zu seiner Seele: „Du wirst hier nicht regieren und das letzte Wort haben, ich verlange von dir, dass du das richtige tust. Lobe den HERRN!!"

„Wenn das denn nur so einfach währe!", entgegnet da die Seele, „da ist doch so vieles, was mich belastet, mich zurückhält, mich dominiert und bestimmt. Das kann man nun mal nicht so einfach abstellen!".

Doch David lässt da seine eigene Seele nicht so schnell in Ruhe und gibt ihr einen Schlüssel, wie sie doch Gott loben kann. Und mit dem Lob auch einen Schlüssel raus aus der Gebundenheit und aus der Ohnmacht „ich kann da ja nichts machen!".

Und dieser Schlüssel lautet: „Und vergiss nicht, was ER dir gutes getan hat. Der dir alle deine Sünden vergibt und heilt all deine Gebrechen, der dein Leben vom Verderben erlöst und der dich krönt mit Gnade und Barmherzigkeit!"

Nun denn, meine Gefühle, meine Erinnerung, mein Wille, Oh du meine Seele, niemand hat gesagt, dass es einfach ist. Aber du musst dich nicht dominieren lassen, du musst nicht ein hilfloses Opfer sein. Es gibt einen Weg, da hin zu kommen, das zu tun, was richtig ist und was dir letztendlich selbst gut tut. Erinnere dich daran, was Gott schon alles für dich getan hat. Erinnere dich an seine Liebe und an das Werk seiner Erlösung, und dann Fang an, den HERRN zu loben, meine Seele, und bleib nicht in den Gedanken und Gefühlen, den Entscheidungen und den Verhaltensmustern hängen. Denn das Lob Gottes sprengt die Ketten der Seele.

Also, LOBE DEN HERRN, MEINE SEELE!!

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung 

 

Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 10.10.2002. Anwesend waren 5 Personen. Zum Beginn liest Heiner die Losung aus Zefanja 3,9, dazu die Erklärung, und spricht ein Gebet.

1. Termine

Wir haben die Termine für November und zum Teil auch für Dezember festgelegt. Bruder Hornischer kann leider am 10.11.2002 nicht kommen, dafür hat die Gemeinde Sinsheim an diesem Datum Dienst bei uns. Erich Lotz ruft dort an.

Das Stadtgebet findet diesen Monat bei uns statt, am 8.11.2002 um 20:00 Uhr in den Gemeinderäumen.

Wir haben Erich Lotz junior angefragt, ob er am 25.12.2002 bei uns predigen würde. Er hat zugesagt!

2. Predigtdienst im Kanzeltausch

Udo Adams fährt am 17.11.2002 nach Pfullendorf zum Predigtdienst.

3. Abendmahl

Erich Lotz wird Kurt Kerber wegen des Abendmahls, das wir am 17.11.2002 zusammen mit Kurt Kerber feiern wollen, anrufen.

4. Lehre

Wann sollen die Lehreinheiten mit Erich Lotz junior stattfinden? Immer am letzten Donnerstag im Monat um 20:00 Uhr. Der erste Termin ist am 28.11.2002 in den Gemeinderäumen.

5. Erntedank

Auch in diesem Jahr danken wir wieder ganz herzlich Familie Otto Schmitt für die Gaben zum Erntedanktisch!

Wir schließen mit gemeinsamen Gebet.

Christel Lotz


Einladung zum Abendmahl abendml.gif (5029 Byte)

Und er nahm das Brot, dankte und brach’s und gab’s ihnen und sprach: Das ist mein Leib, der für euch gegeben wird; das tut zu meinem Gedächtnis.

Desselbigengleich auch den Kelch nach dem Mahl und sprach: Dieser Kelch ist das Neue Testament in meinem Blut, das für euch vergossen wird.

Lukas 22,19.20

Am Sonntag, den 28. November 2002, wollen wir im Rahmen des Gottesdienstes gemeinsam das Abendmahl miteinander feiern.

Wir laden alle dazu herzlich ein!


Sie sind Besucher Nummer FreeCounter by http://www.eurocounter.com (laut EUROCOUNTER)
und Besucher Nummer Kostenlose Counter -- BlueNetDesign  (laut Kostenlose Counter -- BlueNetDesign)

 Besuchen Sie auch unser Gemeindebrief - Archiv mit allen Ausgaben seit 1998.