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GEMEINDEBRIEF 

November / Dezember 2008


Grußwort 

Die Zeit rast auch dieses Jahr wieder unglaublich schnell vorbei. Wir sind kaum heimisch geworden im neuen Haus, schon steht der Jahreswechsel wieder vor der Tür und Weihnachten wirft seine Schatten, oder besser sein Licht, voraus. Dazu passt, dass schon der erste Schnee in den Hochlagen gefallen ist. Eigentlich bin ich noch auf Sommer oder wenigstens auf Herbst eingestellt - aber der Winter, und mit ihm die kurzen Tage und langen Abende und Nächte, kommt mit Macht.

Auch wenn ich den November immer als trüb und grau und wenig attraktiv empfinde, denke ich, dass er wie alles in Gottes Schöpfung seinen Platz hat. So, wie uns der Sonntag einen Ruhetag in der Woche gibt, so ist der Winter und ganz besonders Weihnachten und der Jahreswechsel geeignet, einmal langsamer zu machen und innezuhalten. Die letzte Gartenarbeit ist getan, das Wetter ist schlecht genug, um sich hinter den Ofen zu verkriechen und so eine Art geistige Umschau zu halten: wo stehe ich gerade, was ist mein Platz in dieser Welt und welchen Platz habe ich für Jesus bei mir bereitet?

Jesus ist ganz klein geworden, das Kind in der Krippe, und doch ist Jesus das Größte, was wir haben. Geben wir ihm auch den größten und besten Platz in unserem Leben und in unserem Herzen!

Wir wünschen Euch einen schönen Spätherbst und frohe und gesegnete Weihnachten
 

Lutz Vogt


Weihnachten bedeutet: Gott hat nicht weniger als sich selbst gegeben. Und sein Name ist Jesus Christus. Gib dich nicht mit weniger zufrieden. Komm nicht mit dem Fingerhut, wenn Gott dir den Ozean seiner selbst schenken will.

Brennan Manning

Der Entzückte

In den Wäldern der Provence in Südfrankreich erzählt man sich jedes Jahr eine schöne Geschichte. Sie handelt von den vier Hirten, die nach Bethlehem kamen, um das Kind zu besuchen.

 

Einer brachte Eier mit, ein anderer Brot und Käse, der dritte brachte Wein. Der vierte kam mit leeren Händen. Die Leute nannten ihn l’enchanté, den Entzückten. Die ersten drei plauderten mit Maria und Josef. Sie sagten, wie gut Maria aussehe und wie praktisch Josef die Höhle eingerichtet habe. Sie gratulierten den Eltern, überreichten Geschenke und versicherten ihnen, falls sie irgendetwas bräuchten, sollten sie es nur sagen.

Schließlich fragte jemand: „Wo ist l’enchanté?“ Sie suchten oben und unten, hinten und vorne, drinnen und draußen. Schließlich spähte jemand hinter die Decke, die zum Schutz vor der Zugluft vor die Krippe gehängt worden war.

Und dort, vor der Krippe, kniete l’enchanté, der Entzückte. Wie eine Fahne oder Flamme sich in die Richtung bewegt, in die der Wind weht, hatte er sich in die Richtung der Liebe bewegt.

Während der ganzen Nacht blieb er staunend vor der Krippe stehen und flüsterte immer wieder: „Jesus, Jesus, Jesus.“

Brennan Manning
gefunden im Neukirchner Kalender von Karin Kuppetz


Mitarbeiterbesprechung

In der Mitarbeiterbesprechung vom 9. Oktober haben wir folgende Themen besprochen:

1. Termine

Wir haben die Termine der nächsten beiden Monate festgelegt

2. Begegnungsabend

Heiner berichtet vom Begegnungsabend der drei Mennonitengemeinden in Neustadt. Der nächste Termin wird bei uns stattfinden. Allerdings fällt der nächste „übliche“ Termin
(5. Dienstag im Monat) auf den 30.12.2008, der jedoch aus nahe liegenden Gründen entfällt

3. Glaubensunterweisung

Wir haben das Thema der Glaubensunterweisung weiter vertieft


Vorankündigung für die Allianzgebetswoche 2009

Die Allianzgebetswoche 2009 steht unter dem Motto

„Durch den Glauben...“

und wird sich den Themen „… gewinnen wir Durchblick, können wir Gott gefallen, handeln wir mutig, wird Unmögliches möglich, stoßen wir an Grenzen, geben wir den Segen weiter, leben wir konsequent und setzen wir auf Zukunft“ widmen.

