Mennoniten Branchweilerhof
Evangelische Freikirche

GEMEINDEBRIEF Zum Gemeindebrief-Archiv

September / Oktober 2016

Grußwort

Passend zur Predigt der Sommerkirche „Mensch riskier was - kritisiere“ klebten im August zwei Zettel mit Kritik am Schaukasten. Der Schreiber vermisste, etwas von Jesus zu lesen, und endete mit „Nur Aktion – gottlos“.

Das ist schon ziemlich harte Kritik. „Gottlos“ ist ja eher ein Begriff aus dem Alten Testament und musste schon oft für Kriege, Kreuzzüge und alles Mögliche herhalten. Einen Schaukasten (und damit uns als Gemeinde) gottlos zu nennen, der voll ist von Einladungen, Gott kennen zu lernen, im Gebet zusammenzukommen und Gemeinschaft mit Gott und mit uns zu haben, passt nicht zusammen. Jesus selbst hat niemanden gottlos genannt, das sollten wir Christen eigentlich auch nicht tun – schon gar nicht Geschwister in Jesus.

Diese Kritik scheint also aus dem Lehrbuch „wie man Kritik möglichst falsch übt“ zu kommen. Denn mit diesem überzogenen Schlusssatz verschwindet auch das, was der Kritiker eigentlich meinte – jedenfalls hoffe ich, dass er oder sie das meinte. Tatsächlich haben wir oft den oder die Monatssprüche zusammen mit der Terminübersicht drin – aber manchmal reicht nun einmal die Zeit nicht. Hätte der Zettel damit geendet, dass das diesmal fehlt, hätten wir uns das vermutlich viel mehr zu Herzen genommen.

Unseren Schaukasten finde ich sehr ansprechend und einladend gestaltet. Er lädt ein, die Termine und Einladungen zu lesen und damit auch zu uns zu kommen. Jede Gemeindearbeit  müssen wir mühsam in den Arbeits-Alltag einpassen. Trotzdem, vielleicht aber auch gerade wegen dieses Engagements, finde ich unsere Gemeinde wirklich einladend und jederzeit einen Besuch wert.

Einen schönen Herbst wünscht

Lutz Vogt


Tauffest

Am 3. Juli 2016 hatten wir ein großes Fest in unserer Gemeinde. Zwei unserer Mädchen Elisabeth und Tabea hatten sich zur Taufe angemeldet.

TaufgottesdienstDa wir dies mit Verwandten, Freunden, der ganzen Gemeinde und auch noch der Nachbargemeinde feierten, stand also ein größeres Fest an und es bedurfte einiges an Planung und Vorbereitung. Dank des tollen Zusammenhalts und des Engagements von jedem Einzelnen in unserer Gemeinde funktionierte alles wieder einwandfrei. Bis 10:00 Uhr waren der Kaffee gekocht, das Taufbecken mit warmen Wasser gefüllt, der Teppich ausgerollt und die Gäste auch von weit her eingetroffen.

Dank der sehr guten Predigt von Erich und einer ansprechenden Anbetungszeit hatten wir einen sehr, sehr schönen Gottesdienst. Zur Liedbegleitung möchte ich noch anmerken, dass die schon lange vorher angefragte Bekannte eine Woche vor der Taufe absagte. Und was nun? Tabea und Elisabeth hatten sich dann nach einigem Überlegen dazu  durch­gerungen, dies selbst in die Hand zu nehmen. Die Lieder hatten sie sowieso schon ausgesucht und Tabea spiele dann Klavier, Elisabeth Klarinette, Erich Gitarre und Samuel spontan das Kachon, was eine gelungene musikalische Begleitung ergab. Gerade die Tatsache, dass die beiden Täuflinge die führenden Instrumente spielten empfand ich als eine ganz besondere Art des Zeugnisses der beiden für unseren Gott.

Nach dem Gottesdienst traf man sich bei einem Gläschen Traubensaft-Secco im Garten. Währenddessen wurde drinnen umgebaut und schon konnte es zum Spießbraten-Essen gehen. Als das Kuchenbuffet geplündert war, ging das Fest seinem Ende zu.

Ich habe durchweg positive Rückmeldungen bekommen, dass es ein schöner Tag war, wir so eine nette Atmosphäre untereinander haben und der Gottesdienst sehr eindrücklich war. Auch wir als Familie empfanden das so. Bedanken möchte ich mich hier bei allen, die mitgeholfen haben sei es im Vorfeld oder an dem Tag oder z. B. mit einem Kuchen. Ganz besonders möchte ich aber der Jugendgruppe danken, die sich in der Küche einbrachte und die Geschirrberge bewältigte. Vielen Dank Euch dafür. Bleibt zu hoffen, dass wir bald wieder Anlass für solch ein Fest haben werden. 

