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GEMEINDEBRIEF 
Oktober 1999

Grußwort 

Wenn ich mir so anschaue, was mich in letzter Zeit an Erntedank bewegt hat, dann hat das hauptsächlich mit der Frage zu tun, was Erntedank für mich bedeutet. Das war auch schon Thema des einen oder anderen Hauskreisgottesdienstes.

Dieses Jahr beschäftigt ich mehr die Frage, was Erntedank eigentlich für unsere Gemeinde bedeutet. Welche Ernte haben wir dieses Jahr eingefahren, wofür müssen oder wollen wir Gott dieses Jahr besonders danken? Was nehmen wir als Gemeinde oft als selbstverständlich hin, obwohl es doch immer wieder ein großes Geschenk unseres Herrn ist?

Ich frage mich heute schon, ob wir in einem oder zwei Jahren an dieser Stelle als "Ernte" das Richtfest für unseren Gemeinderaum feiern können – das wäre eine wirklich große Ernte für unsere Gemeinde. Schon dass konkrete Pläne da sind, empfinde ich als dankenswert, auch wenn sie sicherlich noch ausführlich diskutiert werden müssen, um wirklich Gestallt anzunehmen.

Die Saat halten wir als Gemeinde in Gestalt der ersten Pläne jedenfalls schon in den Händen. Ob daraus jemals eine Ernte wird, liegt sicherlich ebensoviel an uns wie an Gott.

Ein frohes Erntedankfest und einen schönen Oktober wünscht Euch

Lutz Vogt

 


Herzliche Einladung zum Erntedank- und Missionsfest
des Verbandes deutscher Mennonitengemeinden

Am 24.10.1999 um 10:00 Uhr

in der Elsenzhalle in Bammental

 

"Gottes Reich - mitten unter uns ..."

lautet das Thema des diesjährigen Erntedank und Missionsfestes. Neben vielen Liedern, Zeugnissen und kreativen Beiträgen können folgenden Programmpunkte uns bewusst machen, dass Gottes Reich tatsächlich mitten unter uns ist:

... im Anbetungsteil mit Gedanken zum Erntedank

... in unseren Gemeinden

  • Zeugnisse aus Gemeinden
  • Vorstellung neuer Mitarbeiter

... in der Predigt "Seht das Senfkorn"

... in der weltweiten Mission

  • Gäste aus Äthiopien erzählen
  • Neues aus Halle und Neumühle

... in Friedenszeugnis und Gemeindebau

Ende gegen 13:00 Uhr, anschließend gemeinsames Mittagessen und Kaffee. Mit Extra Kinderprogramm !

Mitwirkende unter anderem:

Organisation: Mennonitengemeinde Bammental

Kinderprogramm: Mennonitengemeinden Stuttgart und Möckmühl

Musikalische Unterhaltung: Musikgruppe der JuGo Sinsheim

Programmgestaltung: Mennonitengemeinden Überlingen, Meßkirch und Pfullendorf, DMMK-, DMFK- und VdM-Mitarbeitende

 

Wegbeschreibung zur Elsenzhalle in Bammental:

Aus Richtung Heidelberg: Bei der zweiten Abfahrt Bammental (Ampel) von der Bundesstraße 45 rechts abbiegen. In Bammental der Beschilderung Elsenzhalle folgen (zweite Möglichkeit rechts).

Aus Richtung Karlsruhe: A6 Ausfahrt Wiesloch/Rauenberg, Richtung Wiesloch fahren. In Wiesloch Richtung Mauer, nach dem Ort Schattenhausen links, dann Wegweisern nach Bammental folgen. In Bammental der Beschilderung "Elsenzhalle" folgen (nach der Ampel links)


Das Heiligtum

Nachdem wir im Vorhof der Priester waren, einem Ort der Reinigung und des Dienstes, betreten wir nun den Tempel selbst. Der Tempel, wie der Vorhof der Priester, war den Priestern, insbesondere den diensthabenden Priestern, vorbehalten. Das Volk hatte keinen Zutritt. Der Tempel bestand primär aus zwei Räumen, dem Heiligtum und dem Allerheiligsten, die durch einen großen Vorhang von einander getrennt wurden. Dazu kamen einige angebaute Räume an den Seiten, die wahrscheinlich als Lagerräume und zur Behausung der Priester dienten.

Im Heiligtum gab es nur drei Dinge, den Altar für die Rauchopfer, zehn goldene Leuchter und den Tisch für die Schaubrote. Es fällt auf, dass die Geräte im Vorhof noch alle aus Bronze waren, nun aber, da wir in den Tempel kommen, sind alle Dinge aus Gold. Die Bronze steht für das Menschliche, das Gold für das Göttliche. Je näher wir Gott kommen und je weiter wir uns in den Tempel und damit in die Gegenwart Gottes begeben, desto weniger Menschliches und desto mehr Göttliches gibt es auch in unserem Leben. Der Vorhof der Priester war ein Ort der Reinigung, und damit die Voraussetzung dafür, in den Tempel einzutreten. Es war auch ein Ort des Dienstes am Nächsten. Das Heiligtum ist ein Ort des Dienstes an Gott und der Gemeinschaft mit Gott. Hier geht es nicht mehr so sehr um den Dienst am Menschen, sondern Gott begegnet und verändert uns.

