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GEMEINDEBRIEF 
September 2000

Grußwort 

Am 20. August feierten wir die Einsegnung von Lukas Adams. Die Gebete und Segenswünsche, die dort für ihn gesprochen wurden, sind nicht nur ein guter Wunsch für Lukas oder Kinder ganz allgemein. Sie tun auch uns Erwachsenen gut.

Denn auch für uns ist es wichtig, immer wieder neu geboren zu werden - nicht nur einmal, wenn wir Jesus für uns entdecken, sondern immer wieder aufs Neue. Jesus sagt uns, dass wir werden sollen wie die Kinder. Und unser ganzes Leben sollen wir wachsen im Glauben.


Karin und ich dürfen im September noch einmal zwei Wochen Urlaub genießen und freuen uns schon darauf. Die nächste Ausgabe erscheint deshalb wohl ein wenig später als gewöhnlich.

Einen schönen September wünscht Euch

Lutz Vogt


Einladung + Information + Einladung + Information + Einladung

 

Herbsttagung der Konferenz

Südd. Mennonitengemeinden

Am 17. September 2000 in Walzbach-Wössingen
ab 10:00 Uhr in der Böhnlich Halle

Zum Thema:

"Die Gemeinde der Zukunft

- die Zukunft der Gemeinde"

 

Dr. Heinrich Christian Rust


Leiter der Abt. Missionarischer Gemeindeaufbau
im Bund Evangelischer Freikirchlicher Gemeinden

 

Weiter im Programm:

Einleitung durch Alejandro Zorzin
Mitarbeiter der Gemeinden Altleiningen, Friedelsheim und Kohlhof

Chor der Mennonitengemeinde Ingolstadt

Mittagessen ca. 13:00 Uhr

 

Parallel dazu jeweils in Walzbachtach-Wössingen 10:00-12:30 Uhr:

Teentag, ab 13 Jahre, im Wössinger Hof in der Wössinger Str. Kinderkonferenz, 4-7 Jährige im evan. Gemeindehaus,

7 – 12 Jährige im Bürgersaal im Sailerweg

Kinder unter 4 Jahren werden in der Böhnlich-Halle betreut.

Wir laden alle Interessierten zu dieser Veranstaltung herzlich ein!

Im Namen des Konferenz-Komitees Klaus Hübert


Der Jordan

Langsam aber sicher nähern wir uns mit Elia und Elisa unserem Ziel. Im April haben wir uns auf den Weg gemacht, um zu entdecken, wie wir von unserer Vergangenheit lernen können, und dann das Gute behalten, aber nicht da stehen bleiben, sondern weitergehen und weiter wachsen. Die Geschichte, von der wir lernen, ist die von Elia und Elisa, dem Lehrer und seinem Schüler. Wir finden das in 2. Könige 2. Elia soll von Gott weggenommen werden und er sagt Elisa immer wieder, er solle zurück bleiben, doch Elisa will den doppelten Teil des Geistes seines Lehrers und folgt ihm.

Auf diesem Weg zum doppelten Teil des Geistes, zu dem was uns nicht nur auf das Niveau unserer Vorfahren, sondern darüber hinaus bringt, waren wir in Gilgal, dem Ort der Entscheidung und der Beschneidung und haben festgestellt, wie wichtig unsere eigene Beziehung, unser Bund mit Gott ist. Wir waren in Bethel, dem Haus Gottes, und haben die Wichtigkeit der Gemeinschaft mit Gott erkannt. Und dann waren wir in Jericho, dem Ort mit den Mauern, und haben etwas gelernt über die Mauern des Neuen, die sich uns entgegen stellen, und dass wir es lernen müssen, selbst auf Gott zu hören. Wenn wir weiter kommen wollen, dann bleibt es nicht dabei, dass wir nur das tun, was wir unsere Vorfahren haben tun sehen.

Und heute, in unserer vorletzten Station auf dem Weg mit Elia und Elisa, kommen wir an den Jordan. Es war wieder das gleiche Spiel. Elia sagt Elisa, er solle doch in Jericho zurück bleiben. Die Propheten in Jericho fragen, ob Elisa sich nicht bewusst sei, dass es mit seinem Mentor zu Ende ginge und Elisa lässt sich trotzdem nicht abweisen.

Und so kommen die beiden an den Jordan. Dieser Fluss bildet eine natürliche Grenze zum Land Israel. Auch das Volk Israel nach der Wüstenwanderung hat an diesem Ort gestanden. Für sie hat Gott den Fluss geteilt wie das Rote Meer, so dass sie hindurch ziehen konnten. Hier nimmt Elia seinen Mantel, rollt ihn zusammen und schlägt damit in das Wasser. Und das Wasser teilt sich. Genau wie damals. Gott bereitet den Weg. Und Elisa geht mit Elia durch den trockenen Fluss ans andere Ufer.

