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GEMEINDEBRIEF 
Oktober 2003

Grußwort 

Diese Ausgabe des Gemeindebriefs ist voll von Ereignissen der vergangenen beiden Monate. Schon lange nicht mehr war so viel auf einmal los in unserer Gemeinde: Zwei Geburten und eine Taufe mit Gemeindetag sind zu vermelden! Während normalerweise der Sommer ja arm an Feiertagen im Kirchenjahr ist, war er für unsere Gemeinde eine wahre Festzeit. Daher halte ich das Grußwort kurz, denn hier muss noch die Einladung für das Erntedank und Missionsfest des Verbands Platz finden.

Einen schönen Oktober wünscht Euch

Lutz Vogt


Einladung zum Erntedank und Missionsfest
des Verbandes deutscher Mennonitengemeinden
unter dem Motto

alles für uns...

       alles für ihn...

Das Fest findet am 26. Oktober 2003, ab 10.00 Uhr, in der Böhnlichhalle  in Walzbachtal-Wössingen statt mit:

Erntedankgottesdienst, gestaltet von der Gemeinde Neustadt

Kinderprogramm, gestaltet  von den Gemeinden Owingen, Meßkirch und Pfullendorf

Missionsfest gestaltet von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Friedens- und Hilfswerksarbeit, Evangelisation und Gemeindegründung

 


Bericht vom Gemeindetag und Tauffest von Sara Dalügge

7. September 2003


Kühl war es morgens an diesem Sonntag, und die Kirche voll bis zum letzten Platz: Kein Zweifel, dieser Gottesdienst war etwas Besonderes. Nach der Einleitung von Axel stellte Erich die Predigt ganz unter das Thema des Tages: Die Taufe. In eindringlichen Worten erzählte er die Begegnung zwischen Philippus und dem Kämmerer aus Äthiopien und legte sie und das Wesen der Taufe im Allgemeinen aus.

Anschließend erläuterte Erich kurz das Taufverständnis unserer Gemeinde und Sara gab ein bewegendes Zeugnis ihres Weges zu und mit Jesus.

Darauf strömte die Gemeinde nach draußen, und auch der Himmel schien an der Taufe mitwirken zu wollen, denn es regnete, das einzige Mal an diesem Tag. Erich taufte Sara auf ihr Bekenntnis des Glaubens hin durch Untertauchen im Taufbecken draußen, worauf hin beide erst einmal trockene Sachen anzogen.

Zurück in der Kirche kam die Gemeinde kam unterdessen in einer Anbetungszeit vor Gott. Im Anschluss segneten Axel Dalügge, Jürgen Schowalter und Erich Lotz junior Sara für ihren weiteren Lebensweg mit Jesus und mit der Gemeinde.

Schließlich nahm Heiner Becker in einer kurzen Ansprache Sara in die Gemeinde auf und überreichte ihr als Geschenk der Gemeinde eine Bibel.

Das Fest war damit freilich nicht vorbei, die Gemeinde zog in das katholische Gemeindezentrum Sankt Bernhard um, wo wir ein reichhaltiges und sehr leckeres Mittagessen zu uns nahmen, und später noch Kaffee und Kuchen. Das herrliche Spätsommer-Wetter lockte viele nach draußen, auch die Kinder und Jugendlichen waren viel lieber draußen als drinnen. Zum Programm gehörte auch Musik von einer Band der Freien Christengemeinde in Neustadt zusammen mit Erich.

Mit Worten für und an Sara und einem Abschlusswort von Sara klang der Tag schließlich aus.

Verlass Dich auf den Herrn,
von ganzem Herzen
und verlass dich nicht
auf deinen Verstand,
sondern gedenke an ihn
in allen deinen Wegen,
so wird er dich recht führen.

Sprüche 3, 5.6
Taufspruch von Sara Dalügge


Der Vater

Eine der bekanntesten Geschichten, die Jesus je erzählt hat, ist das Gleichnis vom Verlorenen Sohn in Lukas 15 ab Vers 11. Und die meisten von uns haben schon ungefähr 85 Predigten über den verlorenen Sohn gehört, und dann noch 23 über den Sohn, der zu Hause bleibt, doch der Vater wird nicht so oft in all seiner Tiefe unter die Lupe genommen, und genau das möchte ich mal tun und ein paar Gedanken anregen.

Die erste Information, die wir bekommen ist, dass da ein Vater ist, der zwei Söhne hat. Und dann kommt da der Jüngere und will das Erbteil, das ihm zusteht.

Da haben wir ja schon einmal den ersten Knackpunkt. Denn in der jüdischen Tradition steht nur dem ältesten Sohn ein Erbe zu, dem Jüngeren nicht. Da kommt also dieser Sohn, dem ja eigentlich gar nichts zusteht und will ein Erbe einfordern, das ihm nicht gehört, nein, er will es auch sofort und sagt damit seinem Vater im Prinzip das er keine Lust hat zu warten, bis er stirbt, sondern sich wünschte, der Vater wäre schon tot.