Die Allianzgebetswoche findet immer in der zweiten vollen Januarwoche eines jeden Jahres statt, in 2009 also vom 11. bis 18. Januar 2009. Am Montag, den 12.01.2009, wird sie voraus­sichtlich wie immer bei uns stattfinden. Bitte merkt Euch diesen Termin schon vor.

Das detaillierte Programm werden wir in der Januar / Februar-Ausgabe 2009 veröffentlichen.



Gemeinsame Presseerklärung: Brüder in Christus Gemeinden
in Nordamerika und die Mennonitische Weltkonferenz

Kitchener, Ontario (Kanada) – Christen flohen aus Furcht um ihr Leben in den Dschungel, ohne alles, bis auf die Kleidung. Sie können nicht nach Hause gehen. Die Drohungen sind weiterhin da; die Häuser aber nicht mehr. Sie sind niedergebrannt bis zum Boden. So ist es auch mit ihren Kirchen, Schulen, Weisenheimen, Herbergen, Autos und den ganzen Dörfern passiert.

Die brutale Gewaltanwendung gegen Christen in Bundesstaat Orissa brach zuerst am 24 August 2008 im Kandhamal- Bezirk in Südindien auf. Sie dauerte 12 Tage lang. Die Brutalität fing an aufgrund der Erschießung von Laxmananda Saraswati, eines Leiters der militanten Gruppe mit dem Namen „Vishwa Hindu Parishad“ (VHP) und der weiteren Erschießung von vier seiner Anhänger. Saraswati war ein Christenverfolger seit längerer Zeit. Obwohl die Indische Regierung sagte, dass sie vermutet das Maoisten (Regierungsgegnerische Kräfte) dafür verantwortlich sind, werden dagegen von der VHP die Christen beschuldigt. So sind alle Christen und auch Entwicklungsorganisationen (NGO’s) zu Zielscheiben. ...

„Es gab immer wieder Drohungen, Gewaltanwendungen und Verfolgungen in den letzten 20 Jahren aber die gegenwärtige Situation ist sehr angespannt. Menschen sind brutal ermordet worden, zu Tode in Stücke gehackt, Frauen wurden vergewaltigt und mehr als 100 Kirchen in allen sechs Bezirken wurden verbrannt. Mitglieder der Brüder in Christus Gemeinden wurden auch angegriffen, aber nicht getötet, berichtete er. ...

Im August attackierte ein Mob von bis zu 4000 militanten Hindus das Mädchenheim der Brüder in Christus Gemeinden in Nuagoan. Es ist eine von neun solcher Einrichtungen, die durch das „Scholarship Program for International Children’s Education“ (SPICE) finanziert werden. Der Mob setzte das Heim und die Kirche in Flammen, zerstörte den Wassertank und das Gelände. Zehn Polizisten, die beim Mädchenheim Wache hielten, flohen beim Herannahen der Menge. Die Mitarbeiter, die Mädchen und lokale Christen, von denen auch manche geschlagen wurden, hatten es geschafft zu fliehen. Die Bürozentralen der Brüder in Christus in dem Cuttack- Bezirk, Indien, waren auch Angriffziele und so haben mehrere Pastoren und Gemeindegründer all ihr Hab und Gut verloren als ihre Heime geplündert und verbrannt wurden.

Die Verantwortlichen der Gemeinden führten vier Aktionen an, die gerade am laufen, bzw. geplant sind: Die weltweite Gemeinde Jesu zum Gebet für Orissa aufzurufen; ein Treffen mit 15 bis 20 Gemeindeleitern in der unmittelbaren Nähe zu haben, um eine gemeinsame Stellung gegenüber der Gewalt und den Opfern einzunehmen; finanzielle Hilfe zu suchen um zerstörte Häuser, Kirchen und Einrichtungen wieder aufzubauen; und ein späteres Treffen mit bis zu 200 Gemeindeleitern aus der weiteren Gegend um zu hören, wie man ihren Menschen helfen könnte, die Opfer geworden sind.


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