Am Jordan sehen wir zwei Dinge, die wichtig sind, wenn wir voll in das eintauchen möchten, was Gott für uns hat. Es ist die Stelle, an der Gott den Weg bereitet, aber auch die Stelle, an der wir diesen Weg gehen. Gott bereitet den Weg, für das Volk wie für diese beiden. Er tut das in seiner Allmacht, denn nichts ist Gott unmöglich. Und so erscheint da auf einmal ein Weg, den es nach unserem menschlichen Ermessen überhaupt nicht geben kann. Es teilt das Meer, er teilt den Fluss, und ER schafft Wege.

Wir sind dazu berufen, diese Wege Gottes zu gehen. Elia und Elisa konnten nicht einfach irgendwo über den Fluss, sondern nur da, wo Gott gewirkt hat. Auch wir können nicht einfach da etwas tun, wo wir wollen, sondern sind dazu berufen, das zu tun, was Gott für uns vorher vorbereitet hat, den Weg zu gehen, den Gott für uns geöffnet hat (Eph 2,10).

Es ist auch nicht verwunderlich, dass gerade der Jordan der Fluss war, in dem getauft wurde. Der Jordan ist ein Ort, an dem es auf den Gehorsam ankommt. Zu sehen, was Gott tut und ob wir es verstehen oder nicht, im Gehorsam zu folgen. Gehorsam ist sehr zentral, um im Glauben weiter zu kommen. Nach der eigenen Entscheidung, mit Gott zu leben (Gilgal) und der Gemeinschaft mit Gott (Bethel), nachdem wir uns auf neues einlassen und gelernt haben, Gott selbst zu hören (Jericho) ist der nächste Schritt, Jesus nicht nur Heiland und Erretter sein zu lassen, sondern HERR. Und das zeigt sich in unserem Gehorsam (Lukas 6,46). Wollen wir alles, was Gott für uns hat, den ganzen Segen, dann werden wir an dem Gehorsam Gott gegenüber nicht vorbei kommen. Einem Gehorsam, der da durch oder in den Fluss geht, wo Gott einen Weg gemacht hat, nirgends anders.

Ich weiß, keiner hört gerne etwas über Gehorsam. Doch es ist die beste Entscheidung, die wir treffen können, Jesus wirklich Herr unseres Lebens sein zu lassen, denn er hat immer nur das Beste für uns im Sinn.

Nächsten Monat werden wir dann betrachten, wie die Geschichte mit Elia und Elisa ausgegangen ist, und wie sie mit uns ausgehen kann.

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung 

Auf der Mitarbeiterbesprechung am 08.08.2000 wurden folgende Themen besprochen:

  1. Gemeinderäume
  2. Zu Anfang der Mitarbeiterbesprechung haben wir die Gemeinderäume besichtigt: Sie sind wirklich toll geworden. Nach der Renovierung haben sie noch ca. 61m2 inkl. ca. 2m2 Abstellraum im Flur. Wir freuen uns bereits auf die Einweihung.

    Es wurde beschlossen, dass möglichst bald Geschirr gekauft werden soll. Geplant sind einfaches Geschirr (Teller, tiefe Teller, Tasse, Untertasse und Dessertteller), Besteck und Gläser (ca. 100). Jeder ist aufgefordert, sich umzusehen und Preise zu ermitteln.

  3. Termine
  4. Die Termine für den September und zum Teil schon für den Oktober wurden festgelegt.

  5. Einladung auf den Deutschhof zum 03.09.2000
  6. Axel übernimmt die Predigt auf dem Deutschhof. Christel und Erich klären, ob wir Salate oder Kuchen oder etwas anderes mitbringen sollen.

  7. Gemeinschaftsgottesdienst
    Der Gemeinschaftsgottesdienst im September steht unter dem Thema "Haus des Herrn", passend zu den neuen Räumen, in denen wir den Gemeinschaftsgottesdienst feiern wollen. Im Anschluss an den Gottesdienst wollen wir gemeinsam Kaffee trinken.

Lutz Vogt


Einladung vom Deutschhof

Am 3. September 2000 sind wir von und bei der Gemeinde Deutschhof eingeladen.

Der Gottesdienst beginnt um 9:30 Uhr, wir bleiben zum Mittagessen und zum Kaffee.

Axel Dalügge wird von unserer Gemeinde aus die Predigt halten.


 

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