Da sind zuerst die Leuchter, die das Wort Gottes symbolisieren. Psalm 119,105 sagt, dass das WORT GOTTES unseres Fußes Leuchte ist und ein Licht auf unserem Weg. Das Wort Gottes, die Bibel, aber auch Jesus Christus, das Wort, das Fleisch geworden ist (Joh. 1), bringen Licht in unser Leben. Und das Wort Gottes, wie es in Heb. 4,12 beschrieben ist, ist schärfer als ein Schwert und trennt bei uns zwischen Seele und Geist und ist ein Richter unserer Gedanken und der Gesinnung unseres Herzens. Wenn wir uns im Heiligtum aufhalten, uns mit dem Wort Gottes beschäftigen, wird das Wort unsere Gedanken und unsere Herzen erleuchten. Das ist meist kein sehr angenehmer Prozess, wenn Gott anfängt, uns unser eigenes Herz zu zeigen. Doch Gott tut das, um, wie es in Hes. 11,15 steht, unser steinernes Herz zu entfernen und uns ein Herz aus Fleisch zu geben. 

Das zweite im Heiligtum ist der Altar für die Rauchopfer. Dieser Altar steht für das Gebet. Off. 5,8 beschreibt das die Rauchopfer vor Gottes Thron die Gebete der Heiligen sind. Hier im Heiligtum führt uns Gott in ein Gebet, das über Dank und Fürbitte hinaus geht. Es ist ein Gebet, das direkt vor dem Thron Gottes steht und aus seiner Gegenwart entspringt. Es ist ein Wohlgeruch vor Gott. Es ist ein Gebet, in dem Gott mit uns spricht und nicht nur wir mit ihm. Auch der Rauchopfer-Altar ist ein Ort der persönlichen Veränderung. Es ist ein Ort der Anbetung, des Berührt werdens von der Gegenwart Gottes. Immer wieder sehen wir in der Bibel, dass da, wo Gott Menschen begegnet, sie spontan anbeten und staunend vor seiner Größe niederfallen, sich selbst demütigen und voll Ehrfurcht vor ihrem Gott niederfallen. Der Altar, der direkt vor dem Vorhang zum Allerheiligsten stand, war so ein Ort der Anbetung.

Zuletzt finden wir noch den Tisch mit den Schaubroten. Dieses Brot steht für Gemeinschaft, intime Tischgemeinschaft und erinnert an den Bund, den Gott mit uns gemacht hat. Im Alten Testament erinnerten die zehn Schaubrote, die aus ungesäuertem Teig gebacken waren, an das Passah Fest. Doch nun, im Neuen Testament, erinnert das Abendmahl an den Bund, den wir in Jesus haben. Es ist ein Mahl der Gemeinschaft untereinander und mit Gott. In den drei Dingen im Heiligtum sehen wir drei Dinge, die für unsere Gemeinschaft mit Gott grundlegend sind, die Leuchter, oder das Wort, unsere persönliche Bibellese, das Rauchopfer, unsere Gebet und das Brot, die Gemeinschaft. Wenn wir ins Allerheiligste vordringen wollen, dann geht das nicht nur im Gottesdienst Sonntag morgens, dann wird das zu einer persönlichen, täglichen Sache. Das Heiligtum ist ein Ort, an dem wir alleine stehen. Und ohne dass wir mit dem Wort Gottes umgehen und es uns verändert, ohne Gebet und ohne tiefe geistliche Gemeinschaft werden wir zwar im Gottesdienst ein Stück weit mitwirken können, vielleicht auch andere segnen, doch wir werden selbst nicht in die wahre Gegenwart Gottes vordringen.

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung 

 

Auf der Mitarbeiterbesprechung am 06.09.1999, diesmal bei Axel und Titin Dalügge, wurden folgende Themen besprochen:

  1. Axel beginnt den Abend mit Lesung und Gebet
  2. Gemeinderäume
    Harry Unger, Architekt, stellt das Modell eines möglichen Gemeindehauses vor. Das Modell mit Kirche, Kirchgarten und den benachbarten Gebäuden ist sehr anschaulich. Es wird beim nächsten Gottesdienst zu sehen sein. Schade, dass nur so wenige da waren!
  3. Termine
    Die Termine für den Oktober wurden festgelegt

Christel Lotz

Trennlinie - Stift

 

Dankbare Menschen

sind wie fruchtbare Felder;

sie geben das Empfangene

zehnfach zurück.

Kotzebue, aus: “Herzliches Danekschön”
gefunden von Lutz Vogt


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