Wanda Schowalter

 


Erntedank Gottesdienst

Am Sonntag, den 2.10.2016, feiern wir den Erntedank Gottesdienst zusammen mit Kurt Kerber und gleichzeitig mit Abendmahl bei uns in unserem Gemeindehaus.
 
Denn der Herr Jesus in der Nacht, da er verraten ward, nahm das Brot, dankte und brach's und sprach: Nehmet, esset, das ist mein Leib, der für euch gebrochen wird; solches tut zu meinem Gedächtnis.

Desgleichen auch den Kelch nach dem Abendmahl und sprach: Dieser Kelch ist das neue Testament in meinem Blut; solches tut, so oft ihr's trinket, zu meinem Gedächtnis.

 


GemSem 2.0

fördert engagierte Menschen in der Gemeinde

Im Oktober beginnt die nächste GemSem 2.0 Reihe, diesmal mit dem Referent: Lukas Amstutz. Die erste Veranstaltung startet am 22. Oktober 2016 in Karlsruhe:

Die Welt des Alten Testaments
Wer die Texte des Alten Testaments liest, taucht in fremde Welten ein. Und weil die Geschichte zudem nicht streng chronologisch erzählt wird, geraten Zusammenhänge leicht aus dem Blick.

An diesem Seminartag entdecken Teilnehmende geographische, historische und kulturelle Hintergründe und können sich dadurch besser in den alttestamentlichen Epochen und Lebenswelten orientieren.

Ort: Mennonitengemeinde Karlsruhe-Thomashof,
Rittnertstraße 265, 76227 Karlsruhe

Die weiteren Termine sind im November, Februar und am 25. März 2017 bei uns. Der Novembertermin findet diesmal in den Räumen der Mennonitischen Brüdergemeinde, Hetzelstraße 19, 67433 Neustadt, statt.

Die Flyer mit dem gesamten Programm liegen bei uns aus.



Einladung zur Herbsttagung süddeutscher Mennonitengemeinden, KiKo und Teentag

Am 18. September 2016 von 10:00 - 15:00 Uhr
im Kulturzentrum Limburgerhof
Burgunderplatz 2, 67117 Limburgerhof

Herbsttagung (für alle Generationen)
Die gemeinsame Herbsttagung des Jugendwerks (juwe) und den Gemeindeverbänden ASM und VdM ist ein Tag der Begegnung und des Feierns. Jeder ist herzlich eingeladen dabei zu sein!

Hier trifft man sich, kann neue Leute kennenlernen und alte Kontakte pflegen. Neue Mitarbeitende in mennonitischen Werken und  Gemeindeverbänden stellen sich und ihre Arbeit vor.

Frieder Boller wird uns mit hineinnehmen in die Gedanken von Albertus Magnus „Sehen was ist, tun was möglich ist, lieben was ewig ist“. Die Aussage will uns fordern, ohne uns zu überfordern. Sie will uns helfen, unsere Gaben und Aufgaben anzunehmen ohne uns zu übernehmen. Sie will uns ermutigen, unseren Platz im Leben mit gelassenem Engagement zu gestalten. Sie will uns inspirieren Gott zu ehren und Menschen zu dienen. Sie spricht hinein in unser persönliches Leben wie in unser gemeindliches Leben.

KiKo- Kinderkonferenz (4-12 Jahre)
Auf der Kinderkonferenz wollen wir gemeinsam singen, erzählen, spielen und das Zusammensein genießen. Dieser Tag bietet allen Kindern eine tolle Möglichkeit, neue Freunde kennenzulernen. Falls du auf einer Sommer-Freizeit dabei sein konntest, triffst du hier bestimmt auch wieder Freunde von deiner Freizeit.

Für die Kinder unter 4 Jahren steht eine Spielecke in der Nähe des Erwachsenenprogramms zur Verfügung.

Teentag (ab 13 Jahren)
Anbetung, thematischer Input, Singen, Lachen und tolle Gemeinschaft machen diesen Tag zum idealen Ort, um neue Leute kennenzulernen und alte Freizeitfreunde wieder zu treffen. Bist du dabei?

Wir starten alle gemeinsam im Kulturzentrum Limburgerhof. Danach werden die Teens mit den Mitarbeitenden zum Veranstaltungsort des Teentags (Carl-Bosch-Schule) gehen.