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GEMEINDEBRIEF 

November / Dezember 2007

Grußwort 

Heute ist der Reformationstag, aber im Radio ist nur die Rede von Halloween. Glücklicherweise ist davon in den Geschäften wenig zu sehen, dafür herrscht dort schon Weihnachten. Aber das ist mir lieber als der blödsinnige Rummel um ein Fest, das wir in Deutschland nur aus amerikanischen Filmen kennen.

Jetzt, mitten im Herbst, über Weihnachten zu schreiben, fällt mir trotz der Weihnachstdekoration in den Geschäften schwer. Noch bin ich gedanklich weit weg von Weihnachten, es ist voll auf der Autobahn, morgens und abends schon dunkel, obwohl ich gedanklich noch halb im Sommer bin. Weihnachten ist für mich untrennbar mit Winter und am liebsten mit Schnee verbunden, und soweit bin ich irgendwie noch nicht.

In der Bibel steht davon nichts. Da ist keine Rede davon, dass es bitter kalt wäre und Schnee liegt. Das wäre vermutlich auch eher ungewöhnlich, ich weiß gar nicht, wann es in Bethlehem das letzte Mal geschneit hat. Weihnachten im Schnee ist wohl eher eine Tradition von uns als das richtige Bild zu Jesu Geburt.

Aber damit kann ich gut leben - der Mensch braucht solche Traditionen. Selbst wenn es nicht schneit, wie es in den letzten Jahren häufig war, hilft mir allein die Vorstellung von Weihnachten im Schnee dabei, in die richtige Weihnachtsstimmung zu kommen. Und diese Stimmung ist mir wichtig, auch wenn wir es manchmal übertreiben mit der Suche nach Geschenken, mit den Vorbereitungen und dem großen Weihnachts­essen. Manchmal denke ich hinterher, dass ich gar nicht so richtig dazu gekommen bin, zur Ruhe zu kommen, in der Bibel zu lesen oder was ich mir alles vornehme zu Weihnachten. Trotzdem brauche ich diese einzigartige Stimmung, die ich nur an Weihnachten so richtig fühlen kann.

Wichtiger aber ist mir, dass Weihnachten ein Fest der Liebe ist: Der Liebe zu unserer Familie, zu meinen Nächsten und zu allen Menschen. Am Wichtigsten freilich bleibt mir die Gewissheit, dass Weihnachten das Fest der Liebe Gottes ist, das Fest, an dem sich Gottes Liebe zu uns in Jesus Christus zeigt. Und bei allen Widrigkeit rund um Weihnachten - dieses Gefühl und diese Gewissheit habe ich jede Weihnachten aufs Neue!

Einen schönen November und Dezember und natürlich frohe Weihnachten wünschen Euch
 

Lutz Vogt


Es ist ein Ros entsprungen

Es ist ein Ros entsprungen aus einer Wurzel zart,

als uns die Alten sungen: von Jesse kam die Art

und hat ein Blümlein bracht

mitten im kalten Winter wohl zu der halben Nacht.

Ein Mönch stapft durch den Schnee über den Hof des Klosters Corvey. Er möchte schnell in die geheizte Kapelle kommen, um den Raum für die Andacht der Brüder herzurichten. Plötzlich bleibt er überrascht stehen. Eine kleine Blüte leuchtet ihm entgegen, jetzt, mitten im Winter. Er erinnert sich, ein Missionar hatte ihm die Pflanze aus dem hohen Norden mitgebracht. Und jetzt blüht sie trotz Schnee und Eis. Nachdenklich bleibt der Mönch stehen. Er denkt an die Verheißung des Propheten Jesaja: „Es wird ein Reis hervorgehen aus dem Stamm Isais und ein Zweig aus seiner Wurzel Frucht bringen.“

Mit diesem Zweig aus der Wurzel ist Jesus gemeint. Der Mönch weiß das längst, trotzdem berührt ihn die Botschaft angesichts der Blüte ganz neu. Ist es nicht mit dem Kommen Jesus auf die Erde genauso gewesen wie mit dieser Blüte? In einem armseligen Stall fing es an, an Kälte und Verachtung von Menschen litt er bis zu seinem Tod am Kreuz. Und doch brachte er durch sein Kommen Freud und Wärme und Licht und Trost. Beglückt fängt der Mönch an, seine Gedanken aufzuschreiben. Ein Lied entsteht, das noch heute von der Weihnachtsfreude erzählt.

Aus dem Neukirchner Kalender, Advent 2003
gefunden von Karin Kuppetz

 


Mitarbeiterbesprechung

 

Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 11.10.2007 (nur ein Termin im November und Dezember):

1. Termine

Wir haben die Termine für November und Dezember festgelegt.

Für 2008 hat Kurt Kerber uns insgesamt 7 Termine angeboten, die wir gerne annehmen.

2. Gemeindefreizeit 2008

Vom 11. bis 13.04.2008 wollen wir im Monbachtal in der Nähe von Calw unsere Gemeindefreizeit durchführen. Das Thema soll auf der nächsten Mitarbeiterbesprechung festgelegt werden. Wer einen Vorschlag oder eine Idee dafür hat, soll sich bitte beim Mitarbeiterkreis oder dem Vorstand melden.

3. Bericht von der Neustadter Allianz-Sitzung

Udo berichtet über die letzte Sitzung der Neustadter Allianz. Er klärt mit Thomas Ebel Fragen bezüglich Vollmacht.

4. Berichtsheft für den Verband

Jede Gemeinde soll einen Beitrag für das Berichtsheft des Verbands schreiben. Udo bereitet einen Vorschlag vor.

Jürgen Schowalter 


Du bist der Herr meines Glaubens,

du bist meine Kraft und meine Seligkeit:

Du bist die Weihnacht in dem lebendigen Advent meines Lebens.

Karl Rahner (*1904), deutscher katholischer Theologe, führender Dogmatiker und Religionsphilosoph


Abendmahl

Brot füreinander

Wir wollen heut ein Mahl feiern, miteinander, und jeder soll an Jesu Tod und Auferstehung denken.

Wir wollen dann sein Brot teilen, miteinander, und jeder soll ein Stück davon empfangen und davon essen.

Wir wollen Brot werden, füreinander, und jeder soll sich eine Scheibe abschneiden können.

Lothar Zenetti

Am Sonntag, den 02.12.2007, wollen wir im Rahmen des Gottesdienstes zusammen mit Kurt Kerber das Abendmahl miteinander feiern. Wir laden alle dazu herzlich ein!


Gemeindefreizeit 2008

Vom 11. bis zum 13. April 2008 planen wir eine Gemeindefreizeit im Monbachtal, in der Nähe von Calw.

Das Thema wollen wir in der nächsten Mitarbeiterbesprechung festlegen. Wer Ideen oder Vorschläge für die Gemeindefreizeit hat, meldet sich bitte bei den Mitarbeiter oder dem Vorstand.

Bitte merkt Euch den Termin schon einmal vor!


Begegnungsabend der drei Neustadter Mennonitengemeinden

Am 29. Januar 2008 findet der nächste Begegnungsabend der drei Neustadter Mennonitengemeinden bei uns statt.

Bitte merkt Euch den Termin schon einmal vor!
 


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