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GEMEINDEBRIEF 

November / Dezember 2014

Grußwort

Wieder heißt es Abschied nehmen, diesmal von Tante Magda. Im Trauergottesdienst und auch beim anschließenden Beerdigungskaffee durften wir uns noch einmal dankbar an sie erinnern, zum Beispiel daran, dass ihr Leben ja nicht endet, sondern sie „nur die Etage wechselt“.

Das Jahr neigt sich jetzt mit Macht dem Ende zu, die schönen langen Sommertage sind vorbei, sichtbar und fühlbar auch an der Umstellung von Sommer- auf Winterzeit. Auch bei uns ändert sich etwas an der Uhrzeit: Ab November bis hin zur nächsten Gemeindeversammlung beginnen wir den Gottesdienst erst um 10:00 Uhr! Danach entscheiden wir, ob wir das so beibehalten wollen.

Frohe Weihnachten wünscht Euch



Lutz Vogt


Dies ist die Nacht, da mir erschienen
des großen Gottes Freundlichkeit;
das Kind, dem alle Engel dienen,
bringt Licht in meine Dunkelheit,
und dieses Welt- und Himmelslicht
weicht hunderttausend Sonnen nicht.
Kaspar Friedrich Nachtenhöfer
 (1624 - 1685), deutscher Kirchenliedtexter



Weihnachtszeit möcht uns erinnern

Weihnachtszeit möcht uns erinnern
an die Nacht vor langer Zeit.
Ein heller Stern stand einst am Himmel
wies den Weg zur Herrlichkeit.

In das Dunkel unsrer Tage
leuchtet hell, bis heut Sein Licht.
Allen Menschen bringt Er Frieden
heilt, woran das Herz gebricht.

Niedrig klein ward Er geboren
in dem Stall auf Heu und Stroh.
Maria hat Ihn auserkoren
durch Ihn macht Gott uns alle froh.

Sein Leben war den Menschen Segen.
Er half den Kranken in der Not.
Gab für uns Sein eignes Leben
starb für uns den Kreuzestod.

Ja, durch Ihn wird uns vergeben
Schuld vor Gott im Meer versenkt.
Nur durch Jesus kannst erleben
Gottes Geist von nun an lenkt.

Weihnachtszeit möcht uns erinnern
Gottes Liebe gilt auch dir.
Alles was Sein Wort verheißet
führt zum Frieden, glaub es mir.

Autor: B. P. Lewicki
Gefunden auf christliche-themen.de


Lobe den Herrn, meine Seele, und was in mir ist, seinen heiligen Namen!  Lobe den Herrn, meine Seele, und vergiß nicht, was er dir Gutes getan hat. (Psalm 103, 1-2)

Am 18.10.2014 hat Gott unsere Schwester

Magda Lichti

kurz nach ihrem 88. Geburtstag heimgerufen. Magda war viele Jahre lang Teil der Gemeinde und stets am Gemeindeleben interessiert. Ihre ruhige Gewissheit, dass wir Christen uns alle einmal wiedersehen werden, war für uns ein Vorbild. Unter anderem machte ihre großzügige Spende das Gemeindehaus erst möglich.

Am 24.10.2014 wurde Magda auf unserem Friedhof beigesetzt. Die Trauerfeier hielt Kurt Kerber. Wir trauern mit Helmut und der Familie und finden Trost und Kraft im Wissen, dass Magda nun in Gott geborgen ist.




Erntedank 2014


Wie immer war unser Altar an Erntedank reich geschmückt mit Gaben. Vielen Dank Euch allen für die Spenden und für die tolle Dekoration. Und Danke, Gott, für Wachstum und Gedeihen!

Erntedank 2014





Freudiges Wiedersehen nach mehr als 40 Jahren

Nicht wenige Teilnehmer und Teilnehmerinnen des gemeinsamen Gemeindefestes der  drei Mennonitengemeinden in Neustadt/Wstr. am 7. September 2014 werden gerätselt haben, wer die fremden Gesichter waren, die da nach dem Gottesdienst im wunderbar gepflegten Kirchgarten an einem Tisch mit Gerhard und Erika Luther und mit Klaus und Ellen Schuster  beieinander saßen und sich so viel zu erzählen hatten.  

Es war nach mehr als 40 Jahren das Wiedersehen eines Teils der früheren Jugendgruppe, die Gerhard und Erika Luther ab Mitte der 1960er Jahre geleitet haben. Auslöser des Treffens war Christian Melzer, als Enkel von Johannes Lichti in Dirmstein aufgewachsen und in der Neustadter Mennoniten -  Brüdergemeinde getauft. Er hatte sich auf die Suche gemacht und über Volker Lichti die Adresse  von dessen ältester Schwester Marliese  erkundet, die dann die Verbindung mit weiteren früheren Gruppenmitgliedern herstellte und das Gemeindefest in dieser schönen und historisch bedeutenden Umgebung für das Treffen vorschlug. 

So saßen nun nach langen Jahren wieder einige - manche von weither angereist - aus der schon damals lebhaften und ökumenisch geprägten Jugendgruppe beieinander und tauschten sich aus über all das, was in der Zwischenzeit geschehen war und ihr Leben bestimmt hat. 

Dankbar sind alle "Ehemaligen" und ihre Ehepartner  für die Gastfreundschaft und den eindrücklichen Gottesdienst an diesem sonnigen September-Sonntag. Vielleicht lässt sich so ein Treffen der "alten" Jugendgruppe in einem anderen Jahr wiederholen.

Christian Melzer und Marliese Walz


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