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GEMEINDEBRIEF 
September 2001

Grußwort 

Freud und Leid liegen of nahe bei einander, und in diesem Gemeindebrief kann man das wörtlich nehmen und bildlich vor sich sehen: während wir sonst sehr wenig Familien-Nachrichten haben, gibt es in dieser Ausgabe gleich von zwei Geburten und zwei Todesfällen zu berichten. Den Artikel dazu findet Ihr rechts.

Für uns geht es im September endlich in Urlaub, leider ausgerechnet zum Beginn des a-Kurses. Wir freuen uns dennoch sehr auf den Urlaub, haben wir doch bisher noch gar keine Gelegenheit dazu gehabt und statt dessen im Beruf und zu Hause viel zu tun gehabt. Leider sind wir dadurch auch im September wieder an einigen Wochenenden nicht im Gottesdienst.

Es tut gut zu wissen, dass uns Gott immer nahe ist und mit geht, wo auch immer wir sind.

Einen sonnigen September wünscht Euch

Lutz Vogt


Trauerfälle ...

Udo Hartenhauser ist am 23. Juli 2001 unerwartet schnell verstorben. Die Beisetzung der Urne fand am 10.08.2001 statt. Den Trauergottestdienst um 14:00 Uhr stellte Franz Esau unter Verse aus Psalm 90, anschließend traf sich die Gemeinde zum Kaffee in unseren Gemeinderäumen.

Auch Herta Pauls wurde am 27.07.2001 im Alter von 84 Jahren heimgerufen. Die Trauerfeier fand am Dienstag, den 31.07.2001 statt. Kurt Kerber sprach auch hier über Psalm 90: „Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf das wir klug werden". Anschließend fanden wir uns auch hier mit der Familie zum Kaffeetrinken in den Gemeinderäumen ein.

Den beiden Familien möchten wir unser herzliches Beileid aussprechen. Jesus, der Tröster, wird Euch beistehen und mit in den neuen Lebensabschnitt gehen!

Christel Lotz

... und freudige Ereignisse

Du bist meine Hoffnung, Herr,

dir vertraue ich von Kindheit an!

Ja, seit meiner Geburt bist du mein Halt.

Vom ersten Tag an hast du für mich gesorgt.

Darum will ich dich loben mein Leben lang

Mit diesen Worten aus Psalm 71, 5.6 haben Wanda und Jürgen Schowalter die gewagte Behauptung aufgestellt, dass sie mit ihrer Tabea jetzt komplett sind. Wir gratulieren den beiden herzlich zur Geburt ihrer zweiten Tochter und wünschen ihnen von Herzen Gottes Segen.

Auch Ruth und Oliver Thulke haben Nachwuchs bekommen, ein wenig früher als geplant, aber dafür in Neustadt anstatt in München. Der kleine Tim ist putzmunter und gesund und auch diesen glücklichen Eltern wünschen wir alles Gute und Gottes Segen!


Die allzu menschliche Tendenz
der Jünger

In Markus 9 finden wir eine der wenigen Stellen, an denen Jesus sich aufregt. Die Vorgeschichte ist sie, dass Jesus mit drei seiner Jünger gerade auf einem hohen Berg gewesen waren und sie dort erlebt hatten, wie Jesus verklärt worden war.

Doch dann kamen sie zurück. Und wie so oft nach einem hochgeistlichen Erlebnis erwartete sie ein Schock. Jesus fand den Rest seiner Jünger in mitten einer Menschenmenge, wo sie mit den Schriftgelehrten diskutierten.

Es heißt da, als die Menge Jesus sah, da entsetzten sie sich. Es ist so dieses „Erwischt"-Gefühl. Es war ihnen nicht angenehm, dass Jesus auftauchte. Als er nun fragte, worum es den eigentlich ginge, da kam ein Vater mit seinem epileptischen Sohn. Er hatte richtig erkannt, das diese Epilepsie auf dämonische Aktivitäten zurück zu führen war und hatte die Jünger gebeten, den Geist auszutreiben. Doch sie konnten es nicht. Und darauf hin gab es die Diskussion.

Da hat Jesus sich aufgeregt! Warum eigentlich?? Jesus hat dann den Geist ausgetrieben und den Jungen geheilt, obwohl der Vater selbst nicht mehr richtig geglaubt hat. Und als die Jünger fragten, warum sie es nicht konnten, da sagte ihnen Jesus, dass diese Art Dämonen nur durch Fasten und Beten ausfährt. Die Jünger hätten also statt mit den Schriftgelehrten zu diskutieren beten und fasten sollen und haben das verpasst.