Und wie reagiert der Vater darauf?? Er teilt sein Hab und Gut und gibt es seinen Söhnen. Er gibt seinem Jüngeren Sohn trotz dessen Unverschämt­heit und obwohl ihm eigentlich gar nichts zusteht.

An dieser Stelle sehen wir zum ersten mal die Gnade des Vaters. Er ist ein Vater, der gibt, auch wenn der Sohn kein Anrecht hat. Er liebt nun mal bedingungslos und gibt gerne, auch wenn wir das erhaltene falsch oder nur zu unserem Vorteil einsetzen.

Und als der Sohn zurück kommt, ist der Vater immer noch gnädig. Der Sohn hat sich das ja schön zurecht gelegt, so mit der Entschuldigung und mit seinem Plan, ein Knecht für seinen Vater zu sein.

Doch der Vater, als er seinen Sohn von ferne sieht, läuft er auf ihn zu, nimmt ihn trotz des Gestanks der Schweine, der den Sohn dem Gesetz nach unrein und damit unberührbar macht, in den Arm und küsst ihn.

Und die vom Sohn so mühsam ausgedachte und sicher auf dem Rückweg oft geprobte Entschuldigungsrede hört sich der Vater erst gar nicht an.

Der Vater hat auch überhaupt kein Interesse an noch einem Knecht, er will seinen Sohn zurück. Das kommt ganz klar in dem Fest raus, das der Vater gibt. Denn er feiert, dass sein Sohn tot war und wieder lebendig geworden ist.

Was den Vater so wichtig macht in diesem Gleichnis ist, dass der Vater Gott darstellt. Und somit ist der Vater, nicht die Söhne, die Hauptfigur in der ganzen Geschichte. Wir betrachten so oft die Söhne, da wir uns mit denen identifizieren können, doch wir dürfen dabei nicht außer acht lassen, das wir nicht die Hauptfiguren sind in dem Spiel, das wir Leben nennen. Gott ist die Hauptfigur. Und dieser Gott war uns gnädig, von Anfang an. Auch als wir als Menschheit unverschämt von ihm gefordert haben, was uns gar nicht zusteht, hat er uns gegeben. Und wir haben es missbraucht und verdorben und haben jedes Anrecht an Gemeinschaft mit Gott oder seiner Hilfe verloren. Doch Gott wartet auf uns, nicht um uns zu korrigieren und zu bestrafen, sondern um uns als seine Kinder wieder in die Arme zu schließen, auch wenn wir nach dem Schweinestall unseres eigenen Versagens stinken. Gott will uns ein neues Kleid anziehen (neue Werke), einen Ring an den Finger stecken (Autorität geben) und uns Schuhe anziehen (Freiheit schenken), da er kein Interesse hat an Knechten, er will seine Kinder zurück.

Wir beten so oft im Vater Unser: „dein Reich komme und dein Wille geschehe“. Es ist der Wille des Vaters, seine Kinder zurück zu bekommen. Also lasst uns unseren eigenen Plan, zu Gott zu kommen, um Vergebung zu bitten und zu versuchen, Gottes Knecht zu sein und unsere Schulden bei ihm irgendwie ab zu arbeiten oder etwas wieder gut zu machen, unser Leid zu tragen oder so, lasst uns diesen eigenen Plan der Knechtschaft verlassen. Denn Gottes Plan war es von Anfang an, uns in seiner Gnade zu seinen Kindern zu machen. Lasst uns diesen Plan der Gnade Gottes annehmen.

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Mitarbeiterbesprechung 

Bericht über die Mitarbeiterbesprechung vom 04.09.2003:

Heiner liest aus Psalm 140, 13 und Jak. 2, 8.9, dazu eine Erläuterung und spricht ein Gebet.

1. Termine

Festlegung der Termin für den Monat Oktober

2. Taufe und Gemeindetag

Wir planen die Taufe und den Gemeindetag am 07.09.2003 und verteilen die Aufgaben. Christel Lotz beschafft die Bibel für Sara Dalügge

Der Abend endet mit gemeinsamem Gebet


Freudige Ereignisse ...

Die Eltern Susanne und Harald Becker
freuen sich über ihr Söhnchen

Simeon Becker
geboren am 31. Juli 2003

Die Gemeinde freut mit der kleinen Familie und wünscht Euch alles Gute und Gottes Segen mit dem Psalm 91, 11:

„Er hat seinen Engeln befohlen,
dass sie dich behüten auf allen deinen Wegen“


... und noch mehr freudige Ereignisse

Auch in München freuen sich eine Familie über Zuwachs:

Ruth und Oliver Thulke haben ein zweites Söhnchen und Tim damit ein Brüderchen bekommen:

Ben Thulke
geboren am 6. August 2003

Auch Euch wünschen wir Gottes Segen und alles Gute mit Psalm 91,4:

„Er wird dich mit seinen Fittichen decken,
und Zuflucht wirst du haben unter seinen Flügeln.“


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