Ich sehe in dieser Geschichte einige Prinzipien und Parallelen zu uns als Christen. Vieles, wie bei den Jüngern, was wir für Gott tun, klappt nicht sofort. Und wenn es nicht gleich geht, dann gibt es auch immer die „Schriftgelehrten", die darüber diskutieren wollen. Und wenn wir ehrlich sind, die meisten von uns diskutieren sehr gerne, da wir auch gerne Recht haben. Ein „Ich hab dir’s ja gleich gesagt!" kommt uns meist leicht von den Lippen. Doch in unserem Diskutieren und Recht-haben-Wollen vergessen wir die bedürftigen Menschen, denen unsere Diskussion oder auch wer Recht hat nichts bringt. Wie die ganze Diskussion dem epileptischen Jungen nicht geholfen hat.

Der zweite Effekt ist, dass die Diskussion Glauben zerstört. Und das ist besonders in der deutschen Theologie ein Problem. Durch die ganzen Streitgespräche wird Glaube nicht gefördert, sondern gemindert. Wie der Vater, der voller Erwartung gekommen war, da er Hilfe für seinen Sohn suchte. Doch dann, als Jesus selbst vor ihm stand sagte er nur: „wenn du kannst...". Er hatte keinen Glauben mehr. Sein Glaube reichte nur noch soweit, Jesus zu bitten, seinem Unglauben zu helfen. Auch unser Glaube ist doch oft durch die vielen unterschiedlichen Theologien und Diskussionen so geschwächt, das wir nur noch beten können: „Ich glaube, dass du meinem Unglauben helfen kannst!"

Jesus kann und will helfen, sogar unserem Unglauben. Und er gibt den Jüngern einen Schlüssel, wie sie mit diesen Situationen, in denen es offensichtlich nicht klappt, umgehen sollen. Dieser Schlüssel ist das Gebet. Er sagte seinen Jüngern, dass sie dem Jungen hätten helfen können durch Gebet und Fasten. Und was Jesus aufgeregt hat ist, dass sie, anstatt zu beten, sich auf sinnlose Diskussionen eingelassen haben und damit dem Vater seinen Glauben zerstört und dem Jungen nicht geholfen haben.

Der Schlüssel zu der Hilfe, die wir als Gemeinde den Menschen um uns herum anbieten können und die wir selbst in unserem Leben erfahren dürfen, ist das Gebet, nicht das Diskutieren und das Verstehen. Ich wünsche mir, dass wir es lernen, besonders in angespannten Situationen, weniger zu diskutieren und mehr zu beten. Denn wenn wir im Gebet an etwas dran bleiben, dann erübrigt sich meist die Diskussion. Und wenn wir im Gebet säen, dann werden wir Glauben und Hilfe ernten.

Erich Lotz junior


Mitarbeiterversammlung  Ergebnisse der Mitarbeiterbesprechung 

Auf der Mitarbeiterbesprechung am 14.08.2001 haben wir die folgenden Themen besprochen:

1. Termine

Wir haben die Termine für September und z.T. Oktober besprochen. Ferner haben wir die Geburtstagsliste aufgrund der Trauerfälle und Geburten überarbeitet.

2. Alphakurs (a-Kurs) des Hauskreises

Der Hauskreis beginnt nach aktueller Planung am 04.09.2001 mit seinem a-Kurs. Ob und wenn ja wie viel Teilnehmer außerhalb des Hauskreises teilnehmen werden, steht noch nicht fest. Wir hoffen aber, einige Menschen damit ansprechen zu können. Bitte tragt den Kurs im Gebet, damit er ein Erfolg wird!

3. Deutschhof-Besuch

Wir bringen Fleisch und Würstchen mit, den Rest organisiert der Deutschhof. Axel und Titin klären mit dem Deutschhof die Details am 15.08.2001.

4. Gesangbücher

Wir haben beschlossen, noch 10 neue (rosa) Gesangbücher zu bestellen, damit wir nicht zu knapp damit sind. Oben fehlen oft Bücher und wenn die Kirche wirklich voll ist, sind auch unten zuweilen zu wenig Bücher da. Christel und Erich übernehmen die Bestellung.

Lutz Vogt


Die größte Bibel der Welt

Ein Tischler aus Los Angeles hat zwei Jahre lang täglich bis in die Nacht hinein gearbeitet, eine Bibel ganz aus Holz herzustellen. Jedes Blatt ist ein dünnes Holzbrett von einem Meter Höhe, in das die Buchstaben eingeprägt sind. Die 8048 Seiten haben ein Gewicht von 547 kg und eine Dicke von 2,5 Metern.

aus: „Die Bibel - das interessanteste Buch der Welt“


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